Raub mit Todesfolge - und die späten Schläge des Mittäters

Raub mit Todes­fol­ge – und die spä­ten Schlä­ge des Mittäters

Ein (suk­zes­siv) mit­tä­ter­schaft­lich began­ge­ner Raub mit Todes­fol­ge (§ 251 StGB) kann auch dann vor­lie­gen, wenn das bekann­ter­ma­ßen gesund­heit­lich vor­ge­schä­dig­te und über einen län­ge­ren Zeit­raum zum Zweck der Beu­teer­lan­gung miss­han­del­te Tat­op­fer den töd­li­chen Herz­in­farkt erst infol­ge der ihm von einer Mit­tä­te­rin aus Wut über die uner­gie­bi­ge Tat­beu­te ver­setz­ten Schlä­ge und des

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Raub mit Todesfolge - und der Exzess des Mittäters

Raub mit Todes­fol­ge – und der Exzess des Mittäters

Jeder Mit­tä­ter haf­tet für das Han­deln der ande­ren nur im Rah­men sei­nes – zumin­dest beding­ten – Vor­sat­zes. Er ist für den Tat­er­folg mit­hin nur inso­weit ver­ant­wort­lich, als sein Wil­le reicht, so dass ihm ein Exzess der ande­ren nicht zur Last fällt . Gemes­sen dar­an begeg­ne­te im hier ent­schie­de­nen Fall die unter­blie­be­ne Verurteilung

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Das Besorgen der Schusswaffe für einen Überfall

Das Besor­gen der Schuss­waf­fe für einen Überfall

Schon allein das Beschaf­fen einer gela­de­nen Schuss­waf­fe für einen Über­fall auf ein bekann­ter­ma­ßen wehr­haf­tes Opfer kann aber die Vor­her­seh­bar­keit eines töd­li­chen Gesche­hens­ver­lau­fes und damit eine Straf­bar­keit wegen fahr­läs­si­ger Tötung­be­grün­den . Der Beschaf­fer der Waf­fe hat durch sei­nen maß­geb­li­chen Tat­bei­trag eine (straf­rechts­wid­ri­ge) ursäch­li­che Bedin­gung für den Tod des Raub­op­fers gesetzt. Auch liegt

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Mittäter oder Gehilfe?

Mit­tä­ter oder Gehilfe?

Bei Betei­li­gung meh­re­rer Per­so­nen, von denen nicht jede sämt­li­che Tat­be­stands­merk­ma­le ver­wirk­licht, ist Mit­tä­ter im Sin­ne von § 25 Abs. 2 StGB, wer einen eige­nen Tat­bei­trag leis­tet und die­sen so in die Tat ein­fügt, dass er als Teil der Hand­lung eines ande­ren Betei­lig­ten und umge­kehrt des­sen Han­deln als Ergän­zung des eige­nen Tatanteils

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Raub mit Todesfolge - und der qualifikationsspezifische Gefahrzusammenhang

Raub mit Todes­fol­ge – und der qua­li­fi­ka­ti­ons­spe­zi­fi­sche Gefahrzusammenhang

Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits mehr­fach dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der für § 251 StGB erfor­der­li­che qua­li­fi­ka­ti­ons­spe­zi­fi­sche Zusam­men­hang nicht nur gege­ben ist, wenn der Täter durch die Nöti­gungs­hand­lung, die der Ermög­li­chung der Weg­nah­me dient, den Tod des Opfers her­bei­führt. Bei einer auf den Zweck der Vor­schrift des § 251 StGB abstel­len­den Betrachtungsweise

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Raub mit Todesfolge - und die Haftung des Mittäters

Raub mit Todes­fol­ge – und die Haf­tung des Mittäters

Eine Ver­ur­tei­lung wegen einer Straf­tat nach § 251 StGB setzt vor­sätz­li­ches Han­deln vor­aus; nur hin­sicht­lich der schwe­ren Fol­ge genügt Leicht­fer­tig­keit (§ 18 StGB). Hat bei einem Raub mit Todes­fol­ge ledig­lich einer von meh­re­ren Tat­be­tei­lig­ten den qua­li­fi­zie­ren­den Erfolg ver­ur­sacht, so sind die ande­ren gemäß § 251 StGB nur straf­bar, wenn sich

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