Rauch­ver­bot in Spiel­hal­len

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Rich­ter­vor­la­ge zur Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit von § 2 Abs. 1 Nr. 13 des Ham­bur­gi­schen Geset­zes zum Schutz vor den Gefah­ren des Pas­siv­rau­chens in der Öffent­lich­keit (Ham­bur­gi­sches Pas­siv­rau­cher­schutz­ge­setz, HmbPSchG), wonach in "Spiel­hal­len" ein unein­ge­schränk­tes Rauch­ver­bot gilt, als unzu­läs­sig azu­rück­ge­wie­sen. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 13 HmbPSchG ist das Rau­chen in Spiel­hal­len ver­bo­ten.

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Der Rau­cher­club – und das Rauch­ver­bot in Gast­stät­ten und Ver­eins­räu­men

Gesetz­li­ches Rauch­ver­bot bei öffent­lich zugäng­li­chen Ver­eins­ver­an­stal­tun­gen ver­stößt nicht gegen die Ver­ei­ni­gungs­frei­heit. Ein gesetz­li­ches Rauch­ver­bot, das auch all­ge­mein öffent­lich zugäng­li­che Ver­eins­ver­an­stal­tun­gen erfasst, ver­stößt nicht gegen das Grund­recht auf Ver­ei­ni­gungs­frei­heit (Art. 9 Abs. 1 GG). Allein die Grün­dung eines Ver­eins kann kei­nen Grund­rechts­schutz für eine Tätig­keit ver­mit­teln, den die­se indi­vi­du­ell nicht genießt. Ein Rauch­ver­bot

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Der Gebrauch von E‑Zigaretten in Gast­stät­ten und das Rauch­ver­bot

Das Nicht­rau­cher­schutz­ge­setz die­ne außer­dem dem Schutz von Nicht­rau­chern vor den Gefah­ren des Tabak­rauchs. In der E‑Zigarette wird eine – meist niko­t­in­hal­ti­ge – Flüs­sig­keit ver­dampft und kein Tabak ver­brannt, also wird schon vom Wort­sinn her nicht geraucht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Köl­ner

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"Brau­hof" – ein voll­stän­dig umschlos­se­ner Raum

In der Gas­tro­no­mie spielt die tat­säch­li­che Öff­nung von Türen und (Dach-)Fenstern für die Gel­tung des Rauch­ver­bo­tes kei­ne Rol­le. Ein voll­stän­dig mit Wän­den umschlos­se­ner Raum, der auch voll­stän­dig über­dacht ist, wird nicht durch die kom­plet­te Öff­nung des zen­tra­len glä­ser­nen Hub­da­ches, das 40 % der Dach­flä­che aus­macht, zu einer Frei­flä­che. Mit die­ser Begrün­dung

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Rau­chen auf dem Bal­kon

Das Rau­chen auf dem Bal­kon kann teu­er wer­den. Ist in einer Ver­ein­ba­rung fest­ge­hal­ten, dass eine Par­tei nicht mehr von sei­nem Bal­kon aus Ziga­ret­ten­asche nach unten ent­sor­gen darf, und bei einem Ver­stoß gegen die­se Ver­ein­ba­rung für jeden Fall der Ent­sor­gung 100 Euro an die ande­re Par­tei zu zah­len sind, kann trotz

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Der Unfall wäh­rend der Ziga­ret­ten­pau­se

Der Weg von und zur Rau­cher­pau­se ist nicht der unfall­ver­si­che­rungs­recht­lich geschütz­ten Tätig­keit zuzu­rech­nen. Das Rau­chen ist nicht mit der Nah­rungs­auf­nah­me ver­gleich­bar. Im Gegen­satz zum not­wen­di­gen und die Arbeits­kraft auf­recht­erhal­ten­den Essen und Trin­ken han­delt es sich beim Rau­chen um den Kon­sum eines Genuss­mit­tels, das dem per­sön­li­chen und nicht dem beruf­li­chen Lebens­be­reich

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Ein rau­chen­der Grund­schul­leh­rer

Die zustän­di­ge Ver­wal­tungs­be­hör­de darf einem Grund­schul­leh­rer die Ein­rich­tung eines Rau­cher­zim­mers im Schul­ge­bäu­de ver­wei­gern, wenn das Schul­ge­setz das Rau­chen im Schul­ge­bäu­de und auf dem Schul­ge­län­de aus­nahms­los ver­bie­tet. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines ver­be­am­te­ten Grund­schul­leh­rers, der die Ein­rich­tung eines Rau­cher­zim­mers im Schul­ge­bäu­de begehrt hat. Nach­dem

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Rauch­ver­bot im Sport­wett­bü­ro

Ein Sport­wett­bü­ro gilt als Frei­zeit­ein­rich­tung, weil es den Besu­chern Gele­gen­heit bie­tet, sich eini­ge Zeit in den Räum­lich­kei­ten auf­zu­hal­ten, um etwa dem Ver­lauf der Sport­ver­an­stal­tun­gen zu fol­gen. Wer­den dort außer­dem nicht alko­ho­li­sche Geträn­ke zum direk­ten Ver­zehr an Ort und Stel­le über den Auto­ma­ten ange­bo­ten, so ist das Sport­wett­bü­ro auch Gast­stät­te und

