Realteilung - und die Tarifbegünstigung des Aufgabegewinns

Real­tei­lung – und die Tarif­be­güns­ti­gung des Auf­ga­be­ge­winns

Die tarif­be­güns­tig­te Besteue­rung eines durch eine ech­te Real­tei­lung einer Sozie­tät aus­ge­lös­ten Auf­ga­be­ge­winns gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen sei­ner bis­he­ri­gen frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit auf­gibt. Hier­an fehlt es, wenn er den ihm im Rah­men der Real­tei­lung zuge­wie­se­nen Man­dan­ten­stamm der­ge­stalt ver­wer­tet, dass die­ser geplant

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Realteilung einer Sozietät - mit Verwertung in Nachfolgegesellschaft

Real­tei­lung einer Sozie­tät – mit Ver­wer­tung in Nach­fol­ge­ge­sell­schaft

Die tarif­be­güns­tig­te Besteue­rung eines durch eine ech­te Real­tei­lung einer Sozie­tät aus­ge­lös­ten Auf­ga­be­ge­winns gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen sei­ner bis­he­ri­gen frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit auf­gibt. Hier­an fehlt es, wenn er den ihm im Rah­men der Real­tei­lung zuge­wie­se­nen Man­dan­ten­stamm der­ge­stalt ver­wer­tet, dass die­ser geplant

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Erbauseinandersetzung bei zivilrechtlicher Nachlassspaltung - und die Anschaffungskosten

Erbaus­ein­an­der­set­zung bei zivil­recht­li­cher Nach­lass­spal­tung – und die Anschaf­fungs­kos­ten

Set­zen sich die Mit­er­ben im Fall der zivil­recht­li­chen Nach­lass­spal­tung unter Ein­be­zie­hung aller per­so­nen­glei­chen Erben­ge­mein­schaf­ten in einem ein­heit­li­chen Vor­gang in der Wei­se aus­ein­an­der, dass sie sämt­li­che Nach­lass­ge­gen­stän­de gleich­zei­tig voll­stän­dig unter sich ver­tei­len, ist auch für die ertrag­steu­er­li­che Beur­tei­lung, ob ins­ge­samt eine neu­tra­le Real­tei­lung oder ob teil­wei­se Anschaf­­fungs- und Ver­äu­ße­rungs­vor­gän­ge anzu­neh­men sind,

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Realteilung einer Mitunternehmerschaft - und da Verpächterwahlrecht

Real­tei­lung einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft – und da Ver­päch­ter­wahl­recht

Das Ver­päch­ter­wahl­recht setzt auch bei den Ein­künf­ten aus Land- und Forst­wirt­schaft vor­aus, dass die wesent­li­chen, dem Betrieb das Geprä­ge geben­den Wirt­schafts­gü­ter mit­ver­pach­tet wer­den. Dar­an fehlt es, wenn eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft nach Auf­ga­be ihres land- und forst­wirt­schaft­li­chen Ver­pach­tungs­be­triebs ihre wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen (Grund­stü­cke) den Mit­un­ter­neh­mern jeweils zu Allein­ei­gen­tum über­trägt. Die Grund­sät­ze der Real­tei­lung

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Realteilung - echt oder unecht?

Real­tei­lung – echt oder unecht?

Die Grund­sät­ze der Real­tei­lung gel­ten sowohl für die Auf­lö­sung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft und Ver­tei­lung des Betriebs­ver­mö­gens („ech­te Real­tei­lung“) als auch für das Aus­schei­den (min­des­tens) eines Mit­un­ter­neh­mers unter Mit­nah­me von mit­un­ter­neh­me­ri­schem Ver­mö­gen aus einer zwi­schen den übri­gen Mit­un­ter­neh­mern fort­be­stehen­den Mit­un­ter­neh­mer­schaft („unech­te Real­tei­lung“). Ob im Ein­zel­fall eine ech­te oder eine unech­te Real­tei­lung vor­liegt,

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Ausscheiden aus Mitunternehmerschaft - gegen Sachwertabfindung mit Einzelwirtschaftsgütern

Aus­schei­den aus Mit­un­ter­neh­mer­schaft – gegen Sach­wert­ab­fin­dung mit Ein­zel­wirt­schafts­gü­tern

Auf das Aus­schei­den eines Mit­un­ter­neh­mers aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft gegen Sach­wert­ab­fin­dung aus dem mit­un­ter­neh­me­ri­schen Ver­mö­gen fin­den die Grund­sät­ze der Real­tei­lung auch dann Anwen­dung, wenn die Abfin­dung nicht in der Über­tra­gung eines Teil­be­triebs oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teils, son­dern in der Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter besteht . Der Fest­stel­lung des Gewinns der Mitunternehmerschaft/​Personengesellschaft aus Gewer­be­be­trieb bzw.

