MapMuG-Musterverfahren - und die Rechtsbeschwerde

Map­MuG-Mus­ter­ver­fah­ren – und die Rechtsbeschwerde

Eine unzu­läs­si­ge (hier: ver­fris­te­te) Rechts­be­schwer­de eines Bei­ge­la­de­nen in einem Mus­ter­ver­fah­ren nach dem Kapi­­tal­an­­le­­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­­ge­­setz ist in eine zuläs­si­ge Anschluss­rechts­be­schwer­de umzu­deu­ten, wenn die unzu­läs­si­ge Rechts­be­schwer­de inner­halb der Frist zur Erklä­rung des Bei­tritts ein­ge­legt wor­den ist und inner­halb eines Monats nach Zustel­lung der Begrün­dung der Mus­ter­rechts­be­schwer­de der Mus­ter­be­klag­ten begrün­det wird. Nach all­ge­mei­nen Grund­sät­zen ist

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Auslegung eines Einspruchsschreibens

Aus­le­gung eines Einspruchsschreibens

Ein Ein­spruch, der zwar aus­drück­lich gegen einen „Ein­kom­men­steu­er­be­scheid“ gerich­tet wer­de, mit dem aber aus­schließ­lich Ein­wen­dun­gen gegen die –im sel­ben Sam­mel­be­scheid ent­hal­te­ne– Fest­set­zung des Soli­da­ri­täts­zu­schlags vor­ge­tra­gen wer­den, ist allein als Ein­spruch gegen die Fest­set­zung des Soli­da­ri­täts­zu­schlags anzu­se­hen: Auch wenn im Rubrum eines Ein­spruchs­schrei­bens ein „Bescheid über Ein­kom­men­steu­er, Kir­chen­steu­er und Soli­da­ri­täts­zu­schlag“ genannt

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Klagebefugnis von GbR-Gesellschaftern und GbR vor dem Finanzgericht

Kla­ge­be­fug­nis von GbR-Gesell­schaf­tern und GbR vor dem Finanzgericht

Nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 Halb­satz 1 FGO ist eine Außen-GbR im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren wegen geson­der­ter und ein­heit­li­cher Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­de sowohl betei­lig­ten­fä­hig als auch sub­jek­tiv kla­ge­be­fugt, unbe­scha­det der Art der von ihr erziel­ten Ein­künf­te . Uner­heb­lich ist inso­weit, ob die Gesell­schaf­ter nur ein­zeln oder gemein­schaft­lich ver­tre­tungs­be­fugt sind, wie es dem Regel­sta­tut nach §

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