Neue Gesell­schaf­ter in der Publi­kums­ge­sell­schaft – und die Auf­klä­rungs­pflich­ten der Alt­ge­sell­schaf­ter

Die einen nicht rein kapi­ta­lis­tisch als Anle­ger mit eige­ner Ein­la­ge einer Publi­kums­ge­sell­schaft bei­getre­te­nen Alt­ge­sell­schaf­ter tref­fen­den Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Anbah­nung des Auf­nah­me­ver­trags gegen­über den nach ihm rein kapi­ta­lis­tisch als Anle­ger bei­tre­ten­den Gesell­schaf­tern sind unab­hän­gig von der Höhe der Kapi­tal­ein­la­ge des Alt­ge­sell­schaf­ters und der Anzahl wei­te­rer Gesell­schaf­ter. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits frü­her

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Auf­lö­sung einer Publi­kums-GbR – und die bereits aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gun­gen

Wird eine Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts nach einer Kün­di­gung vor Ein­tritt der Kün­di­gungs­wir­kung auf­ge­löst, schei­det der kün­di­gen­de Gesell­schaf­ter, sofern dem Gesell­schafts­ver­trag nichts ande­res ent­nom­men wer­den kann, nicht aus, son­dern ver­bleibt in der Liqui­da­ti­ons­ge­sell­schaft. Dies ergibt sich aller­dings nicht schon aus einer ana­lo­gen Anwen­dung von § 65 Abs. 4 GenG auf Publi­kums­ge­sell­schaf­ten bür­ger­li­chen

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Rück­for­de­rung gewinn­un­ab­hän­gi­ger Aus­zah­lun­gen an spä­ter bei­tre­ten­de Kom­man­di­tis­ten einer Publi­kums-KG

Gesell­schafts­ver­trä­ge von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten sind nach ihrem objek­ti­ven Erklä­rungs­be­fund nur anhand des schrift­li­chen Ver­trags aus­zu­le­gen. Die Vor­stel­lun­gen und der Wil­le der Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter, die in dem Gesell­schafts­ver­trag kei­nen Nie­der­schlag gefun­den haben, sind nicht zu berück­sich­ti­gen . Rechts­fra­gen im Zusam­men­hang mit der Rück­for­de­rung gewinn­un­ab­hän­gi­ger Aus­zah­lun­gen an Kom­man­di­tis­ten hat der Bun­des­ge­richts­hof bereits mit sei­nem

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Gesell­schafts­ver­trä­ge von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten – und ihre Aus­le­gung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs unter­lie­gen die Rege­lun­gen in Gesell­schafts­ver­trä­gen von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten unab­hän­gig davon, ob die Bereichs­aus­nah­me des § 23 Abs. 1 AGBG bzw. § 310 Abs. 4 BGB n. F. ein­greift, einer ähn­li­chen Aus­le­gung und Inhalts­kon­trol­le wie All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen. Hier­aus folgt in Anleh­nung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zwei­fel bei

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Aus­kunfts­kla­ge über die Mit­ge­sell­schaf­ter einer Publi­kums-KG – und die Beschwer

Der Bun­des­ge­richts­hof geht man­gels wie hier abwei­chen­der Dar­le­gun­gen in stän­di­ger Recht­spre­chung davon aus, dass der­je­ni­ge, der zur Aus­kunft über die Mit­ge­sell­schaf­ter der kla­gen­den Par­tei ver­ur­teilt wird, die­se Pflicht durch Aus­druck und Über­sen­dung einer (ohne­hin) abge­spei­cher­ten Lis­te erfül­len kann, und dass der zur Aus­kunft Ver­pflich­te­te dadurch allen­falls mit Kos­ten in Höhe

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Aus­schüt­tun­gen von Liqui­di­täts­über­schüs­sen als unver­zins­li­che Dar­le­hen in der Publi­kums-KG

Die Bestim­mung im Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft, dass Aus­schüt­tun­gen von Liqui­di­täts­über­schüs­sen den Kom­man­di­tis­ten als unver­zins­li­che Dar­le­hen gewährt wer­den, sofern die Aus­schüt­tun­gen nicht durch Gut­ha­ben auf den Gesell­schaf­ter­kon­ten gedeckt sind, genügt den Anfor­de­run­gen an eine kla­re und unmiss­ver­ständ­li­che Rege­lung der Rück­zah­lungs­pflicht der Kom­man­di­tis­ten nicht, wenn unklar ist, ob und wie nach einem

