Der gestürz­te Rad­fah­rer – und der frei­lau­fen­de Hund

Steht der Sturz eines Rad­fah­rers in unmit­tel­ba­rem zeit­li­chen und ört­li­chen Zusam­men­hang mit der Begeg­nung mit einem frei­lau­fen­den Hund, besteht ein Anscheins­be­weis für die Ver­ur­sa­chung des Stur­zes durch den Hund. Poli­zei­ver­ord­nun­gen, die einen Lei­nenzwang vor­se­hen, sind Schutz­ge­set­ze gem. § 823 II BGB. Wer sei­nen Hund auf für Rad­fah­rer frei­ge­ge­be­nen Wegen frei

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Der unge­lieb­te Rad­weg

So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln jetzt die Kla­ge eines Rad­fah­rers abge­wie­sen, der sich gegen die Rad­we­ge­be­nut­zungs­pflicht auf einer ca. 1 km lan­gen Stre­cke ent­lang der L 327 zwi­schen Ker­­pen-Buir und Mer­ze­­nich-Gol­z­heim gewandt hat­te. Der Klä­ger ist der Mei­nung, dass kei­ne beson­de­re Gefah­ren­si­tua­ti­on vor­lie­ge, die es recht­fer­ti­ge, ihm zu ver­bie­ten, auf der Fahr­bahn

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Der Rad­fah­rer, die rote Ampel und der LKW

Fährt ein Rad­fah­rer grob ver­kehrs­wid­rig und ris­kant und ver­ur­sacht dadurch einen Unfall mit einem LKW, so besteht für den dabei schwer ver­letz­ten Rad­fah­rer kein Anspruch auf Schmer­zens­geld. So urteil­te jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz, dass ein Rad­fah­rer, der grob ver­kehrs­wid­rig und extrem ris­kant bei roter Ampel vom Geh­weg auf die Stra­ße

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