Der NPD-Funk­tio­när als uner­wünsch­ter Hotel­gast

Ein von einer pri­va­ten Hotel­be­trei­be­rin gegen­über einem Par­tei­funk­tio­när der NPD aus­ge­spro­che­nes Haus­ver­bot stellt kei­ne Ver­let­zung des Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bots auf­grund poli­ti­scher Über­zeu­gung dar. Aus Art. 3 Abs. 1 GG ergibt sich auch im Wege der mit­tel­ba­ren Dritt­wir­kung kein all­ge­mei­ner Grund­satz, wonach auch pri­va­te Rechts­be­zie­hun­gen prin­zi­pi­ell gleich­heits­ge­recht aus­ge­stal­tet wer­den müss­ten. Eine spe­zi­fi­sche Kon­stel­la­ti­on, bei der

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Kün­di­gung eines rechts­ex­tre­men Bun­des­wehr-Haus­meis­ters

Einem Mit­ar­bei­ter der Bun­des­wehr, der Ver­bin­dun­gen in die rechts­ex­tre­me Sze­ne pflegt, kann des­we­gen gekün­digt wer­den. So hat jetzt das Arbeits­ge­richt Ber­lin die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung mit Aus­lauf­frist des Arbeits­ver­hält­nis­ses eines Haus­meis­ters bei der Bun­des­wehr für rechts­wirk­sam gehal­ten. Nach den Fest­stel­lun­gen des Gerichts ist der Mit­ar­bei­ter einer rechts­ex­tre­men Kame­rad­schaft zuge­hö­rig, hat sich

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Die Thü­rin­ger AfD-Frak­ti­on – und die "Zäh­lung aller Homo‑, Bi- und Trans­se­xu­el­len"

Die AfD-Frak­­ti­on im Thü­rin­ger Land­tag hat in zwei­ter Instanz ein Eil­rechts­schutz­ver­fah­ren gegen die SPD-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on im Thü­rin­ger Land­tag und deren innen­po­li­ti­sche Spre­che­rin ver­lo­ren. Das Ober­lan­des­ge­richt Köln wies – anders als erst­in­stanz­lich noch das Land­ge­richt Köln – den Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung ab. Gegen­stand des Streits war ein Bei­trag der

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NPD-Funk­tio­nä­re – und die waf­fen­recht­li­che (Un-)Zuverlässigkeit

Wer in akti­ver Wei­se, ins­be­son­de­re durch Wahr­neh­mung von Par­tei­äm­tern oder Man­da­ten in Par­la­men­ten und Kom­mu­nal­ver­tre­tun­gen, Bestre­bun­gen einer Par­tei unter­stützt, die gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung gerich­tet sind, besitzt in der Regel nicht die für eine waf­fen­recht­li­che Erlaub­nis erfor­der­li­che Zuver­läs­sig­keit. Die Regel­ver­mu­tung der waf­fen­recht­li­chen Unzu­ver­läs­sig­keit kann in einem sol­chen Fall nur wider­legt

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Kei­ne volks­ver­het­zen­de Fern­seh-Wahl­wer­bung

Die NPD ist mit einem Eil­an­trag vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt geschei­tert, mit dem sie die Aus­strah­lung eines Wahl­wer­be­spots durch das ZDF erzwin­gen woll­te. Die NPW hat­te beim Zwei­ten Deut­schen Fern­se­hen (ZDF) einen Wahl­wer­be­spot für die Euro­pa­wahl ein­ge­reicht, in dem behaup­tet wird, Deut­sche wür­den "seit der will­kür­li­chen Grenz­öff­nung 2015 und der seit­her

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proN­RW – und die poli­ti­sche Treue­pflicht des Poli­zei­be­am­ten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Poli­zei­be­am­ten nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. der auf­grund einer Ver­let­zung der poli­ti­schen Treue­pflicht durch Aus­übung hoch­ran­gi­ger Funk­tio­nen bei der Par­tei pro NRW durch rechts­kräf­ti­ges Dis­zi­pli­narur­teil aus dem Dienst­ver­hält­nis ent­fernt wor­den war. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat­te hier­für aller­dings for­mel­le Grün­de: Der Grund­satz der ord­nungs­ge­mä­ßen Begrün­dung der Ver­fas­sungs­be­schwer­de

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AfD ist ein Prüf­fall – aber der Ver­fas­sungs­schutz darf das nicht sagen…