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Betei­li­gung an einer Fonds­ge­sell­schaft – und die All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen

Für die wirk­sa­me Ver­ein­ba­rung All­ge­mei­ner Geschäfts­be­din­gun­gen recht es gemäß § 305 Abs. 2 BGB aus, dass die Anle­ger ihr Ver­trags­an­ge­bot auf einem For­mu­lar der Fonds­ge­sell­schaft erklärt haben, das den aus­drück­li­chen Hin­weis ent­hielt, dass das Ange­bot auf der Grund­la­ge der (gestell­ten) vor­for­mu­lier­ten Ver­trags­be­din­gun­gen erfol­ge. Hat der Ver­wen­der – wie hier – aus­drück­lich

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Aus­schluss aus der Publi­kums­ge­sell­schaft – und die ver­säum­te Anfech­tungs­frist

Der Ent­zug der Gesell­schaf­ter­stel­lung durch zwangs­wei­ses Aus­schei­den ist nur mit Zustim­mung des betrof­fe­nen Gesell­schaf­ters mög­lich. Die Zustim­mung kann dabei sowohl anti­zi­piert durch ein­deu­ti­ge Rege­lung im Gesell­schafts­ver­trag erfol­gen als auch durch Zustim­mung zu einem Beschluss, durch den – nach­träg­lich – eine Aus­schluss­re­ge­lung in den Gesell­schafts­ver­trag ein­ge­fügt wird . Die Ver­säu­mung der

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Kün­di­gungs­recht des Anle­gers bei der Publi­kums-KG – und sei­ne Ver­wir­kung

Nach der Leh­re von der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann der Gesell­schaf­ter sei­ne Gesell­schaf­ter­stel­lung durch eine Kün­di­gung mit Wir­kung ex nunc been­den. Die Rechts­fol­gen einer der­ar­ti­gen Kün­di­gung erge­ben sich aus den für das Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters vor­ge­se­he­nen gesetz­li­chen Regeln der §§ 738 BGB, 105 Abs. 3, § 161 Abs. 2 HGB, sofern und

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Pflicht­prü­fung einer Publi­kums-GmbH & Co. KG – und die Infor­ma­ti­on der Kom­man­di­tis­ten

In einer Publi­kums­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer GmbH & Co. KG folgt aus einer nach § 316 Abs. 1 HGB oder auf­grund des Gesell­schafts­ver­trags bestehen­den Prü­fungs­pflicht nicht die Ver­pflich­tung, den Prü­fungs­be­richt den Kom­man­di­tis­ten mit der Ein­la­dung zu der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung, die über die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses zu beschlie­ßen hat, zu über­sen­den. Dies gilt

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Die mehr­glied­ri­ge stil­le Publi­kums­ge­sell­schaft – und die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft

Für die Annah­me, dass zwi­schen den Par­tei­en kein bloß zwei­glied­ri­ges Gesell­schafts­ver­hält­nis zustan­de gekom­men ist, son­dern der Anle­ger einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft in Form einer Publi­kums­ge­sell­schaft bei­getre­ten ist, bei der nach Involl­zug­set­zung für den Fall etwai­ger anfäng­li­cher Män­gel die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft Anwen­dung fin­den , kommt es allein auf

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Die feh­ler­haf­te stil­le Publi­kums­ge­sell­schaft – und even­tu­el­le Scha­dens­er­satz­an­sprü­che

Die Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft schließt einen Anspruch der Anlegerin/​stillen Gesell­schaf­te­rin auf Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihr durch pflicht­wid­ri­ges Ver­hal­ten der für die Gesell­schaft han­deln­den Per­so­nen im Zusam­men­hang mit ihrem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, nicht von vorn­her­ein aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann,

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Scha­dens­er­satz – und die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Die Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft schließt einen Anspruch des Gesell­schaf­ters auf Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­nem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, nicht von vorn­her­ein aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof wei­ter ent­schie­den hat, der Anle­ger, der sich

