Wider­strei­ten­de Steu­er­fest­set­zun­gen zwi­schen deut­schem und schwei­ze­ri­schem Steu­er­be­scheid

Ein Wider­streit zwi­schen einem inlän­di­schen und einem aus­län­di­schen Steu­er­be­scheid liegt nicht vor, wenn der­sel­be Sach­ver­halt im Aus­land bei der Bemes­sungs­grund­la­ge für die Steu­er und im Inland im Rah­men des Pro­gres­si­ons­vor­be­halts hät­te berück­sich­tigt wer­den kön­nen. Ist ein bestimm­ter Sach­ver­halt in meh­re­ren Steu­er­be­schei­den zuun­guns­ten eines oder meh­re­rer Steu­er­pflich­ti­ger berück­sich­tigt wor­den, obwohl er

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Geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen – und der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen für eine geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen (§ 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO) und für eine Fest­stel­lung der steu­er­frei­en, dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt unter­lie­gen­den Ein­künf­te (§ 180 Abs. 5 Nr. 1 AO) vor, kön­nen bei­de Fest­stel­lun­gen mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. Eine Nach­ho­lung der Fest­stel­lung gemäß § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO

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Ein­künf­ten aus akti­ven EU-Betriebs­stät­ten – und der deut­sche Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Nie­der­län­di­sche Ein­künf­te aus einer Tätig­keit als "Belas­ting­ad­vi­seur" sind nach dem Abkom­men zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und dem König­reich der Nie­der­lan­de zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung auf dem Gebie­te der Steu­ern vom Ein­kom­men; und vom Ver­mö­gen sowie ver­schie­de­ner sons­ti­ger Steu­ern und zur Rege­lung ande­rer Fra­gen auf steu­er­li­chem Gebie­te vom 16.06.1959 ‑DBA-Nie­­der­lan­­de 1959-

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Pas­si­ve außer­or­dent­li­che Ein­künf­te – und der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Nach § 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG 2002 dür­fen nega­ti­ve Ein­künf­te aus einer in einem aus­län­di­schen Staat bele­ge­nen Betriebs­stät­te, die ‑wie im Streit­­fall- nicht die Akti­vi­täts­er­for­der­nis­se des § 2a Abs. 2 EStG 2002 erfüllt, nur mit posi­ti­ven Ein­künf­ten (der jeweils sel­ben Art) aus dem­sel­ben Staat (hier: USA) aus­ge­gli­chen wer­den; sie dür­fen

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Kran­ken­geld – und der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Auch nach der Ein­füh­rung des sog. Basis­ta­rifs in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist es für den Bun­des­fi­nanz­hof ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass zwar das Kran­ken­geld aus der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, nicht aber das Kran­ken­ta­ge­geld aus einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung in den Pro­gres­si­ons­vor­be­halt nach § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG ein­be­zo­gen wird. Nach

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Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und Arbeit­neh­mer-Pausch­be­trag

Zur Berech­nung des Pro­gres­si­ons­vor­be­halts sind steu­er­freie Leis­tun­gen nach § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. j EStG (hier: Eltern­geld) nicht um den Arbeit­­neh­­mer-Pau­sch­be­­trag zu ver­min­dern, wenn bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit den Pausch­be­trag über­stei­gen­de Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wur­den. Bezieht ein Steu­er­pflich­ti­ger gemäß § 3 Nr. 67 EStG steu­er­frei­es Eltern­geld, ist auf

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Neben­ein­an­der von Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und Tarifer­mä­ßi­gung

Pro­gres­si­ons­vor­be­halt nach § 32b EStG und Tarifer­mä­ßi­gung des § 34 Abs. 1 EStG sind mit der Fol­ge neben­ein­an­der anwend­bar (sog. inte­grier­te Steu­er­be­rech­nung), dass sich ein nega­ti­ver Pro­gres­si­ons­vor­be­halt im Rah­men der Ermitt­lung des Steu­er­be­trags nach § 34 Abs. 1 Satz 3 EStG wegen des nied­ri­ge­ren Steu­er­sat­zes not­wen­dig steu­er­min­dernd aus­wirkt. Die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er bemisst sich

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Aus­set­zung der Voll­zie­hung in "Gold­fäl­len"

Das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg hat­te sich aktu­ell in einem AdV-Ver­­­fah­­ren mit der Fra­ge der Aner­ken­nung nega­ti­ver aus­län­di­scher Ein­künf­te im Rah­men des Pro­gres­si­ons­vor­be­hal­tes zu befas­sen: Die Antrag­stel­le­rin ist eine 2008 gegrün­de­te Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) mit Sitz in Deutsch­land, deren Zweck nach § 3 des Gesell­schafts­ver­trags ins­be­son­de­re der Han­del mit Gold und Edel­me­tal­len

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Schwei­zer Arzt­pra­xis und deut­scher Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Ver­äu­ßert ein Unter­neh­mer einen aus­län­di­schen Betrieb mit Ver­lust, so ist die­ser Ver­lust im Inland in vol­ler Höhe – und nicht etwa nur zu einem Fünf­tel – bei der Ermitt­lung des Ein­kom­men­steu­er­sat­zes in Abzug zu brin­gen. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall hat­ten die in Deutsch­land leben­den Klä­ger eine

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Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und außer­or­dent­li­che Ein­künf­te

Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men bestimm­te, in § 34 Abs. 2 EStG im Ein­zel­nen auf­ge­führ­te außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist die auf alle im Ver­an­la­gungs­zeit­raum bezo­ge­nen außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er zuguns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen nach einer geson­der­ten Berech­nungs­me­tho­de ("Fünf­tel­re­ge­lung", § 34 Abs. 1 EStG) zu berech­nen, mit der die ansons­ten durch die­se

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Pro­gres­si­ons­vor­be­halt bei Eltern­geld

§ 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. j EStG unter­stellt nach sei­nem ein­deu­ti­gen Wort­laut das nach dem Bun­­­des­el­­tern­geld- und Eltern­zeit­ge­setz gezahl­te Eltern­geld voll­stän­dig dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt. Hier­von ist auch der Sockel­be­trag von 300,- € nicht aus­ge­nom­men. § 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. j EStG ord­net an, dass auf das "Eltern­geld nach dem Bun­­­des­el­­tern­geld- und Eltern­zeit­ge­setz" der

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Kran­ken­geld unter Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs soll es ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den sein, dass das von einem frei­wil­lig in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se Ver­si­cher­ten bezo­ge­ne Kran­ken­geld in den Pro­gres­si­ons­vor­be­halt ein­be­zo­gen wer­de. Nach § 32b Abs. 1 Nr. 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) wer­den bestimm­te Lohn- und Ein­kom­mens­er­satz­leis­tun­gen, die ein Steu­er­pflich­ti­ger erhält, dem

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Steu­er­be­rech­nung beim Zusam­men­tref­fen von Tarifer­mä­ßi­gung und Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Immer wie­der strit­tig ist, in wel­cher Wei­se die Ein­kom­men­steu­er zu berech­nen ist, wenn bei den im kon­kre­ten Fall anzu­wen­den­den Ein­­kom­­men­­steu­er-Tarif­­vor­­­schrif­­ten der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt des § 32b EStG und die Tarifer­mä­ßi­gung des § 34 Abs. 1 EStG zusam­men­tref­fen, wie dies z.B. bei Erhalt einer ermä­ßigt besteu­er­ten Abfin­dung und nach­fol­gen­dem Bezug von steu­er­frei­em, aber

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