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat in einer Ent­schei­dung des einst­wei­igen Rechts­schut­zes dem Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz unter­sagt, die Par­tei Alter­na­ti­ve für Deutsch­land – AfD als „Prüf­fall“ zu bezeich­nen. Auf einer Pres­se­kon­fe­renz vom 15. Janu­ar 2019 in Ber­lin teil­te der Prä­si­dent des Bun­des­am­tes mit, dass die Gesamt­par­tei AfD als Prüf­fall bear­bei­tet wer­de, die „Jun­ge

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Die nament­li­che Bericht­erstat­tung über Rechts­ex­tre­mis­mus in der AfD

Ist es über­wie­gend wahr­schein­lich, dass eine Bericht­erstat­tung über rechts­ex­tre­me Äuße­run­gen eines Mit­ar­bei­ters zwei­er AfD Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter in Face­book-Chats der Wahr­heit ent­spricht, darf sie einst­wei­len wei­ter erfol­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung abge­lehnt. Die Wochen­zei­tung „KONTEXT“ erstellt als ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein

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Das Spar­kas­sen-Kon­to für den NPD-Kreis­ver­band

Die Ver­fas­sungs­feind­lich­keit einer poli­ti­schen Par­tei stellt kei­nen Grund für einen Aus­schluss vom par­tei­en­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­an­spruch nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Par­tei­en­gesetz dar. Die einem Kre­dit­in­sti­tut bei der Begrün­dung einer Geschäfts­be­zie­hung oblie­gen­den all­ge­mei­nen Sorg­falts­pflich­ten nach dem Geld­wä­sche­ge­setz gebie­ten bei einem nicht rechts­fä­hi­gen Ver­ein als Ver­trags­part­ner nicht die Über­prü­fung der Anga­ben anhand der

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Kein "PRO NRW"-Funktionsträger im Poli­zei­dienst

Dis­zi­pli­nar­ge­richt­li­che Ent­fer­nung eines ehe­ma­li­gen Funk­ti­ons­trä­gers und Wahl­kan­di­da­ten von "PRO NRW" aus dem Poli­zei­dienst ist zuläs­sig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat mit jetzt die Beschwer­de eines ehe­ma­li­gen Funk­ti­ons­trä­gers und Wahl­kan­di­da­ten der Par­tei "Bür­ger­be­we­gung pro Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len" (PRO NRW) gegen sei­ne dis­zi­pli­nar­ge­richt­li­che Ent­fer­nung aus dem Poli­zei­dienst zurück­ge­wie­sen. Die­se ist damit rechts­kräf­tig gewor­den. Der Beschwer­de­füh­rer ist

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Urteil im Mün­che­ner NSU-Pro­zess

Gegen Bea­te Zschä­pe und die vier mit ange­klag­ten NSU-Hel­­fer ist ein Urteil ergan­gen: Bea­te Zschä­pe wur­de wegen Mor­des in 9 Fäl­len (die soge­nann­te Ces­­ka-Serie), wegen ver­such­ten Mor­des in 32 tat­ein­heit­li­chen Fäl­len (das Nagel­bom­ben­at­ten­tat in der Keup­stra­ße), wegen ver­such­ten Mor­des (der Spreng­stoff­an­schlag in der Prob­stei­gas­se), wegen Mor­des und Mord­ver­suchs (an zwei Poli­zei­be­am­ten

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Kei­ne natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesin­nung – aber Hit­ler­gruß

Ist beim Hit­ler­gruß in der kon­kre­ten Situa­ti­on für einen objek­ti­ven Beob­ach­ter gera­de nicht erkenn­bar, wel­che poli­ti­sche Ein­stel­lung der­je­ni­ge hat, kann die­se Hand­lung unter § 86 a StGB fal­len. Jeder Gebrauch des Hit­ler­gru­ßes ist in der Öffent­lich­keit ver­bo­ten, ohne dass es dabei auf eine natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesin­nung des Benut­zers ankommt. Mit die­ser Begrün­dung

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Die NPD-Gemein­de­rats­frak­ti­on – und die Frak­ti­ons­zu­wen­dun­gen

Gewährt eine Gemein­de den Frak­tio­nen im Gemein­de­rat Zuwen­dun­gen, darf sie Frak­tio­nen ver­fas­sungs­feind­li­cher, aber nicht ver­bo­te­ner Par­tei­en oder Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen nicht davon aus­schlie­ßen. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­den und dem Aus­schluss einer Gemein­de­rats­frak­ti­on der NPD von den Frak­ti­ons­zu­wen­dun­gen eine Absa­ge erteilt. In dem ent­schie­de­nen Fall wen­de­ten sich eine kom­mu­na­le

