Kapi­tal­ein­künf­te – und die aus­län­di­sche Quel­len­steu­er

Sind die Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die dem geson­der­ten Steu­er­ta­rif des § 32d Abs. 1 EStG unter­lie­gen, nach Ver­rech­nung gemäß § 20 Abs. 6 EStG nega­tiv und ent­fällt die aus­län­di­sche Steu­er nur auf die­se Ein­künf­te, ist die aus­län­di­sche Steu­er nicht anzu­rech­nen. Die Anrech­nung aus­län­di­scher Steu­er­be­trä­ge hat gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 EStG im Steu­er­fest­set­zungs­ver­fah­ren

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Die in den USA gezahl­te Quel­len­steu­er auf Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen – und die Erb­schaft­steu­er

Die vom Erwer­ber in den USA auf eine Ver­si­che­rungs­leis­tung gezahl­te Quel­len­steu­er ("Federal Inco­me Tax With­held") ist weder nach § 21 ErbStG noch nach den Vor­schrif­ten des DBA USA-Erb auf die deut­sche Erb­schaft­steu­er anzu­rech­nen. Von der Ver­si­che­rungs­sum­me ist die ein­be­hal­te­ne Quel­len­steu­er als Nach­lass­ver­bind­lich­keit abzu­zie­hen, wenn die Quel­len­steu­er des­halb erho­ben wird, weil

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Anrech­nung aus­län­di­scher Quel­len­steu­er auf die deut­sche Gewer­be­steu­er

Für die Anrech­nung aus­län­di­scher Quel­len­steu­er auf die deut­sche Gewer­be­steu­er auf­grund eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens ist das Finanz­amt und nicht die Gemein­de zustän­dig. Die Fra­ge der Anre­chen­bar­keit der (hier: kana­di­schen) Quel­len­steu­er fällt in die aus­schließ­li­che Zustän­dig­keit des Finanz­am­tes fällt, das den Steu­er­mess­be­trag nach § 11 GewStG i.V.m. § 22 Abs. 1, § 18

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Fik­ti­ve bra­si­lia­ni­sche Quel­len­steu­er

Die fik­ti­ver bra­si­lia­ni­sche Quel­len­steu­er kann nicht auf Stück­zin­sen ange­rech­net wer­den. Stück­zin­sen aus dem Ver­kauf einer bra­si­lia­ni­schen Anlei­he gehö­ren nicht zu den Ein­künf­ten "aus Schuld­ver­schrei­bun­gen" oder "aus For­de­run­gen" im Sin­ne des Art. 11 Abs. 4 DBA-Bra­­si­­li­en a.F. und lösen daher kei­ne Anrech­nung fik­ti­ver Quel­len­steu­er nach Art. 24 Abs. 2 und 3 DBA-Bra­­si­­li­en a.F. aus.

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Zins­ab­schlag bei Tafel­pa­pie­ren

Es ist nicht miss­bräuch­lich (§ 42 AO), wenn eine inlän­di­sche Bank ihre Kun­den ver­an­lasst, Zins­schei­ne von Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen (sog. Tafel­pa­pie­re) über ein aus­län­di­sches Kre­dit­in­sti­tut ein­zu­lö­sen. Aus­zah­len­de Stel­le im Sin­ne von § 44 Abs. 1 Satz 3 EStG 1997/​2002 ist dann das aus­län­di­sche Kre­dit­in­sti­tut, das nach § 44 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 Buchst. a Dop­pel­buchst.

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Euro­pa­rechts­wid­ri­ge Quel­len­steu­er­ent­las­tung?

Direk­te Steu­ern: Euro­päi­sche Kom­mis­si­on for­dert Deutsch­land förm­lich auf, sei­ne Miss­brauchs­be­kämp­fungs­vor­schrif­ten bei Quel­len­steu­er­ent­las­tun­gen zu ändern Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat Deutsch­land förm­lich auf­ge­for­dert, sei­ne Vor­schrif­ten zur Miss­brauchs­be­kämp­fung bei Quel­len­steu­er­ent­las­tun­gen zu ändern. Bean­stan­det wird § 50d Absatz 3 Unter­ab­satz 1 Num­mer 2 EStG. Hier­nach wer­den einer aus­län­di­schen Gesell­schaft kei­ne Quel­len­steu­er­ent­las­tun­gen gewährt, soweit Per­so­nen an ihr

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Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Mexi­ko

Das Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Mexi­ko soll aktua­li­siert wer­den. Zu die­sem Zweck hat die Bun­des­re­gie­rung das Zustim­mungs­ge­setz zum Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung und Steu­er­ver­kür­zung nun in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Geän­dert wur­den unter ande­rem die Sen­kung von Quel­len­steu­ern und die Besteue­rung von Sozi­al­ver­si­che­rungs­ren­ten.

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Neu­es DBA mit den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten

Am 23. Dezem­ber 2008 haben sich Deutsch­land und die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te auf ein neu­es Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men geei­nigt. In dem neu­en DBA wird u.a. der zwi­schen­staat­li­che Aus­kunfts­ver­kehr an den neu­en OECD-Stan­dard ange­passt. Außer­dem wur­de ein weit rei­chen­der Infor­ma­ti­ons­aus­tausch ver­ein­bart.

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Ergän­zungs­pro­to­koll zum deutsch-ame­ri­ka­ni­schen DBA rati­fi­ziert

Das am 1. Juni 2006 unter­zeich­ne­te Pro­to­koll zur Ände­rung des deutsch-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens vom 29. August 1989 ist mit dem Aus­tausch der Rati­fi­ka­ti­ons­ur­kun­den am 28. Dezem­ber 2007 in Kraft getre­ten. Im Mit­tel­punkt des Ände­rungs­pro­to­kolls ste­hen: Der Ver­zicht auf die Erhe­bung von Quel­len­steu­ern auf Gewinn­aus­schüt­tun­gen von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten an Mut­ter­ge­sell­schaf­ten. Damit wird die Mehr­fach­be­steue­rung

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Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Geor­gi­en

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf zu dem am 1. Juni des ver­gan­ge­nen Jah­res abge­schlos­se­nen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Geor­gi­en vor­ge­legt. Vor­ge­se­hen ist, dass die Bun­des­re­pu­blik in gewis­sem Umfang auf Steu­ern ver­zich­tet, wäh­rend sie ande­rer­seits die bis­he­ri­ge Anrech­nun­gen geor­gi­scher Steu­ern nicht mehr oder nicht mehr in der bis­he­ri­gen Höhe gewäh­ren muss, weil Geor­gi­en

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Dop­pel­be­steue­rung bei Divi­den­den

Einem EU-Mit­­­glied­s­­land ist es nach einem Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs erlaubt, die Divi­den­den gebiets­an­säs­si­ger Gesell­schaf­ten und die Divi­den­den in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­si­ger Gesell­schaf­ten einem glei­chen ein­heit­li­chen Steu­er­satz zu unter­wer­fen. Auch muss kei­ne Anre­chen­bar­keit der im Wege der Quel­len­steu­er in die­sem ande­ren Mit­glied­staat erho­be­nen Steu­er vor­ge­se­hen wer­den.

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