Bestechlichkeit - und der besonders schwere Fall

Bestech­lich­keit – und der beson­ders schwe­re Fall

Das Regel­bei­spiel des beson­ders schwe­ren Fal­les der Bestech­lich­keit nach §§ 332, 335 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 StGB setzt ein "Vor­teil gro­ßen Aus­ma­ßes" vor­aus, der min­des­tens 50.000 € betra­gen muss. Der Bun­des­ge­richts­hof hält es inso­weit für sach­ge­recht, die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zum "Ver­mö­gens­ver­lust gro­ßen Aus­ma­ßes" im Sin­ne des § 263 Abs.

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Gewerbsmäßigkeit - und trotzdem kein besonders schwerer Fall?

Gewerbs­mä­ßig­keit – und trotz­dem kein beson­ders schwe­rer Fall?

Im Rah­men der vor­zu­neh­men­den Gesamt­wür­di­gung, ob bei Vor­lie­gen eines Regel­bei­spiels die Indi­zwir­kung für die Annah­me eines beson­ders schwe­ren Fal­les ent­fal­len kann, hat der Tatrich­ter zwar grund­sätz­lich alle für und gegen den Ange­klag­ten spre­chen­den Umstän­de zu berück­sich­ti­gen, doch kann ent­spre­chend dem Rechts­ge­dan­ken des § 46 Abs. 3 StGB die Gewerbs­mä­ßig­keit des Han­delns,

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