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Stadt­hal­len­nut­zung für poli­ti­sche Par­tei­en

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in einer einst­wei­li­gen Anord­nung einer Stadt auf­ge­ge­ben, einer ent­spre­chen­den ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ent­schei­dung Fol­ge zu leis­ten und ihre Stadt­hal­le dem Stadt­ver­band der Natio­nal­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Deutsch­lands (NPD) am sel­ben Tage für die Durch­füh­rung einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung zu über­las­sen. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie einst­wei­li­ge Anord­nung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] Die NPD ‑bzw. einer ihrer

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Die Stadt­hal­le für die NPD

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in einer einst­wei­li­gen Anord­nung einer Stadt auf­ge­ge­ben, einer ent­spre­chen­den ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ent­schei­dung Fol­ge zu leis­ten und ihre Stadt­hal­le dem Stadt­ver­band der Natio­nal­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Deutsch­lands (NPD) am sel­ben Tage für die Durch­füh­rung einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung zu über­las­sen. Die Stadt ist die­ser Anord­nung nicht nach­ge­kom­men. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die zustän­di­ge Kom­mu­nal­auf­sichts­be­hör­de

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Kein Kon­to für rechts­ex­tre­me Spen­den

Die Kün­di­gung der Kon­to­ver­bin­dung durch ein Kre­dit­in­sti­tut ist nach Ansicht des Land­ge­richts Ber­lin gerecht­fer­tigt, wenn auf die­sem Kon­to Spen­den aus der rechts­ex­tre­mis­ti­schen Sze­ne ein­ge­hen und mit die­sen Spen­den der Ehe­mann der kla­gen­den Kon­to­in­ha­be­rin, ein mehr­fach u.a. wegen Volks­ver­het­zung ver­ur­teil­ter ehe­ma­li­ger Rechts­an­walt, der der Neo-Nazi-Sze­­ne zuzu­rech­nen ist, unter­stützt wer­den soll­te. In

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NPD: bedeu­tungs­los

Die Natio­nal­de­mo­kra­ti­sche Par­tei Deutsch­lands (NPD) ver­tritt ein auf die Besei­ti­gung der bestehen­den frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung gerich­te­tes poli­ti­sches Kon­zept. Die NPD will die bestehen­de Ver­fas­sungs­ord­nung durch einen an der eth­nisch defi­nier­ten "Volks­ge­mein­schaft" aus­ge­rich­te­ten auto­ri­tä­ren Natio­nal­staat erset­zen. Ihr poli­ti­sches Kon­zept miss­ach­tet die Men­schen­wür­de und ist mit dem Demo­kra­tie­prin­zip unver­ein­bar. Die NPD arbei­tet

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Neo­na­zis als kri­mi­nel­le Ver­ei­ni­gung

Kri­mi­nell ist eine Ver­ei­ni­gung, wenn ihre Zwe­cke oder Tätig­keit auf die Bege­hung von hin­rei­chend bestimm­ten Straf­ta­ten gerich­tet sind. Die­se Ziel­set­zung muss durch den inter­nen Wil­lens­bil­dungs­pro­zess der Mit­glie­der gedeckt sein und daher, wenn sie nur von eini­gen Ange­hö­ri­gen der Grup­pie­rung aktiv ver­folgt wird, von den übri­gen zumin­dest mit­ge­tra­gen wer­den . Indes

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Ein Bank­kon­to für die NPD

Das Oberverwaltungs­gericht Ber­­­lin-Bran­­­den­burg hat zwei Urtei­le des Ver­waltungs­gerichts Ber­lin bestä­tigt, wonach die Lande­sbank Ber­lin ver­pflich­tet ist, Giro­kon­ten für die NPD-Kreis­­­ver­­­bän­­­de Char­­­lo­t­­ten­burg-Wil­­­mer­s­dorf und Tem­­pel­hof-Schö­­ne­berg zu eröff­nen. Die Landes­bank Ber­lin hat­te die Konto­eröff­nung mit der Begrün­dung abge­lehnt, dass sich die Kreis­ver­bän­de nicht ord­nungs­gemäß konsti­tuiert hät­ten. Dies erge­be sich aus einer inhalt­lichen Über­prü­fung

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Haft­grund Ver­dunk­lungs­ge­fahr – bei einer kri­mi­nel­len Ver­ei­ni­gung

