Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung – und Umfang und Schwie­rig­keit sei­ner Geschäfts­füh­rung

Dem Umfang und der Schwie­rig­keit der Geschäfts­füh­rung des Ver­wal­ters wird gemäß § 63 Abs. 1 Satz 3 InsO durch Abwei­chun­gen vom Regel­satz Rech­nung getra­gen. § 3 Ins­VV kon­kre­ti­siert die­se gesetz­li­chen Vor­ga­ben bei­spiel­haft durch Zuund Abschlags­tat­be­stän­de. Maß­ge­bend ist, ob die Bear­bei­tung den Insol­venz­ver­wal­ter stär­ker oder schwä­cher als in ent­spre­chen­den Insol­venz­ver­fah­ren all­ge­mein üblich in Anspruch

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Sozi­al­hil­fe für bei ihren Eltern woh­nen­de voll­jäh­ri­ge behin­der­te Men­schen

Sozi­al­hil­fe für voll­jäh­ri­ge behin­der­te Men­schen, die bei ihren Eltern oder in einer Wohn­ge­mein­schaft leben, ist grund­sätz­lich nach Regel­be­darfs­stu­fe 1 – d.h. zu 100 % – zu gewäh­ren. Seit 1. Janu­ar 2011 erhal­ten Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger gemäß § 27a Abs 3 Sozi­al­ge­setz­buch Zwölf­tes Buch ? Sozi­al­hil­fe ? (SGB XII) iVm der Anla­ge zu §

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Umgangs­kos­ten mit dem Kind – kei­ne Baga­tell­gren­ze bei Hartz IV

Für die Umgangs­kos­ten mit sei­nem Kind besteht kei­ne Baga­tell­gren­ze von 10 % des Regel­be­darfs. Nach dem Grund­satz­ur­teil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 9. Febru­ar 2010 zum Leis­tungs­recht der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de nach dem SGB II haben Arbeits­lo­sen­geld II-Emp­­fän­ger einen spe­zi­el­len Anspruch auf Leis­tun­gen für einen unab­weis­ba­ren, lau­fen­den, nicht nur ein­ma­li­gen, beson­de­ren Bedarf, der

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Kei­ne Pro­zess­kos­ten­hil­fe für Kla­gen wegen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Regel­sät­ze

Wer gegen die bewil­lig­ten Leis­tun­gen nach dem Zwei­ten Buch des Sozi­al­ge­setz­buchs (Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de – "Hartz IV") allein mit der Begrün­dung klagt, die Regel­sät­ze für Erwach­se­ne sei­en ver­fas­sungs­wid­rig, hat nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Sach­­sen-Anhalt kei­nen Anspruch auf Pro­zess­kos­ten­hil­fe. Pro­zess­kos­ten­hil­fe für ein gericht­li­ches Ver­fah­ren wird nur bewil­ligt, wenn die Klä­ger wirt­schaft­lich

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Hartz-IV-Regel­be­darf

Die der­zei­ti­ge Höhe des Regel­be­darfs nach dem SGB II (Arbeits­lo­sen­geld II) für ein Ehe­paar mit einem zwei­jäh­ri­gen Kind ist nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts nicht ver­fas­sungs­wid­rig zu nied­rig bemes­sen. In dem jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bewil­lig­te das beklag­te Job­cen­ter Del­men­horst bewil­lig­te den Eltern sowie ihrem gemein­sa­men, am 15. Okto­ber 2009

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Hartz IV-Regel­satz­leis­tung immer noch zu nied­rig?

Sind die Vor­schrif­ten zur Höhe des Regel­sat­zes nach §§ 19,20,28 SGB II immer noch in ver­fas­sungs­wid­ri­ger Wei­ae zu nied­rig? Jeden­falls nach Ansicht einer Kam­mer des Sozi­al­ge­richts Ber­lin ver­sto­ßen sie nach wie vor gegen das Grund­recht auf Gewähr­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die

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