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Realteilung einer Personengesellschaft - und der formelle Bilanzenzusammenhang

Real­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der for­mel­le Bilan­zen­zu­sam­men­hang

Nach der vor Ein­füh­rung der Rege­lun­gen in § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 vom 24.03.1999 gel­ten­den Rechts­la­ge kann im Fall der Real­tei­lung mit Buch­wert­fort­füh­rung ein gewinn­wirk­sa­mer Bilan­zie­rungs­feh­ler der real­ge­teil­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft nach den Grund­sät­zen des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs bei den Real­tei­lern berich­tigt wer­den. Der Bilan­z­an­satz für ein in der

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Auswechslung der Mitunternehmer vor der Realteilung

Aus­wechs­lung der Mit­un­ter­neh­mer vor der Real­tei­lung

Die vor­he­ri­ge Ein­brin­gung der Antei­le an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft in ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten steht einer Real­tei­lung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft mit Buch­wert­fort­füh­rung nicht ent­ge­gen, wenn an den ande­ren Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ver­mö­gens­mä­ßig nur die Per­so­nen betei­ligt sind, die zuvor auch an der Mit­un­ter­neh­mer­schaft ver­mö­gens­mä­ßig betei­ligt waren. Eine steu­erneu­tra­le Buch­wert­fort­füh­rung ist in die­sem Fall also trotz Aus­wechs­lung

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Gewinnneutrale Realteilung einer Personengesellschaft

Gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Der Bun­des­fi­nanz­hof erleich­tert die gewinn­neu­tra­le Real­tei­lung: Eine Real­tei­lung kann auch dann vor­lie­gen, wenn ein Mit­un­ter­neh­mer unter Über­nah­me eines Teil­be­triebs aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft aus­schei­det und die Mit­un­ter­neh­mer­schaft von den ver­blie­be­nen Mit­un­ter­neh­mern fort­ge­setzt wird. Die Teil­be­triebs­über­tra­gung ist grund­sätz­lich auch inso­weit gewinn­neu­tral, als dem über­nom­me­nen Teil­be­trieb vor dem Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters erheb­li­che liqui­de

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Realteilung - und die daneben gezahlte Rente

Real­tei­lung – und die dane­ben gezahl­te Ren­te

Wird dem aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer neben einer Real­tei­lung eine Ren­te zuge­sagt, die aus künf­ti­gen Erträ­gen der fort­be­stehen­den Sozie­tät oder dem Ver­mö­gen der Gesell­schaf­ter zu leis­ten ist und sich nicht als betrieb­li­che Ver­sor­gungs­ren­te dar­stellt, so erfüllt er einen Ver­äu­ße­rungs­tat­be­stand (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hat­te die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ihren Gewinn zuvor durch

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Gewinnermittlung bei Realteilung einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft

Gewinn­ermitt­lung bei Real­tei­lung einer frei­be­ruf­li­chen Mit­un­ter­neh­mer­schaft

Im Fal­le der Real­tei­lung einer –ihren Gewinn durch Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung ermit­teln­den– (frei­be­ruf­li­chen) Mit­un­ter­neh­mer­schaft ohne Spit­zen­aus­gleich besteht kei­ne Ver­pflich­tung zur Erstel­lung einer Real­tei­lungs­bi­lanz nebst Über­gangs­ge­winn­ermitt­lung, wenn die Buch­wer­te fort­ge­führt wer­den und die Mit­un­ter­neh­mer unter Auf­recht­erhal­tung der Gewinn­ermitt­lung durch Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung ihre beruf­li­che Tätig­keit in Ein­zel­pra­xen wei­ter­be­trei­ben. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall

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Steuerneutrale Durchführung einer Realteilung

Steu­erneu­tra­le Durch­füh­rung einer Real­tei­lung

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat zu einer für die Gestal­tungs­pra­xis wich­ti­gen Fra­ge der Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter im Rah­men einer Real­tei­lung Stel­lung genom­men. Nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts kön­nen ein­zel­ne Wirt­schafts­gü­ter des Gesamt­hand­s­ver­mö­gens einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft anläss­lich einer Real­tei­lung nicht zu Buch­wer­ten in das Gesamt­hand­s­ver­mö­gen einer Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft über­tra­gen wer­den, an der aus­schließ­lich die bis­he­ri­gen

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Realteilung einer laufenden Berufsunfähigkeitsrente

Real­tei­lung einer lau­fen­den Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te

Sieht der Geschäfts­plan eines pri­va­ten Ver­si­che­rungs­trä­gers die Real­tei­lung einer lau­fen­den Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te vor, so ist der Aus­gleichs­pflich­ti­ge regel­mä­ßig unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt, wenn der aus­gleichs­be­rech­tig­te Ehe­gat­te durch die Real­tei­lung eine sofort fäl­li­ge Zeit­ren­te erhält, die unab­hän­gig von einer Bedürf­tig­keit wegen Alters oder Inva­li­di­tät ist. Von einer Re-altei­­lung ist in die­sem Fall abzu­se­hen. Bun­des­ge­richts­hof,

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