Bundesfinanzhof (BFH)

Finanz­ge­richt­li­che Sach­auf­klä­rungs­pflicht und das Recht auf Akteneinsicht

Gemäß § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO erforscht das Gericht den Sach­ver­halt von Amts wegen. Im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren bil­den die Akten bzw. der Akten­in­halt eine wesent­li­che Ent­schei­dungs­grund­la­ge. Die betei­lig­te Behör­de hat die den Streit­fall betref­fen­den Akten vor­zu­le­gen (§ 71 Abs. 2 FGO). Zur Auf­klä­rung des Sach­ver­halts kann das Gericht Akten und Urkunden

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Bundesfinanzhof (BFH)

Pflicht des Finanz­ge­richts zur Bei­zie­hung von Prüferhandakten

Das Finanz­ge­richt ver­letzt sei­ne Sach­auf­klä­rungs­pflicht nach § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO nicht dadurch, dass es die Prü­fer­hand­ak­te nicht von sich aus zum Ver­fah­ren bei­zieht. Nach § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO erforscht das Gericht den Sach­ver­halt von Amts wegen. Des­halb hat das Gericht den Sach­ver­halt unter Aus­schöp­fung aller ver­füg­ba­ren Beweis­mit­tel bis

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