Sub­de­le­gier­te Rechts­ver­ord­nun­gen – und das Zitier­ge­bot

Das Zitier­ge­bot des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG gilt auch im Fall der Sub­de­le­ga­ti­on nach Art. 80 Abs. 1 Satz 4 GG. Die sub­de­le­gier­te Ver­ord­nung muss ihre unmit­tel­ba­re Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge ange­ben, die sie in der sub­de­le­gie­ren­den Ver­ord­nung fin­det. In der sub­de­le­gie­ren­den Ver­ord­nung sind die gesetz­li­che Ver­ord­nungs­er­mäch­ti­gung und die gesetz­li­che Ermäch­ti­gung zur Sub­de­le­ga­ti­on zu

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Die vom Gesetz­ge­ber geän­der­te Rechts­ver­ord­nung

Der Gesetz­ge­ber darf Ände­rungs­vor­ha­ben, die sich sowohl auf gesetz­li­che Rege­lun­gen als auch auf Ver­ord­nun­gen bezie­hen, ein­heit­lich durch Gesetz ver­wirk­li­chen. Wenn eine bestehen­de Ver­ord­nung durch Gesetz geän­dert oder um neue Rege­lun­gen ergänzt wird, ist das dadurch ent­stan­de­ne Norm­ge­bil­de aus Grün­den der Nor­men­klar­heit ins­ge­samt als Ver­ord­nung zu qua­li­fi­zie­ren . Hier­zu bedarf es

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Aus­fer­ti­gung unter­lan­des­ge­setz­li­cher Rechts­nor­men

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in meh­re­ren Ent­schei­dun­gen sei­ne Recht­spre­chung zu den aus dem bun­des­ver­fas­sungs­recht­li­chen Rechts­staats­ge­bot fol­gen­den Anfor­de­run­gen an die Aus­fer­ti­gung von unter­lan­des­ge­setz­li­chen Nor­men zusam­men­ge­faßt: Die Anfor­de­run­gen an die Aus­fer­ti­gung von Lan­des­recht erge­ben sich bei Feh­len ein­fach­ge­setz­li­cher Vor­schrif­ten des Bun­des­rechts für den jewei­li­gen Rechts­be­reich in ers­ter Linie aus lan­des­recht­li­chen und damit irre­vi­si­blen

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Aus­fer­ti­gung lan­des­recht­li­cher Rechts­ver­ord­nun­gen

Das bun­des­ver­fas­sungs­recht­li­che Rechts­staats­prin­zip gibt zwar nicht vor, wel­che Anfor­de­run­gen im Ein­zel­nen an eine Aus­fer­ti­gung von lan­des­recht­li­chen Rechts­nor­men zu stel­len sind, son­dern über­lässt die Kon­kre­ti­sie­rung durch Regeln über Art, Inhalt und Umfang der Aus­fer­ti­gung grund­sätz­lich dem jewei­li­gen Lan­des­recht. Es "wacht" aber dar­über, ob das Lan­des­recht über­haupt eine ange­mes­se­ne Kon­trol­le der Authen­ti­zi­tät

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Min­dest­löh­ne im Bereich der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen

Die Ver­ord­nung, durch die in dem Bereich der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen Min­dest­löh­ne für das päd­ago­gi­sche Per­so­nal ein­ge­führt wer­den, dro­hen den Anbie­tern die­ser Aus- und Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen kei­ne schwer­wie­gen­den Nach­tei­le. Die Ver­ord­nung ist auch nicht offen­sicht­lich rechts­wid­rig. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die vor­läu­fi­ge Aus­set­zung der Ver­ord­nung

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Kaser­nier­te Lege­hen­nen

Die Vor­schrif­ten des § 13b Tier­SchNutztV zur Lege­hen­nen­hal­tung in Klein­grup­pen sind ver­fas­sungs­wid­rig. Auf den Nor­men­kon­troll­an­trag der Lan­des­re­gie­rung Rhein­­land-Pfalz hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts die Rege­lung zur Klein­grup­pen­hal­tung von Lege­hen­nen (§ 13b Tier­SchNutztV) für mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar erklärt. Eben­falls für unver­ein­bar erklärt wur­den die zuge­hö­ri­gen Über­gangs­re­ge­lun­gen (§ 33 Abs. 3 und 4 Tier­SchNutztV in

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