Einwand rechtmäßigen Alternativverhaltens - und der Schutzzweck der Norm

Ein­wand recht­mä­ßi­gen Alter­na­tiv­ver­hal­tens – und der Schutz­zweck der Norm

Die Erheb­lich­keit des Ein­wands recht­mä­ßi­gen Alter­na­tiv­ver­hal­tens im Rah­men der Zurech­nung des Scha­den­er­folgs rich­tet sich nach dem Schutz­zweck der jeweils ver­letz­ten Norm. Vor­aus­set­zung ist zudem, dass der­sel­be Erfolg effek­tiv her­bei­ge­führt wor­den wäre; die blo­ße Mög­lich­keit, ihn recht­mä­ßig her­bei­füh­ren zu kön­nen, reicht nicht aus . Die Beru­fung des Schä­di­gers auf ein recht­mä­ßi­ges

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Umzugskosten als Kündigungsfolgeschaden

Umzugs­kos­ten als Kün­di­gungs­fol­ge­scha­den

Der Ein­wand recht­mä­ßi­gen Alter­na­tiv­ver­hal­tens gegen­über dem auf Erstat­tung von Umzugs­kos­ten als Kün­di­gungs­fol­ge­scha­den gerich­te­ten Scha­den­er­satz­an­spruch des Mie­ters ist aus­ge­schlos­sen. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Miet­ver­trags­par­tei, die durch eine von ihr zu ver­tre­ten­de Ver­trags­ver­let­zung die ande­re Par­tei zu einer wirk­sa­men außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung des Miet­ver­tra­ges ver­an­lasst hat, die­ser Par­tei zum

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"Der Scha­den wäre doch sowie­so ent­stan­den"

Die Behaup­tung des Beklag­ten, der Scha­den wäre auch ohne sein angeb­lich pflicht­wid­ri­ges Ver­hal­ten ein­ge­tre­ten, ist nicht als Ein­wand recht­mä­ßi­gen Alter­na­tiv­ver­hal­tens anzu­se­hen, für das der Schä­di­ger dar­­­le­­gungs- und beweis­be­las­tet ist , son­dern als qua­li­fi­zier­tes Bestrei­ten der Scha­dens­ent­ste­hung zu wer­ten . Das gilt auch für die Behaup­tung, ein Ver­mö­gens­scha­den sei des­halb nicht

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Arzthaftung bei unterlassener Aufklärung – schadensbegründende Kausalität und Alternativverhalten

Arzt­haf­tung bei unter­las­se­ner Auf­klä­rung – scha­dens­be­grün­den­de Kau­sa­li­tät und Alter­na­tiv­ver­hal­ten

Besteht die Pflicht­ver­let­zung in einer Unter­las­sung, ist die­se für den Scha­den nur dann kau­sal, wenn pflicht­ge­mä­ßes Han­deln den Ein­tritt des Scha­dens ver­hin­dert hät­te. Die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last hier­für trägt regel­mä­ßig der Geschä­dig­te. Die haf­tungs­be­gren­zen­de Rechts­fi­gur des hypo­the­ti­schen Kau­sal­ver­laufs bei recht­mä­ßi­gem Alter­na­tiv­ver­hal­ten kommt erst dann zum Tra­gen, wenn die Ursäch­lich­keit der

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