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Die mehr­glied­ri­ge stil­len Gesell­schaft und die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Bei einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft sind die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft mit der Maß­ga­be anzu­wen­den, dass ein stil­ler Gesell­schaf­ter von dem Geschäfts­in­ha­ber Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­nem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, unter Anrech­nung des ihm bei Been­di­gung sei­nes (feh­ler­haf­ten) Gesell­schafts­ver­hält­nis­ses gege­be­nen­falls zuste­hen­den Abfin­dungs­an­spruchs ver­lan­gen kann,

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Die Sanie­rungs­be­dürf­tig­keit einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft

Im Fal­le der Sanie­rungs­be­dürf­tig­keit einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft lässt sich die Zustim­mungs­pflicht eines nicht sanie­rungs­wil­li­gen Gesell­schaf­ters zu einem Gesell­schaf­ter­be­schluss, wel­cher nach den Grund­sät­zen des gefasst wird, nicht von vorn­her­ein abs­trakt mit der Begrün­dung ver­nei­nen, dass der Gesell­schaf­ter nach sei­nem Aus­schei­den – anders als bei sofor­ti­ger Liqui­da­ti­on der Gesell­schaft – einer Nach­haf­tung aus­ge­setzt

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Aus­schüt­tun­gen an einen Kom­man­di­tis­ten trotz Ver­lus­ten der KG

Wird an einen Kom­man­di­tis­ten auf der Grund­la­ge einer Ermäch­ti­gung im Gesell­schafts­ver­trag eine Aus­zah­lung geleis­tet, obwohl sein Kapi­tal­an­teil durch Ver­lust unter den auf die bedun­ge­ne Ein­la­ge geleis­te­ten Betrag her­ab­ge­min­dert ist oder durch die Aus­zah­lung unter die­sen Betrag her­ab­ge­min­dert wird, ist der Kom­man­di­tist nur dann zur Rück­zah­lung an die Gesell­schaft ver­pflich­tet, wenn

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Ein­schrän­kun­gen des Ergeb­nis­vor­abs bei ver­mö­gens­ver­wal­ten­der Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Eine Haf­tungs­ver­gü­tung, die ein Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft erhal­ten soll, kann grund­sätz­lich ent­we­der ein Anteil am Über­schuss der Per­so­nen­ge­sell­schaft und damit ein sog. Ergeb­nis­vor­ab sein, oder eine Son­­der-Ein­­nah­­me auf Grund eines schuld­recht­li­chen Leis­tungs­aus­tau­sches dar­stel­len . Ein Ergeb­nis­vor­ab liegt vor, wenn der Gesell­schaf­ter sei­ne Leis­tung auf Grund eines Gesell­schaf­ter­bei­trags im Sin­ne

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Aus­kunfts­pflich­ten in der Publi­kums­ge­sell­schaft

Ein Anle­ger, der unmit­tel­bar an einer Publi­kums­ge­sell­schaft (hier: in der Form einer GmbH & Co. KG) betei­ligt ist, hat gegen die Gesell­schaft und die geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin einen Anspruch dar­auf, dass ihm neben den Namen und den Anschrif­ten der (ande­ren) unmit­tel­bar betei­lig­ten Anle­ger auch die Namen und die Anschrif­ten der mit­tel­bar über

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Die ver­trag­lich quo­tal beschränk­te Haf­tung des GbR-Gesell­schaf­ter

Ist die Haf­tung der Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts für eine Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft in dem Dar­le­hens­ver­trag auf den ihrer Betei­li­gungs­quo­te ent­spre­chen­den Teil der Gesell­schafts­schuld beschränkt wor­den, ist durch Aus­le­gung zu ermit­teln, ob sich ihre Haf­tung erhöht, wenn nicht alle Gesell­schafts­an­tei­le gezeich­net wer­den. Die Haf­tung der Gesell­schaf­ter eines als Gesell­schaft

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Aus­kunfts­an­sprü­che der Anle­ger bei Publi­kums-Kom­man­dit­ge­sell­schaf­ten

Anle­ger, die sich als Treu­ge­ber über einen Treu­hand­ge­sell­schaf­ter an einem Fonds (Film­fonds) in der Form von Publi­kums-Kom­­man­­dit­ge­­sel­l­­schaf­­ten betei­ligt haben, kön­nen Aus­kunft über Namen und Anschrif­ten der übri­gen an der Gesell­schaft betei­lig­ten Anle­ger ver­lan­gen, wenn ihnen im Innen­ver­hält­nis der Gesell­schaft die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters (Kom­man­di­tis­ten) ein­ge­räumt ist. In den vier

