Die Auf­nah­me neu­er Gesell­schaf­ter in eine insol­venz­ge­fähr­de­te Rechts­an­walts­ge­sell­schaft

Nach der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung zur Fra­ge des Betrugs durch Unter­las­sen beim Ein­ge­hen (hier: gesell­schafts­recht­li­cher) Ver­trags­ver­hält­nis­sen ist der Ver­trags­part­ner zwar im All­ge­mei­nen nicht ohne wei­te­res ver­pflich­tet, bei Ver­trags­schluss unauf­ge­for­dert alle für den ande­ren Teil irgend­wie erheb­li­chen Tat­sa­chen zu offen­ba­ren. Eine Aus­nah­me gilt nach der Recht­spre­chung jedoch außer bei bestehen­den Ver­trau­ens­ver­hält­nis­sen auch

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Die Neben­ge­schäf­te der Rechts­an­walts­ge­sell­schaft

Ein von einer Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH geschlos­se­ner Han­dels­ver­tre­ter­ver­trag ist nicht wegen Ver­sto­ßes gegen § 59c Abs. 1 BRAO nich­tig. Nach § 59c Abs. 1 BRAO kön­nen nur sol­che Gesell­schaf­ten mit beschränk­ter Haf­tung als Rechts­an­walts­ge­sell­schaf­ten zuge­las­sen wer­den, deren Unter­neh­mens­ge­gen­stand die Bera­tung und Ver­tre­tung in Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten ist. Dar­aus wird teil­wei­se gefol­gert, dass eine Rechts­an­walts­ge­sell­schaft kei­ner

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Rechts­an­walts­ge­sell­schaft – Treu­hand­ge­sell­schaft

Ent­hält die Fir­ma einer Rechts­an­walts­ge­sell­schaft inhalt­lich zutref­fend einen Hin­weis auf eine von der Gesell­schaft aus­ge­üb­te Treu­hand­tä­tig­keit, wird eine Irre­füh­rung der betei­lig­ten Ver­kehrs­krei­se nicht dadurch her­vor­ge­ru­fen, dass die­se Tätig­keit in der Sat­zung der Gesell­schaft als Unter­neh­mens­zweck nicht genannt wird. Da die Treu­hand­tä­tig­keit seit jeher zum Berufs­bild der Rechts­an­wäl­te gehört, kann eine

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Die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung der Rechts­an­walts-GmbH – als Lohn der ange­stell­ten Rechts­an­wäl­te?

Die eige­ne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer Rechts­an­­walts-GmbH nach § 59j BRAO führt nicht zu Lohn bei den ange­stell­ten Anwäl­ten. Die Rechts­an­­walts-GmbH wen­det dadurch weder Geld noch einen geld­wer­ten Vor­teil in Form des Ver­si­che­rungs­schut­zes zu. Zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gehö­ren gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ‑neben Gehäl­tern und Löh­­nen-

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Dop­pel­zu­las­sung als Rechts­an­walts- und Patent­an­walts-GmbH

Dass einer Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung, zu der sich Rechts- und Patent­an­wäl­te zusam­men­ge­schlos­sen haben, die gleich­zei­ti­ge Zulas­sung als Rechts- und Patent­an­walts­ge­sell­schaft fak­tisch ver­wehrt ist, ver­stößt gegen die Berufs­frei­heit. Bei einer Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung zum Zweck der gemein­sa­men Berufs­aus­übung von Rechts- und Patent­an­wäl­ten ver­let­zen Rege­lun­gen das Grund­recht der Berufs­frei­heit, soweit

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Patent­an­wäl­te und die Rechts­an­walts-GmbH

Eine Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung, bei wel­cher die Mehr­heit der Geschäfts­an­tei­le und der Stimm­an­tei­le Patent­an­wäl­ten zusteht, wel­che nicht zugleich Rechts­an­wäl­te sind, kann nicht als Rechts­an­walts­ge­sell­schaft zuge­las­sen wer­den. Eine Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung, deren Geschäfts­füh­rer mehr­heit­lich nicht zur Rechts­an­walt­schaft zuge­las­se­ne Patent­an­wäl­te sind, kann nicht als Rechts­an­walts­ge­sell­schaft zuge­las­sen wer­den. Gesell­schaf­ten mit beschränk­ter

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Rechts­an­walts-GmbH & Co. KG

Eine in der Rechts­form der GmbH & Co. KG gegrün­de­te Gesell­schaft hat nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs kei­nen Anspruch auf Zulas­sung als Rechts­an­walts­ge­sell­schaft. Dies schei­tert nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs bereits dar­an, dass die Gesell­schaft Kom­man­dit­ge­sell­schaft (KG) nicht wirk­sam gegrün­det wur­de. Nach § 161 Abs. 1 HGB ist eine Gesell­schaft, deren Zweck

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