Arbeitszeugnis - und die Tätigkeitsbeschreibung

Arbeits­zeug­nis – und die Tätigkeitsbeschreibung

Die Tätig­keits­be­schrei­bung ist der objek­tivs­te Teil eines Zeug­nis­ses und daher von beson­de­rem Infor­ma­ti­ons­wert für den neu­en Arbeit­ge­ber . Bei den Anga­ben zur Art der geschul­de­ten Tätig­keit kann im Zeug­nis auf eine ggf. vor­han­de­ne Stel­len­be­schrei­bung zurück­ge­grif­fen wer­den . Bezieht sich ein Arbeit­neh­mer für die Art der von ihm aus­ge­üb­ten Tätig­kei­ten auf eine vom

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Arbeitszeugnis - und der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Arbeits­zeug­nis – und der Grund für die Been­di­gung des Arbeitsverhältnisses

Der Arbeit­neh­mer hat einen Anspruch dar­auf, dass der Grund der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses im Zeug­nis genannt wird . Dabei gebie­tet es der Grund­satz der Klar­heit des Zeug­nis­ses, dass erwähnt wird, wenn die Been­di­gung durch den Arbeit­neh­mer erfolg­te und damit in die­sem Sin­ne „auf sei­nen Wunsch“. Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­­wig-Hol­stein, Urteil vom 7. November

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Arbeitszeugnis für eine Führungskraft - und die Mitarbeiterführung

Arbeits­zeug­nis für eine Füh­rungs­kraft – und die Mitarbeiterführung

In das Arbeits­zeug­nis einer Füh­rungs­kraft ist ein Absatz ein­zu­fü­gen, der sich zu der Auf­ga­ben­er­le­di­gung des Arbeit­neh­mers im Zusam­men­hang mit der Füh­rung der ihm unter­stell­ten Mit­ar­bei­ter ver­hält. Das gebie­tet der Grund­satz der Zeug­nis­wahr­heit unter Berück­sich­ti­gung des Zwecks des Arbeits­zeug­nis­ses, näm­lich dem Arbeit­neh­mer als Bewer­bungs­grund­la­ge die­nen zu kön­nen. Bei einer Füh­rungs­kraft ist

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Der wertvolle Arbeitnehmer mit schlechtem Arbeitszeugnis

Der wert­vol­le Arbeit­neh­mer mit schlech­tem Arbeitszeugnis

Die Erklä­rung der Geschäfts­füh­re­rin eines Arbeit­ge­bers im Ter­min vor dem Arbeits­ge­richt, ein Arbeit­neh­mer erbrin­ge Arbeits­leis­tung, die nicht zu bean­stan­den sei, er sei fach­lich wert­voll, begrün­det kei­ne Selbst­bin­dung des Arbeit­ge­bers dahin, dass der Arbeit­neh­mer einen Anspruch auf ein Arbeits­zeug­nis mit einer über­durch­schnitt­li­chen, guten Leis­tungs­be­ur­tei­lung hat. Rechts­grund­la­ge des Anspruchs auf Zeug­nis­be­rich­ti­gung ist §

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Arbeitszeugnis - und die Beurteilung des Sozialverhaltens

Arbeits­zeug­nis – und die Beur­tei­lung des Sozialverhaltens

Das nach § 109 Abs. 1 Satz 3 GewO zu beur­tei­len­de Ver­hal­ten des Arbeit­neh­mers im Arbeits­ver­hält­nis erfor­dert ein zusam­men­fas­sen­des Urteil über die Eigen­schaf­ten und das gesam­te Ver­hal­ten des Arbeit­neh­mers. Es geht um das betrieb­li­che Zusam­men­wir­ken, näm­lich das Ver­hal­ten des Arbeit­neh­mers zu Vor­ge­setz­ten, Arbeits­kol­le­gen, nach­ge­ord­ne­ten Mit­ar­bei­tern, aber auch gegen­über Kun­den . So heißt es

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Widerruf eines bereits erteilten Arbeitszeugnisses

Wider­ruf eines bereits erteil­ten Arbeitszeugnisses

Der Arbeit­ge­ber kann ein bereits erteil­tes Arbeits­zeug­nis wider­ru­fen und des­sen Rück­ga­be ver­lan­gen, wenn ihm nach­träg­lich Tat­sa­chen bekannt wer­den, die eine ande­re Beur­tei­lung recht­fer­ti­gen wür­den und für einen zukünf­ti­gen Arbeit­ge­ber von aus­schlag­ge­ben­der Bedeu­tung bei der Ein­stel­lungs­ent­schei­dung sein könn­ten. Bereits vor­lie­gen­de Erkennt­nis­se der organ­schaft­li­chen oder rechts­ge­schäft­li­chen Ver­tre­ter des Arbeit­ge­bers bei der Zeugniserteilung

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Erteilung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses - und der Vergleich in der Zwangsvollstreckung

Ertei­lung eines qua­li­fi­zier­ten Arbeits­zeug­nis­ses – und der Ver­gleich in der Zwangsvollstreckung

Ver­stän­di­gen sich Gläu­bi­ger und Schuld­ner im Erkennt­nis­ver­fah­ren auf die Ertei­lung eines qua­li­fi­zier­ten Arbeits­zeug­nis­ses mit einem genau fest­ge­leg­ten Wort­laut, ist die­ser Anspruch erst erfüllt, wenn ein Arbeits­zeug­nis erteilt wor­den ist, das genau dem ver­ein­bar­ten Wort­laut ent­spricht. Das ist nicht der Fall, wenn in einem Absatz der Schuld­ner das Tem­pus des Textes

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Geheimzeichen im Arbeitszeugnis

Geheim­zei­chen im Arbeitszeugnis

Die Ver­wen­dung von Geheim­zei­chen im Sin­ne von § 109 Abs. 2 Satz 2 GewO muss der­je­ni­ge bele­gen, der sich auf die­se Norm beruft. Nach die­ser Vor­schrift darf ein Zeug­nis kei­ne Merk­ma­le oder For­mu­lie­run­gen ent­hal­ten, die den Zweck haben, eine ande­re als aus der äuße­ren Form oder aus dem Wort­laut ersicht­li­che Aus­sa­ge über

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Arbeitszeugnis mit guter Leistungsbeurteilung - und seine Vollstreckung

Arbeits­zeug­nis mit guter Leis­tungs­be­ur­tei­lung – und sei­ne Vollstreckung

Die Ver­ein­ba­rung der Ertei­lung eines qua­li­fi­zier­ten Zeug­nis­ses mit einer „guten“ Leis­­tungs- und Gesamt­be­ur­tei­lung hat nur hin­sicht­lich der Ertei­lung, nicht aber hin­sicht­lich der „guten“ Bewer­tung einen voll­streck­ba­ren Inhalt. Nach Auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts Nürn­berg ist ein Titel, der dar­auf gerich­tet ist, dem Arbeit­neh­mer ein wohl­wol­len­des qua­li­fi­zier­tes Zeug­nis ent­spre­chend Schul­no­te „gut“ zu erteilen,

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