Bei bestimm­ten Täter­grup­pen, ins­be­son­de­re bei – wie hier – bestimm­ten kri­mi­nel­len Ver­ei­ni­gun­gen i. S. v. § 129 StGB, liegt nach der Rspr. und der über­wie­gen­den Lit. der Haft­grund der Ver­dun­ke­lungs­ge­fahr nahe; bei kon­spi­ra­tiv arbei­ten­den Orga­ni­sa­tio­nen kann er im Ein­zel­fall sogar "auf der Hand lie­gen" . Die Ver­dun­ke­lungs­ge­fahr setzt indes­sen nicht

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Ter­ro­ris­ti­sche Ver­ei­ni­gung

Eine Ver­ei­ni­gung im Sin­ne der §§ 129 ff. StGB ist ein auf gewis­se Dau­er ange­leg­ter, frei­wil­li­ger orga­ni­sa­to­ri­scher Zusam­men­schluss von min­des­tens drei Per­so­nen, die bei Unter­ord­nung des Wil­lens des Ein­zel­nen unter den Wil­len der Gesamt­heit gemein­sa­me Zwe­cke ver­fol­gen und unter sich der­art in Bezie­hung ste­hen, dass sie sich als ein­heit­li­cher Ver­band

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Rech­ter Ter­ror

Eine Ver­ei­ni­gung im Sin­ne der §§ 129 ff. StGB ist ein auf gewis­se Dau­er ange­leg­ter, frei­wil­li­ger orga­ni­sa­to­ri­scher Zusam­men­schluss von min­des­tens drei Per­so­nen, die bei Unter­ord­nung des Wil­lens des Ein­zel­nen unter den Wil­len der Gesamt­heit gemein­sa­me Zwe­cke ver­fol­gen und unter sich der­art in Bezie­hung ste­hen, dass sie sich als ein­heit­li­cher Ver­band

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NSU-Akten­schred­dern – und der Aus­kunfts­an­spruch der Pres­se

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ist nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln ver­pflich­tet, einem Jour­na­lis­ten weit­ge­hend Aus­kunft zu einem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren im Zusam­men­hang mit der Ver­nich­tung von Akten zu ertei­len, die den NSU betra­fen. Die Vor­gän­ge rund um das jetzt vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ver­han­del­te pres­se­recht­li­che Aus­kunfts­be­geh­ren waren u.a. bereits Gegen­stand eines

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Teil­nah­me eines Poli­zei­be­am­ten an einer rechts­ex­tre­mis­ti­schen Demons­tra­ti­on

Dass von einem Poli­zei­be­am­ten ver­langt wer­den kann, von der Unter­stüt­zung jeg­li­cher Akti­vi­tä­ten abzu­se­hen, die gegen die frei­heit­­lich-demo­kra­­ti­­sche Grund­ord­nung gerich­tet sind, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts geklärt . Von einem Beam­ten word im Zwei­fels­fall – schon im eige­nen Inter­es­se – erwar­tet, dass er sich bei sei­ner Dienst­stel­le recht­zei­tig über Umfang

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Der Nazi-Rocker als Orts­wehr­füh­rer der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr

Einem Wehr­füh­rer der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr fehlt bei einer frü­he­ren Mit­glied­schaft in einer rechts­ex­tre­mis­ti­schen Musik­band und nicht erfolg­ter zwi­schen­zeit­li­cher Distan­zie­rung die erfor­der­li­che beam­ten­recht­li­chen Eig­nung. Nach § 12 Abs. 3 Brand­schutz­ge­setz (BrSchG M‑V) bedarf die Wahl des Gemein­de­wehr­füh­rers der Zustim­mung der Gemein­de­ver­tre­tung. Aus der Bin­dung der Gemein­de­ver­tre­tung an Recht und Gesetz (Art.20 GG)

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"Aus­län­der­hu­re" als Volks­ver­het­zung

§ 130 StGB (Volks­ver­het­zung) setzt sowohl im Äuße­rungs­tat­be­stand nach Abs. 1 als auch im Rah­men des Ver­brei­tungs­tat­be­stan­des (Abs. 2) vor­aus, dass sich der Inhalt der Schrift gegen einen Teil der Bevöl­ke­rung oder gegen eine natio­na­le, ras­si­sche, reli­giö­se oder durch ihr Volks­tum bestimm­te Grup­pe rich­tet. Kon­kret ging es in dem hier vom

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