Der Prüf­in­ge­nieur als Frei­be­ruf­ler

Prüf­in­ge­nieu­re, die Haupt­un­ter­su­chun­gen und Sicher­heits­prü­fun­gen durch­füh­ren, üben eine frei­be­ruf­li­che Tätig­keit i.S. des § 18 EStG aus. Der Frei­be­ruf­lich­keit der Tätig­keit eines Prüf­in­ge­nieurs steht die Mit­hil­fe fach­lich vor­ge­bil­de­ter Arbeits­kräf­te nicht ent­ge­gen, wenn er wei­ter­hin lei­tend und eigen­ver­ant­wort­lich i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG tätig ist. An einer eigen­ver­ant­wort­li­chen Tätig­keit

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Der für Kfz-Haupt­un­ter­su­chun­gen betrau­te Prüf­in­ge­nieur – und die feh­len­de Zuver­läs­sig­keit

Die Betrau­ung eines Prüf­in­ge­nieurs mit hoheit­li­chen Auf­ga­ben – wie der Durch­füh­rung von Fahr­zeug­haupt­un­ter­su­chun­gen – kann von der Über­wa­chungs­or­ga­ni­sa­ti­on wider­ru­fen wer­den, wenn der Prüf­in­ge­nieur wegen schwe­rer Pflicht­ver­let­zun­gen nach dem Gesamt­ein­druck sei­nes Ver­hal­tens nicht mehr die Gewähr dafür bie­tet, dass er die ihm über­tra­ge­nen Auf­ga­ben ord­nungs­ge­mäß wahr­neh­men wird. Dass die Über­wa­chungs­or­ga­ni­sa­ti­on ihn

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Bau­sta­tik – un die Haf­tung des Prüf­in­ge­nieurs

Der vom Bau­herrn mit der Prü­fung der Stand­si­cher­heit nach § 59 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Satz 1 der Hes­si­schen Bau­ord­nung 2002 und der Bau­über­wa­chung gemäß § 73 Abs. 2 Satz 1 der Hes­si­schen Bau­ord­nung 2002 beauf­trag­te Sach­ver­stän­di­ge nimmt kein öffent­li­ches Amt im Sin­ne von § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Art.

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Höchst­al­ters­gren­ze für Prüf­sach­ver­stän­di­ge

Die Gewähr­leis­tung der Bau­si­cher­heit dient im Sin­ne von Art. 2 Abs. 5 der RL 2000/​78/​EG dem Erfor­der­nis der öffent­li­chen Sicher­heit. Sie ist ein legi­ti­mes Ziel, das für Prüf­sach­ver­stän­di­ge für tech­ni­sche Anla­gen und Ein­rich­tun­gen in Gebäu­den eine Ungleich­be­hand­lung wegen des Alters durch Fest­set­zung einer gene­rel­len Höchst­al­ters­gren­ze von 70 Jah­ren recht­fer­ti­gen kann. Die Hes­si­sche

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Höchst­al­ters­gren­ze für Prüf­sach­ver­stän­di­ge

Eine gene­rel­le Höchst­al­ters­gren­ze von 70 Jah­ren für Prüf­sach­ver­stän­di­ge, wie sie etwa die Hes­si­sche Bau­ord­nung für tech­ni­sche Anla­gen und Ein­rich­tun­gen in bestimm­ten Gebäu­den wie Kran­ken­häu­sern, Schu­len oder Ver­samm­lungs­stät­ten vor­sieht, ist zuläs­sig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sieht hier­durch weder das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz noch euro­päi­sches Uni­ons­recht ver­letzt. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de

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Unzu­ver­läs­sig­keit eines Prüf­in­ge­nieurs

Zu­stän­dig für den Wi­der­ruf der Be­trau­ung mit den Auf­ga­ben eines Prüf­in­ge­nieurs nach der Stra­­­ßen­­­ver­­­kehrs-Zu­las­­­sungs-Ord­­­nung ist die­je­ni­ge an­er­kann­te Über­wa­chungs­or­ga­ni­sa­ti­on, die die Be­trau­ung aus­ge­spro­chen hat, so­lan­ge der Prüf­in­ge­nieur kei­ner an­de­ren Über­wa­chungs­or­ga­ni­sa­ti­on an­ge­hört. Die An­er­ken­nungs­be­hör­de des Lan­des muss dem Wi­der­ruf nicht zu­stim­men. Die Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge für den Wider­ruf einer Betrau­ung mit den Auf­ga­ben eines

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Aus­bil­dungs­kos­ten und Ver­blei­bens­klau­sel

Die in dem Aus­bil­dungs­ver­trag eines ange­hen­den Prüf­in­ge­nieurs ent­hal­te­nen Klau­sel, die einen (Teil-)Erlass der Aus­bil­dungs­kos­ten für den Fall des vor­fris­ti­gen Aus­schei­dens aus der "Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on" des die Aus­bil­dung durch­füh­ren­den Unter­neh­mens vor­sieht, dabei aber nicht nach dem Grund der Been­di­gung der Zuge­hö­rig­keit zu die­ser Orga­ni­sa­ti­on dif­fe­ren­ziert, ist, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ent­schied, gemäß

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