Universitäre Prüfungsordnung - und keine Bezugnahme auf die Studienordnung

Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – und kei­ne Bezug­nah­me auf die Stu­di­en­ord­nung

Eine Prü­fungs­ord­nung, die ent­ge­gen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG Zahl, Art, Dau­er und Bewer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen nicht selbst nennt, son­dern inso­weit auf die Stu­di­en­ord­nung ver­weist, ist unwirk­sam. Ange­grif­fe­ne Prü­fungs­ver­su­che, die auf­grund einer gegen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG ver­sto­ßen­den Prü­fungs­ord­nung unter­nom­men wur­den, gel­ten als nicht abge­nom­men. Die Anzahl der nach

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Universitäre Prüfungsordnung - Wiederholungsprüfungen oder Prüfungsfristen

Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – Wie­der­ho­lungs­prü­fun­gen oder Prü­fungs­fris­ten

Rege­lun­gen einer auf der Grund­la­ge des § 65 HmbHG 2001 erlas­se­nen Prü­fungs­ord­nung, die zugleich die Zahl der Prü­fungs­ver­su­che begren­zen als auch Prü­fungs­fris­ten fest­set­zen, deren Nicht­ein­hal­tung zum Nicht­be­stehen der Prü­fung führt, ver­sto­ßen gegen § 65 Abs. 3 HmbHG 2001 und sind unwirk­sam mit der Fol­ge, dass kei­ne der bei­den Beschrän­kun­gen gilt. Der

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Wahlfachprüfung im Ersten Staatsexamen - und der Spielraum der Universität

Wahl­fach­prü­fung im Ers­ten Staats­ex­amen – und der Spiel­raum der Uni­ver­si­tät

Bei der ver­fas­sungs­recht­li­chen Bewer­tung einer Stu­­di­en- und Prü­fungs­ord­nung ist der im Hin­blick auf Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG den Uni­ver­si­tä­ten vom Gesetz­ge­ber eröff­ne­te Spiel­raum ein­zu­stel­len. Mit dem Gesetz zur Reform der Juris­ten­aus­bil­dung vom 11.07.2002 , das zum 1.07.2003 in Kraft getre­ten ist, hat der Bun­des­ge­setz­ge­ber die "Sub­stanz des all­ge­mei­nen Aus­bil­dungs­we­sens" an die

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Die freiwillige Leistung bei der Berechnung der Abiturnote

Die frei­wil­li­ge Leis­tung bei der Berech­nung der Abitur­no­te

Dadurch, dass im Abitur die zusätz­li­che Leis­tung einer frei­wil­li­gen Fach­ar­beit in Form von zusätz­li­chen Punk­ten auch belohnt wer­den soll, wäh­rend es sich für die­je­ni­gen, die eine zeit­auf­wen­di­ge Erstel­lung einer zusätz­li­chen Arbeit gescheut haben, neu­tral aus­wirkt, liegt eine bewuss­te Ungleich­be­hand­lung unglei­cher Sach­ver­hal­te vor. Eine Ver­let­zung des Gleich­heits­ge­bo­tes ist daher nicht erkenn­bar.

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Die nicht bestandene mündliche Prüfung

Die nicht bestan­de­ne münd­li­che Prü­fung

In einer Prü­fungs­ord­nung kann das Bestehen einer Prü­fung nicht nur von der Errei­chung eines bestimm­ten Noten­durch­schnitts abhän­gig gemacht wer­den; viel­mehr darf der Ver­ord­nungs­ge­ber zusätz­lich für ein­zel­ne Prü­fungs­tei­le min­des­tens aus­rei­chen­de Leis­tun­gen for­dern. Eine der­ar­ti­ge Rege­lung ist mit dem Grund­recht der Berufs­frei­heit ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem

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Bestehensregelung für die Uni­ver­si­tä­re Schwer­punkt­be­reichs­prü­fung

Bestehens­re­ge­lung für die Uni­ver­si­tä­re Schwer­punkt­be­reichs­prü­fung

Eine Re­ge­lung, nach der das Nicht­be­ste­hen einer Teil­prü­fung zum Nicht­be­ste­hen der Ge­samt­prü­fung füh­ren soll, ge­nügt den An­for­de­run­gen des Art. 12 Abs. 1 GG, wenn die Teil­prü­fung schon für sich ge­nom­men eine zu­ver­läs­si­ge Grund­la­ge für die Be­ur­tei­lung der Eig­nung des Prüf­lings bie­tet. Ob dies der Fall ist, ob­liegt re­gel­mä­ßig in wei­tem Um­fang

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