Das Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buch – und sei­ne Blankettstrafvorschriften

Die Blan­kett­straf­vor­schrift des § 58 Absatz 3 Num­mer 2 des Lebens­mit­tel, Bedarf­s­­ge­­gen­­stän­­de- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buchs (Lebens­­­mi­t­­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buch – LFGB) ist mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar, soweit die Vor­schrift über § 58 Absatz 1 Num­mer 18 auf § 13 Absatz 1 Num­mer 1 und 2 ver­weist. § 62 Absatz 1 Num­mer 1 LFGB ist mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar, soweit die

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Gebüh­ren­ord­nung für Maß­nah­men im Stra­ßen­ver­kehr – und das Zitiergebot

Die Ein­gangs­for­mel der Gebüh­ren­ord­nung für Maß­nah­men im Stra­ßen­ver­kehr (GebOSt) genügt den Anfor­de­run­gen des Zitier­ge­bots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG. Nach Art. 80 Abs. 1 Satz 1 GG kön­nen die Bun­des­re­gie­rung, ein Bun­des­mi­nis­te­ri­um oder die Lan­des­re­gie­run­gen ermäch­tigt wer­den, Rechts­ver­ord­nun­gen zu erlas­sen. Dabei müs­sen Inhalt, Zweck und Aus­maß der erteil­ten Ermäch­ti­gung im Gesetze

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Sub­de­le­gier­te Rechts­ver­ord­nun­gen – und das Zitiergebot

Das Zitier­ge­bot des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG gilt auch im Fall der Sub­de­le­ga­ti­on nach Art. 80 Abs. 1 Satz 4 GG. Die sub­de­le­gier­te Ver­ord­nung muss ihre unmit­tel­ba­re Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge ange­ben, die sie in der sub­de­le­gie­ren­den Ver­ord­nung fin­det. In der sub­de­le­gie­ren­den Ver­ord­nung sind die gesetz­li­che Ver­ord­nungs­er­mäch­ti­gung und die gesetz­li­che Ermäch­ti­gung zur Sub­de­le­ga­ti­on zu

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Die vom Gesetz­ge­ber geän­der­te Rechtsverordnung

Der Gesetz­ge­ber darf Ände­rungs­vor­ha­ben, die sich sowohl auf gesetz­li­che Rege­lun­gen als auch auf Ver­ord­nun­gen bezie­hen, ein­heit­lich durch Gesetz ver­wirk­li­chen. Wenn eine bestehen­de Ver­ord­nung durch Gesetz geän­dert oder um neue Rege­lun­gen ergänzt wird, ist das dadurch ent­stan­de­ne Norm­ge­bil­de aus Grün­den der Nor­men­klar­heit ins­ge­samt als Ver­ord­nung zu qua­li­fi­zie­ren. Hier­zu bedarf es keiner

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Aus­fer­ti­gung unter­lan­des­ge­setz­li­cher Rechtsnormen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in meh­re­ren Ent­schei­dun­gen sei­ne Recht­spre­chung zu den aus dem bun­des­ver­fas­sungs­recht­li­chen Rechts­staats­ge­bot fol­gen­den Anfor­de­run­gen an die Aus­fer­ti­gung von unter­lan­des­ge­setz­li­chen Nor­men zusam­men­ge­faßt: Die Anfor­de­run­gen an die Aus­fer­ti­gung von Lan­des­recht erge­ben sich bei Feh­len ein­fach­ge­setz­li­cher Vor­schrif­ten des Bun­des­rechts für den jewei­li­gen Rechts­be­reich in ers­ter Linie aus lan­des­recht­li­chen und damit irrevisiblen

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Aus­fer­ti­gung lan­des­recht­li­cher Rechtsverordnungen

Das bun­des­ver­fas­sungs­recht­li­che Rechts­staats­prin­zip gibt zwar nicht vor, wel­che Anfor­de­run­gen im Ein­zel­nen an eine Aus­fer­ti­gung von lan­des­recht­li­chen Rechts­nor­men zu stel­len sind, son­dern über­lässt die Kon­kre­ti­sie­rung durch Regeln über Art, Inhalt und Umfang der Aus­fer­ti­gung grund­sätz­lich dem jewei­li­gen Lan­des­recht. Es „wacht“ aber dar­über, ob das Lan­des­recht über­haupt eine ange­mes­se­ne Kon­trol­le der Authentizität

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Min­dest­löh­ne im Bereich der Aus- und Weiterbildungsleistungen

Die Ver­ord­nung, durch die in dem Bereich der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen Min­dest­löh­ne für das päd­ago­gi­sche Per­so­nal ein­ge­führt wer­den, dro­hen den Anbie­tern die­ser Aus- und Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen kei­ne schwer­wie­gen­den Nach­tei­le. Die Ver­ord­nung ist auch nicht offen­sicht­lich rechts­wid­rig. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die vor­läu­fi­ge Aus­set­zung der Verordnung

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Kaser­nier­te Legehennen

Die Vor­schrif­ten des § 13b Tier­SchNutztV zur Lege­hen­nen­hal­tung in Klein­grup­pen sind ver­fas­sungs­wid­rig. Auf den Nor­men­kon­troll­an­trag der Lan­des­re­gie­rung Rhein­­land-Pfalz hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts die Rege­lung zur Klein­grup­pen­hal­tung von Lege­hen­nen (§ 13b Tier­SchNutztV) für mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar erklärt. Eben­falls für unver­ein­bar erklärt wur­den die zuge­hö­ri­gen Über­gangs­re­ge­lun­gen (§ 33 Abs. 3 und 4 Tier­SchNutztV in

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