Mas­ter­ab­schluss in Psy­cho­lo­gie – und der Zugang zur Psy­cho­the­ra­peu­ten­aus­bil­dung

Der erfolg­rei­che Abschluss eines Mas­ter­stu­di­en­gangs in Psy­cho­lo­gie an einer inlän­di­schen Uni­ver­si­tät erfüllt die Zugangs­vor­aus­set­zung für eine Aus­bil­dung zum Psy­cho­lo­gi­schen Psy­cho­the­ra­peu­ten. Ein dem Mas­ter­ab­schluss vor­her­ge­hen­der Bache­­lor-Abschluss in Psy­cho­lo­gie ist nicht erfor­der­lich. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall schloss die Klä­ge­rin im Jahr 1996 ein Fach­hoch­schul­stu­di­um zur Diplom-Sozi­al­­pä­d­a­go­gin ab und arbei­te­te

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Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung – und die Tele­fo­na­te mit einer Psy­cho­lo­gi­schen Psy­cho­the­ra­peu­tin

Die im Rah­men einer rich­ter­lich ange­ord­ne­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung erfolg­ten Auf­zeich­nun­gen über die durch die Über­wa­chungs­maß­nah­me gewon­ne­nen Erkennt­nis­se müs­sen, soweit sie Tele­fo­na­te mit einer Psy­cho­lo­gi­schen Psy­cho­the­ra­peu­tin betref­fen, nicht unver­züg­lich gelöscht wer­den. Eine sol­che Pflicht zur Löschung ergibt sich zunächst nicht aus § 100a Abs. 4 Satz 3 StPO, wenn durch die ver­fah­rens­ge­gen­ständ­li­chen Über­wa­chungs­maß­nah­men kei­ne

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Ver­gü­tungs­pflicht fürs Prak­ti­kum – in der Aus­bil­dung zur Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­tin

Wird ein unent­gelt­li­ches Prak­ti­kum ver­ein­bart, kann gleich­wohl in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 612 Abs. 1 BGB ein Anspruch auf Ver­gü­tung bestehen. Dies gilt auch dann, wenn – wie hier durch § 7 PsychThG – die Anwen­dung des Berufs­bil­dungs­ge­set­zes und damit der Anspruch auf ange­mes­se­ne Ver­gü­tung nach § 26 iVm. § 17 Abs.

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Aus­bil­dung zum Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten – und die Zustän­dig­keit der Arbeits­ge­rich­te

Für Strei­tig­keit im Rah­men der prak­ti­schen Tätig­keit in der Aus­bil­dung zum Kin­­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten sind die Arbeits­ge­richt zustän­dig. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a und Buchst. b ArbGG sind die Gerich­te für Arbeits­sa­chen aus­schließ­lich zustän­dig für bür­ger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern aus dem Arbeits­ver­hält­nis und über das Bestehen oder Nicht­be­stehen eines

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Aus­bil­dung zum Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten – und der Rechts­weg zu den Arbeits­ge­rich­ten

Ein Rechts­streit aus einem Aus­bil­dungs­ver­hält­nis zum Kin­­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten, wel­ches sich inhalt­lich ledig­lich an den zwin­gen­den Vor­ga­ben der KJPsychTh-APrV ori­en­tiert und in wel­chem kei­ne Wei­sun­gen, Anlei­tun­gen oder Auf­sichts­maß­nah­men erfol­gen und kei­ne Doku­men­ta­tio­nen oder Berichts­pflich­ten abver­langt wer­den, die über die in der KJPsychTh-APrV ent­hal­te­nen Ver­pflich­tun­gen hin­aus­ge­hen, unter­fällt nicht der arbeits­ge­richt­li­chen, son­dern

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Die Doku­men­ta­ti­on einer Lehr­ana­lys – und ihre Her­aus­ga­be

Mit dem Recht eines Lehr­ana­ly­san­den auf Her­aus­ga­be von Kopi­en einer wäh­rend einer Lehr­ana­ly­se durch den Lehr­ana­ly­ti­ker gefer­tig­ten Doku­men­ta­ti­on muss­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof befas­sen: In dem hier ent­schie­de­nen Fall begann die Klä­ge­rin 1998 im Rah­men ihrer Wei­ter­bil­dung zur Ärz­tin für Psy­cho­so­ma­tik und Psy­cho­the­ra­pie bei der Beklag­ten am Lehr­in­sti­tut für Psy­cho­ana­ly­se

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Die Kos­ten­über­nah­me eines Psy­cho­the­ra­peu­ten nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz

Es fehlt die gene­rel­le Qua­li­fi­ka­ti­on zur Aus­übung der Heil­kun­de im Bereich der Psy­cho­the­ra­pie, wenn ein The­ra­peut zwar die Erlaub­nis zur Aus­übung der Psy­cho­the­ra­pie nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz besitzt – aber kei­ne Appro­ba­ti­on nach dem Psy­cho­the­ra­peu­ten­ge­setz. Daher besteht für einen Ver­si­cher­ten in der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung kein Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für eine Behand­lung

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Kam­mer­bei­trä­ge des beam­te­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten

Ein Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch aus der Für­sor­ge­pflicht kommt nur in Betracht, wenn die Kos­ten aus­schließ­lich dienst­lich ver­an­lasst sind. Dies ist bei Pflicht­bei­trä­gen zu berufs­stän­di­schen Kam­mern nicht der Fall, weil es sich hier­bei um berufs­be­zo­ge­ne Auf­wen­dun­gen han­delt . Eine Auf­wands­ent­schä­di­gung wird neben den Dienst­be­zü­gen gewährt, wobei sie der Dienst­herr nach den Maß­stä­ben des

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Kas­sen­ärzt­li­che Abrech­nungs­ge­neh­mi­gung für Psy­cho­the­ra­peu­ten

Eine auf­grund euro­pa­recht­li­cher Nor­men nach Gleich­wer­tig­keits­an­er­ken­nung in einem ande­ren EU-Mit­­­glied­s­­staat erteil­te Berech­ti­gung zur Aus­übung selb­stän­di­ger Psy­cho­the­ra­pie und zum Füh­ren einer Zusatz­be­zeich­nung "Psy­cho­ana­ly­se" (beruf­li­cher Befä­hi­gungs­nach­weis) ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts nicht auf­grund erneu­ter Gleich­wer­tig­keits­an­er­ken­nung zum Nach­weis der Fach­kun­de gemäß § 12 Abs. 3 Satz 3 Nr. 3 PsychThG geeig­net, wenn die

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Sexu­el­ler Miß­brauch durch Psy­cho­the­ra­peu­ten

§ 174c StGB stellt den sexu­el­len Miß­brauch unter Aus­nut­zung eines Beratungs‑, Behan­d­­lungs- oder Betreu­ungs­ver­hält­nis­ses beson­ders unter Stra­fe. Die­ser straf­recht­li­che Schutz erstreckt sich gemäß § 174c Abs. 2 StGB auch auf sexu­el­le Hand­lun­gen, die unter Miß­brauch des Behand­lungs­ver­hält­nis­ses mit einer Per­son vor­ge­nom­men wer­den, die dem Täter zur psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung anver­traut ist, .

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Rück­nah­me einer vor­läu­fi­gen Appro­ba­ti­on als Psy­cho­lo­gi­scher Psy­cho­the­ra­peut

Jeden­falls im August 1999 durf­te eine Appro­ba­ti­ons­be­hör­de einem Bewer­ber, der über kein abge­schlos­se­nes Stu­di­um der Psy­cho­lo­gie ver­füg­te, kei­ne "vor­läu­fi­ge Appro­ba­ti­on" als Psy­cho­lo­gi­scher Psy­cho­the­ra­peut (mehr) ertei­len. Eine den­noch erteil­te "vor­läu­fi­ge Appro­ba­ti­on", die zudem den Zeit­punkt ihres Erlö­schens nicht genau bezeich­ne­te, ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts in Lüne­burg rechts­wid­rig

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Der Theo­lo­ge als Psy­cho­the­ra­peut

Gem. § 4 Nr. 14 UStG sind die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt, Zahn­arzt, Heil­prak­ti­ker, Phy­sio­the­ra­peut, Heb­am­me oder aus einer ähn­li­chen heil­be­ruf­li­chen Tätig­keit im Sin­ne des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG und aus der Tätig­keit als kli­ni­scher Che­mi­ker steu­er­frei. Ein Psy­cho­the­ra­peut, der zwar nicht über einen Abschluss nach dem deut­schen

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Heil­prak­ti­ker-Pra­xis für Psy­cho­the­ra­pie und Trau­ma­the­ra­pie

Eine Wer­bung mit "Pra­xis für Psy­cho­the­ra­pie und Trau­ma­the­ra­pie" ohne wis­sen­schaft­li­che Aus­bil­dung mit Hoch­schul­ab­schluss ist unzu­läs­sig, wie das Land­ge­richt Olden­burg auf eine Wett­be­werbs­kla­ge eines Inter­es­sen­ver­ban­des gegen eine Heil­prak­ti­ke­rin ent­schied. Die beklag­te Heil­prak­ti­ke­rin ging gegen das Urteil in die Beru­fung. Auf Hin­weis des 1. Zivil­se­na­tes des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg nahm die Heil­prak­ti­ke­rin ihre

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Wis­sen­schaft­li­che Aner­ken­nung eines Psy­cho­the­ra­pie­ver­fah­rens

Ohne Wirk­sam­keits­nach­weis ist eine wis­sen­schaft­li­che Aner­ken­nung eines Psy­cho­the­ra­pie­ver­fah­rens nicht mög­lich. Dies ent­schied heu­te das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig, das über die Zulas­sung einer Aus­bil­dungs­stät­te für Kin­­der- und Jugend­psy­cho­the­ra­pie mit dem Ver­tie­fungs­ge­biet Gespräch­psy­cho­the­ra­pie zu urtei­len hat­te. Das Psy­cho­the­ra­peu­ten­ge­setz ver­langt eine Aus­bil­dung in wis­sen­schaft­lich aner­kann­ten Psy­cho­the­ra­pie­ver­fah­ren. Die beklag­te Behör­de hat­te die Zulas­sung ver­sagt,

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