Die Beglei­tung zum Arzt als Regel­leis­tung des Heims

Einer Heim­trä­ge­rin kann von der Heim­auf­sicht nicht vor­ge­schrie­ben wer­den, als Regel­leis­tung Heim­be­woh­ner zum Arzt­be­such außer­halb des Pfle­ge­heims zu beglei­ten. So hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Betrei­be­rin eines Pfle­ge­heims für voll­sta­tio­nä­re Pfle­ge­leis­tun­gen, der vom zustän­di­gen Land­rats­amt die Anord­nung erhielt, die Arzt­be­glei­tung als Regel­leis­tung sicher­zu­stel­len, ent­schie­den. Die

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Hartz IV-Regel­leis­tun­gen sind ver­fas­sungs­wid­rig

Die Rege­lun­gen der Hartz IV – Reform zur Grund­si­che­rung für Arbeits­lo­se fin­det auch wei­ter­hin kei­ne Gna­de in Karls­ru­he. Nach­dem das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bereit vor gut zwei Jah­ren die der­zei­ti­ge Orga­ni­sa­ti­on der Arbeits­ge­mein­schaf­ten ("Job­cen­ter") für ver­fas­sungs­wid­rig erach­tet und dem Gesetz­ge­ber eine Ände­rung bis Ende die­sen Jah­res auf­ge­ge­ben hat, wur­den heu­te auch die

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Rund­funk­ge­büh­ren und ALG II-Zuschlag

Erhä­alt ein Emp­fän­ger von Arbeits­lo­sen­geld II hier­auf wegen des vor­he­ri­gen Bezugs von Arbeits­lo­sen­geld noch Zuschlä­ge, so kann er nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in Mann­heim auch dann nicht von der Rund­funk­ge­büh­ren­pflicht befreit wer­den, wenn die Zuschlä­ge gerin­ger aus­fal­len als die monat­li­chen Rund­funk­ge­büh­ren. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Fall

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Abwrack­prä­mie min­dert Hartz-IV-Leis­tun­gen

Bezie­her der Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de ("Hartz-IV") müs­sen sich die staat­li­che Abwrack­prä­mie für Alt­wa­gen als Ein­kom­men leis­tungs­min­dernd auf ihre Hartz-IV-Leis­­tun­­gen anrech­nen las­sen, wie jetzt jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len im vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren eines ALG-II-Emp­­fän­gers aus Bochum ent­schie­den. Der ALG-II-Emp­­fän­ger war gegen die tele­fo­ni­sche Aus­kunft der zustän­di­gen ARGE, er müs­se sich die Abwrack­prä­mie

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Mut­ter und Sohn

Das Zusam­men­le­ben einer über 65jährigen Mut­ter mit ihrem 36jährigen Sohn recht­fer­tigt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts kei­ne Kür­zung ihrer Grund­si­che­rung im Alter auf 80% des Regel­sat­zes. Die im Jah­re 1940 gebo­re­ne Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Falls leb­te bei ihrem 1969 gebo­re­nen Sohn. Bei­de bezo­gen zunächst bis Ende

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Der Euro im »Ein-Euro-Job« ist grund­sätz­lich pfänd­bar

Der Euro im »Ein-Euro-Job« ist grund­sätz­lich pfänd­bar Die Ent­schä­di­gung für Mehr­auf­wen­dun­gen nach § 16 d Sozi­al­ge­setz­buch II ("Ein – Euro – Job") unter­liegt nach Ansicht des Land­ge­richts Baut­zen der Pfän­dung. In dem vom LG Baut­zen ent­schie­de­nen Fall war der Schuld­ner in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zwei damals min­der­jäh­ri­gen Kin­dern unter­halts­ver­pflich­tet. Da er die­sen Ver­pflich­tun­gen nicht

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Kein Hartz IV für Haus­tie­re

Die Bestim­mun­gen des Sozi­al­ge­setz­bu­ches II zum Arbeits­lo­sen­geld II sehen, so das Sozi­al­ge­richt Gie­ßen in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung, kei­nen Mehr­be­darf für die Hal­tung von Haus­tie­ren vor, so dass ein Bezie­her von Arbeits­lo­sen­geld II den mit der Hal­tung eines Tie­res ver­bun­de­nen Auf­wand aus der Regel­leis­tung bezah­len muss. Anders sieht dies jedoch

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Hartz IV und die Lebens­mit­tel-Tafeln

Das Sozi­al­ge­richt Bre­men hat es in einem einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren für unzu­läs­sig erklärt, einen unstrei­tig mit­tel­lo­sen Hil­fe­be­dürf­ti­gen aus­schließ­lich auf Leis­tun­gen einer Lebens­mit­tel­ta­fel zu ver­wei­sen. Die Bre­mer Arbeits­ge­mein­schaft für Inte­gra­ti­on und Sozia­les (BAgIS) wur­de daher zur dar­lehns­wei­sen Gewäh­rung von Lebens­mit­tel­gut­schei­nen und eines Bar­be­tra­ges ver­pflich­tet, den der Antrag­stel­ler für die Beglei­chung des Fahr­gel­des

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Schul­bü­cher und Hartz IV

Die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen für Schul­bü­cher sind nach einem aktu­el­len Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz durch den zustän­di­gen Trä­ger der Sozi­al­hil­fe als Hil­fe in sons­ti­gen Lebens­la­gen (§ 73 SGB XII) zu tra­gen. Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt hat­te über den Fall eines Schü­lers zu ent­schei­den, der im Schul­jahr 2005/​2006 die 9. Klas­se eines Gym­na­si­ums besuch­te

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Hartz IV: Abge­senk­te Regel­leis­tung für Kin­der ist ver­fas­sungs­wid­rig

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hält § 28 Abs 1 Satz 3 Nr 1 SGB II, der die Regel­leis­tung für Kin­der bis zur Voll­endung des 14. Lebens­jah­res auf 60% der für allein­ste­hen­de Erwach­se­ne maß­gebenden Regel­leis­tung fest­setzt, für ver­fas­sungs­wid­rig. Die Kas­se­ler Rich­ter grün­den die Annah­me von Ver­fassungswidrigkeit auf einen Ver­stoß gegen Art 3 Abs 1 Grund­ge­setz in Ver­bin­dung

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Hartz-IV-Regel­leis­tun­gen lan­den vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Die Hartz IV-Regel­­leis­­tun­­gen decken nach einem Beschluss des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts nicht das sozio­kul­tu­rel­le Exis­tenz­mi­ni­mum von Fami­li­en und ver­sto­ßen daher gegen das Grund­ge­setz, so dass das Lan­des­so­zi­al­ge­richt nun­mehr das Ver­fah­ren aus­ge­setzt und dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Prü­fung vor­ge­legt hat.

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Kei­ne Rund­funk­ge­büh­ren­be­frei­ung für ALG II-Emp­fän­ger mit gerin­gen Zuschlä­gen

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat in meh­re­ren Beru­fungs­ver­fah­ren ent­schie­den, dass Emp­fän­ger von Arbeits­lo­sen­geld II, die hier­zu einen Zuschlag nach § 24 SGB II erhal­ten, auch dann kei­ne Befrei­ung von den Rund­funk­ge­büh­ren bean­spru­chen kön­nen, wenn die­ser Zuschlag die Höhe der monat­li­chen Rund­funk­ge­büh­ren von 17,03 Euro unter­schrei­tet. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt wider­sprach der Auf­fas­sung des

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