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Geträn­ke­aus­schank in Hes­si­schen Rau­cher­räu­men

In Hes­sen ist es nicht rechts­wid­rig, in abge­trenn­ten, gekenn­zeich­ne­ten Rau­cher­räu­men von Dis­ko­the­ken Geträn­ke aus­zu­schen­ken. So ent­schied jetzt der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof auf die Kla­ge einer Betrei­ber­ge­sell­schaft von Dis­ko­the­ken, in denen abge­trenn­te Rau­cher­räu­me ein­ge­rich­tet waren, deren Grund­flä­chen weni­ger als 30 % der Gesamt­flä­che der jewei­li­gen Dis­ko­thek betru­gen. In die­sen als Rau­cher­räu­men gekenn­zeich­ne­ten Berei­chen

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Rauch­ver­bot in Bran­den­bur­gi­schen Spiel­hal­len

Die lan­des­ge­setz­li­chen Rege­lun­gen im Bran­den­bur­gi­schen Nicht­rau­chen­den­schutz­ge­setz, in dem für Spiel­hal­len kei­ne Aus­nah­me­re­ge­lun­gen vom Rauch­ver­bot für Neben­räu­me von Spiel­hal­len ent­hal­ten sind, sind nach Ansicht des Bran­den­bur­gi­schen Ober­lan­des­ge­richts nicht ver­fas­sungs­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bran­den­bur­gi­sche Ober­lan­des­ge­richt in zwei Buß­geld­ver­fah­ren die Ver­hän­gung von Buß­gel­dern bestä­tigt. Das Amts­ge­richt Eisen­hüt­ten­stadt hat­te zwei gegen einen

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Rau­cher­schutz in Ham­burgs Spei­se­gast­stät­ten

§ 2 Abs. 4 des des Ham­bur­gi­schen Geset­zes zum Schutz vor den Gefah­ren des Pas­siv­rau­chens in der Öffent­lich­keit ver­stößt nach einer jetzt ver­kün­de­ten Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gegen die in Art. 12 Abs. 1 GG garan­tier­te Berufs­aus­übungs­frei­heit in Ver­bin­dung mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz aus Art. 3 Abs. 1 GG. Bis zu einer gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung gilt auf

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In Ein­kaufs­pas­sa­ge kei­ne Frei­luft­gas­tro­no­mie: Rauch­ver­bot

Das für die Gas­tro­no­mie in Baden-Wür­t­­te­m­berg gel­ten­den Rauch­ver­bot gilt auch für gas­tro­no­misch genutz­te Flä­chen oder Teil­flä­chen einer bau­lich umschlos­se­nen Ein­kaufs­pas­sa­ge – unab­hän­gig davon, ob die Pas­sa­ge über offe­ne Ein- und Aus­gän­ge sowie fens­ter­ar­ti­ge Lüf­tungs­mög­lich­kei­ten ver­fügt. Unter den Aus­nah­me­tat­be­stand der Außen­gas­tro­no­mie fal­len nur Betrieb im Frei­en, wie z. B. Bier­gär­ten, Stra­ßen­ca­fes.

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Rauch­ver­bot als Man­gel einer Gast­stät­te

Erlei­det der Päch­ter einer Gast­stät­te nach dem Inkraft­tre­ten des Nicht­rau­cher­schutz­ge­set­zes (hier: des Lan­des Rhein­­land-Pfalz) wegen des dar­in für öffent­li­che Gast­stät­ten ein­ge­führ­ten Rauch­ver­bots einen Umsatz­rück­gang, so führt dies nicht zu einem Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Ver­päch­ter. In dem vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit pach­te­te die Klä­ge­rin im Sep­tem­ber 2005 von der beklag­ten Ver­päch­te­rin

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Das Ende der Rau­cher­clubs in Nord­rhein-West­fa­len

Die nach der Ein­füh­rung des Rauch­ver­bots in Gast­stät­ten groß­flä­chig erfolg­te "Umeti­ket­tie­rung" von Gast­stät­ten als Rau­cher­clubs ist in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len unzu­läs­sig. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat in einem Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes ein Rauch­ver­bot für eine Gast­stät­te in Köl­kn bestä­tigt, die nach Anga­ben der Inha­be­rin nur den Mit­glie­dern eines soge­nann­ten

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Rauch­ver­bot im Nicht­rau­cher­club

In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len geht es jetzt auch eini­gen Pseudo-"Raucherclubs" an den Kra­gen: So bestä­tig­te etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen im Rah­men vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Bot­trop, mit der das Rauch­ver­bot des nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Nicht­rau­cher­schutz­ge­set­zes auch in einem "Rau­cher­club" durch­ge­setzt wur­de. Der Bot­tro­per Gast­stät­ten­be­trei­ber hat­te auf einem zum Erd­ge­schoss offe­nen

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