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Der Frei­stel­lungs­an­spruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters in der Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft

In einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft, an der sich die Anle­ger im Rah­men eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses betei­li­gen kön­nen, wel­ches so aus­ge­stal­tet ist, dass die Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis wie – unmit­tel­ba­re – Gesell­schaf­ter gestellt wer­den, kön­nen sie gegen den in einen Zah­lungs­an­spruch über­ge­gan­ge­nen Anspruch des Treu­hand­ge­sell­schaf­ters auf Frei­stel­lung von der Inan­spruch­nah­me durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger nicht mit

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Haf­tung des Grün­dungs­ge­sell­schaf­ters für unwah­re Anga­ben sei­nes Fonds­ver­triebs

Der Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter, der sich zu den ver­trag­li­chen Ver­hand­lun­gen über den Bei­tritt eines Anle­gers zu einer Fonds­ge­sell­schaft eines Ver­triebs bedient und die­sem oder von die­sem ein­ge­schal­te­ten Unter­ver­mitt­lern die geschul­de­te Auf­klä­rung der Bei­tritts­in­ter­es­sen­ten über­lässt, haf­tet für deren unrich­ti­ge oder unzu­rei­chen­de Anga­ben. Ihm sind die feh­ler­haf­ten Anga­ben des Ver­mitt­lers nach § 278 BGB

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Pro­spekt­haf­tung der Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter

Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter haf­ten dem über einen Treu­hän­der bei­tre­ten­den Anle­ger auf Scha­dens­er­satz aus Pro­spekt­haf­tung im wei­te­ren Sin­ne, wenn der Treu­ge­ber nach dem Gesell­schafts­ver­trag wie ein unmit­tel­bar bei­tre­ten­der Gesell­schaf­ter behan­delt wer­den soll. Die Pro­spekt­haf­tung im wei­te­ren Sin­ne knüpft als Anspruch aus Ver­schul­den bei Ver­trags­schluss nach § 280 Abs. 1, § 311 Abs. 2 BGB

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Pro­vi­sio­nen für die Betei­li­gungs­ver­mitt­lung bei der Publi­kums­ge­sell­schaft

Ver­gü­tun­gen, die ein Ver­mitt­ler von Betei­li­gun­gen an Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten (Publi­kums-KG) von einem Drit­ten (Emis­si­ons­haus) für die Zeich­nung eige­ner Betei­li­gun­gen an die­sen Gesell­schaf­ten erhält ("Eigen­pro­vi­sio­nen"), sind regel­mä­ßig Betriebs­ein­nah­men im Rah­men sei­ner gewerb­li­chen Ver­mitt­lungs­tä­tig­keit. Sie sind nicht in der Gewinn­ermitt­lung der KG (als Son­der­be­triebs­ein­nah­men oder Min­de­rung der antei­lig auf den Zeich­ner ent­fal­len­den Anschaf­fungs­kos­ten)

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Mehr­heits­er­for­der­nis­se in einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts

Ver­langt der Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts für die Fest­stel­lung der Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz als Grund­la­ge der Ver­lust­aus­gleichs­pflicht nach Auf­lö­sung der Gesell­schaft kei­ne qua­li­fi­zier­te Mehr­heit, ist ein mit ein­fa­cher Mehr­heit gefass­ter Beschluss von einer gesell­schafts­ver­trag­li­chen Klau­sel gedeckt, nach der Beschlüs­se grund­sätz­lich mit ein­fa­cher Mehr­heit zu fas­sen sind. Beschlüs­se in einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen

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Mit­tel­ba­re Betei­li­gung an Publi­kums­ge­sell­schaf­ten

Ist – wie bei Publi­kums­ge­sell­schaf­ten häu­fig – die mit­tel­ba­re Betei­li­gung erst noch zu wer­ben­der Anle­ger und damit eine Ver­zah­nung von Gesell­schaft und Treu­hand im Gesell­schafts­ver­trag von vorn­her­ein vor­ge­se­hen und sind im Hin­blick dar­auf bestimm­te Rech­te und Pflich­ten der Anle­ger schon im Gesell­schafts­ver­trag gere­gelt, hat der Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung

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