Planungsfehler und die Haftung des Architekten

Pla­nungs­feh­ler und die Haf­tung des Architekten

Ein Pla­nungs­feh­ler (kei­ne Über­de­ckung von Lager­mat­ten) wirkt auch dann haf­tungs­be­grün­dend, wenn der Unter­neh­mer die­sen Feh­ler nicht umsetzt, dadurch aber das Bau­werk aus einem ande­ren Grund (unzu­rei­chen­de Beton­über­de­ckung der Beweh­rung) nicht dem Stand der Tech­nik ent­spricht. Ein Pla­ner kann sich nicht dar­auf beru­fen, Feh­ler in der Bau­über­wa­chung und Bau­aus­füh­rung hät­ten unabhängig

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Konkludente Abnahme beim Baustatiker

Kon­klu­den­te Abnah­me beim Baustatiker

Die kon­klu­den­te Abnah­me der Trag­werks­pla­nung kann dar­in lie­gen, dass der Bestel­ler nach Fer­tig­stel­lung der Leis­tung, Bezah­lung der Rech­nung des Trag­werk­pla­ners und meh­re­re Mona­te nach Ein­zug in das nahe­zu fer­tig gestell­te Bau­werk kei­ne Män­gel der Trag­werks­pla­nung rügt. Auch bei einer kon­klu­den­ten Abnah­me kommt es nach einem aktu­el­len Urteil gemäß § 640 Abs.

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Prüfstatik für 300 Jahre

Prüf­sta­tik für 300 Jahre

Der Umbau eines mehr als 300 Jah­re alten denk­mal­ge­schütz­ten Hau­ses kann zu beson­de­ren Aus­la­gen der Bau­be­hör­de für einen Prüf­sta­ti­ker füh­ren, die der Bau­herr zu erstat­ten hat, und das, wie ein aktu­el­ler Fall des Ver­wal­tungs­ge­richts Saar­lou­is zeigt, auch wenn der Bau­herr die Gebüh­ren des Prüf­sta­ti­kers für über­zo­gen hält: Im Anfech­tungs­pro­zess gegen einen

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