Kei­ne Schul­auf­nah­me ohne bestan­de­ne Prü­fung

Ist die vor­ge­schrie­be­nen Auf­nah­me­prü­fung zur Auf­nah­me in den zwei­ten Aus­bil­dungs­ab­schnitt einer Aus­bil­dung nicht bestan­den wor­den, kann der Aus­zu­bil­den­de nicht vor­läu­fig in den zwei­ten Aus­bil­dungs­ab­schnitt auf­ge­nom­men wer­den, wenn all­ge­mein aner­kann­te Bewer­tungs­maß­stä­be bei der Bewer­tung der Leis­tun­gen nicht ver­letzt wor­den sind. Die Bewer­tung obliegt den fach­kun­di­gen Lehr­kräf­ten, so dass es auf Ein­schät­zun­gen

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Bestehens­er­for­der­nis in der staat­li­chen Prü­fung für Podo­lo­gen

Das Bestehens­er­for­der­nis in der staat­li­chen Prü­fung für Podo­lo­gin­nen und Podo­lo­gen gemäß § 10 Abs. 1 PodA­PrV i.V.m. § 6 Abs. 2 Satz 4 PodA­PrV, dass jedes der vier münd­li­chen Prü­fungs­fä­cher bestan­den wer­den muss, ist mit dem Grund­recht der Berufs­frei­heit nach Art. 12 Abs. 1 GG ver­ein­bar. Rechts­grund­la­ge des Prü­fungs­be­scheids ist die Aus­­­bil­­dungs- und Prü­fungs­ver­ord­nung für

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Der Zweit­kor­rek­tor im Über­den­kungs­ver­fah­ren

Schlie­ßt sich ein Zweit­kor­rek­tor der Be­wer­tung einer Prü­fungs­leis­tung durch den Erst­kor­rek­tor voll­um­fäng­lich an, führt dies nicht dazu, dass er im Rah­men des Über­den­kens­ver­fah­rens an die dort er­folg­te An­he­bung der Be­no­tung durch den Erst­kor­rek­tor ge­bun­den wäre, und zwar auch dann nicht, wenn die An­he­bung auf der Ab­schwä­chung der Kri­tik an einem

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Gericht­li­che Über­prü­fung einer münd­li­chen Prü­fung

Die rich­ter­li­che Über­zeu­gungs­bil­dung zum Ablauf strei­ti­ger Tat­sa­chen einer münd­li­chen Prü­fung darf nicht aus­schließ­lich auf die infor­ma­to­ri­sche Anhö­rung eines Prü­fers gestützt wer­den. Zum Nach­weis tat­säch­li­cher Vor­gän­ge und des äuße­ren Ablaufs der Prü­fung ste­hen die pro­zess­üb­li­chen Beweis­mit­tel – ins­be­son­de­re auch die Zeu­gen­ver­neh­mung von Prü­fern, Pro­to­koll­füh­rern oder Mit­prüf­lin­gen – zur Ver­fü­gung. Der Anspruch

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Die Mus­terlö­sung in der Abitur­klau­sur

Ob Über­ein­stim­mun­gen einer Prü­fungs­ar­beit mit dem amt­li­chem Lösungs­mus­ter zu Las­ten des Prüf­lings die Ver­mu­tung einer Täu­schungs­hand­lung recht­fer­ti­gen (Beweis des ers­ten Anscheins) , kann nur durch einen umfas­sen­den und ein­zel­fall­be­zo­ge­nen Ver­gleich fest­ge­stellt wer­den, der den Inhalt der kon­kret erbrach­ten Prü­fungs­leis­tung sowie Art, Umfang und Detail­lie­rungs­grad des Lösungs­mus­ters berück­sich­tigt. Als Rechts­grund­la­ge für

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Kein Prü­fungs­aus­stieg durch Exma­tri­ku­la­ti­on

Nach ver­bind­li­cher Prü­fungs­an­mel­dung muss das damit begrün­de­te Prü­fungs­rechts­ver­hält­nis bis zu sei­nem in der jewei­li­gen Prü­fungs­ord­nung vor­ge­se­he­nen Abschluss durch­ge­führt wer­den, ohne dass der Stu­die­ren­de sich die­ser Pflicht durch eine Exma­tri­ku­la­ti­on ent­zie­hen kann. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Trier ent­schie­de­nen Kla­ge­ver­fah­ren lag die Kla­ge eines in einem Bache­lor­stu­di­en­gang bei der Uni­ver­si­tät Trier

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Kei­ne Mus­terlö­sung

Grund­sätz­lich muss ein Prü­fer zur Begrün­dung sei­ner Prü­fungs­ent­schei­dung nicht eine Mus­terlö­sung oder einen ver­bind­li­chen Pun­k­­te-Ver­­­tei­­lungs­­­schlüs­­sel offen legen . Denn der Maß­stab für die Bewer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen lässt sich grund­sätz­lich nicht starr bestim­men . Maß­stab für die inhalt­li­che Beschaf­fen­heit der Begrün­dung einer Prü­fungs­be­wer­tung ist daher, dass sie die ver­fas­sungs­recht­lich gebo­te­ne Kon­trol­le

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Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung für Aus­zu­bil­den­de

Wird ein Aus­zu­bil­den­der gegen Berufs­un­fä­hig­keit ver­si­chert, ist der Berufs­be­griff auf sol­che Tätig­kei­ten aus­zu­wei­ten, die erst die Vor­aus­set­zun­gen für die Auf­nah­me einer bestimm­ten, auf Erwerb gerich­te­ten Tätig­keit schaf­fen sol­len. Für die Nach­prü­fung der Berufs­un­fä­hig­keit ist nicht zwi­schen der Aus­­­bil­­dungs- und der Aus­übungs­pha­se zu unter­schei­den. Ist der Ver­si­cher­te nach abge­schlos­se­ner Aus­bil­dung den

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Angst vor der münd­li­chen Bache­lor-Prü­fung

Fami­liä­re Belas­tun­gen mit der Fol­ge einer unzu­rei­chen­den Prü­fungs­vor­be­rei­tung und einer damit ein­her­ge­hen­den all­ge­mei­nen Prü­fungs­angst recht­fer­ti­gen nicht einen nach­träg­li­chen Rück­tritt von der Prü­fung wegen Prü­fungs­un­fä­hig­keit. Aus einer der­ar­ti­gen fami­liä­ren Belas­tung und auch aus einer all­ge­mei­nen Prü­fungs­angst lässt sich eine durch­grei­fen­de Prü­fungs­un­fä­hig­keit nicht her­lei­ten. Es ist Sache des Prüf­lings, sich dar­über Klar­heit

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Feh­len­de Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht trotz gewerb­li­cher Prä­gung

Eine mit Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht unter­nom­me­ne Tätig­keit setzt auch bei Prü­fung der gewerb­li­chen Prä­gung (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG) die Absicht zur Erzie­lung eines Total­ge­winns (einer Betriebs­ver­mö­gens­meh­rung) ein­schließ­lich etwai­ger steu­er­pflich­ti­ger Ver­­äu­­ße­­rungs- oder Auf­ga­be­ge­win­ne vor­aus. Hier­an fehlt es, wenn in der Zeit, in der die rechts­form­ab­hän­gi­gen Merk­ma­le der gewerb­li­chen Prä­gung erfüllt sind, ledig­lich

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