Arbeits­un­fall beim Sonn­tags­spa­zier­gang

Ein wäh­rend einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­on bei einem sonn­täg­li­chen Spa­zier­gang erlit­te­ner Unfall kann als Arbeits­un­fall aner­kannt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf der Kla­ge eines 60-jäh­­ri­gen statt­ge­ge­ben, der auf sei­nem Spa­zier­gang einen Ver­kehrs­un­fall erlit­ten hat. Der Klä­ger war beim Über­que­ren eines Fuß­gän­ger­über­wegs auf dem Weg zum Kur­platz von einem

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Sta­tio­nä­re Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men – und die Bei­hil­fe­fä­hig­keit von Unter­brin­gungs- und Fahrt­kos­ten

Die Unter­brin­gungs- und Fahrt­kos­ten für eine sta­tio­nä­re Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me sind ohne Voran­er­ken­nung nicht bei­hil­fe­fä­hig. Das in § 36 Abs. 1 Satz 1 BBhV gere­gel­te Erfor­der­nis der Voran­er­ken­nung ist eine sach­­lich-rech­t­­li­che Anspruchs­vor­aus­set­zung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit sta­tio­nä­rer Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men. Dabei hat die Fest­set­zungs­stel­le die Grund­re­ge­lung in § 6 Abs. 1 Satz 1 BBhV zu beach­ten, wonach bei­hil­fe­fä­hig grund­sätz­lich nur not­wen­di­ge

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Ent­gelt­fort­zah­lung bei Vor­sor­ge­maß­nah­men und Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men

Der Ent­gelt­fort­zah­lungs­an­spruch nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EFZG setzt vor­aus, dass eine Maß­nah­me der medi­zi­ni­schen Vor­sor­ge oder Reha­bi­li­ta­ti­on not­wen­dig ist, um eine Schwä­chung der Gesund­heit zu besei­ti­gen, die in abseh­ba­rer Zeit zu einer Krank­heit füh­ren wür­de, oder um Krank­hei­ten zu ver­hü­ten oder deren Ver­schlim­me­rung zu ver­mei­den. Kei­ne medi­zi­ni­schen Vor­sor­ge oder Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men

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Beschäf­ti­gung in der Behin­der­ten­werk­statt – und die Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als Scha­dens­er­satz

Nimmt ein behin­der­ter Mensch an Maß­nah­men im Ein­gangs­ver­fah­ren und im Berufs­bil­dungs­be­reich einer aner­kann­ten Werk­statt für behin­der­te Men­schen teil, wird durch die Auf­nah­me in die Werk­statt eine Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht nach § 1 Satz 1 Nr. 2 Buch­sta­be a SGB VI begrün­det. Wenn der Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger die Vor­aus­set­zun­gen für Leis­tun­gen im Ein­gangs­ver­fah­ren und im Berufs­bil­dungs­be­reich bejaht hat

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Effek­ti­ver Rechts­schutz im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren

Das Gebot des effek­ti­ven Rechts­schut­zes ver­langt das Aus­schöp­fung sämt­li­cher erfolg­ver­spre­chen­der Erkennt­nis­quel­len im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren. Das Rechts­staats­prin­zip ent­hält das Gebot, wirk­sa­men Rechts­schutz zu gewäh­ren, der grund­sätz­lich zu einer umfas­sen­den tat­säch­li­chen und recht­li­chen Prü­fung des Ver­fah­rens­ge­gen­stan­des füh­ren muss. Art. 2 Abs. 1 GG ver­leiht dem Ein­zel­nen ein Recht auf effek­ti­ven Rechts­schutz. Die­ses Recht ist ver­letzt,

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Effek­ti­ver Rechts­schutz und Will­kür­ver­bot im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren

Das Gebot des effek­ti­ven Rechts­schut­zes ver­langt die Aus­schöp­fung sämt­li­cher erfolg­ver­spre­chen­der Erkennt­nis­quel­len im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt – – eine Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Naum­burg auf­ge­ho­ben, mit der das OLG Naum­burg einen Antrag des Beschwer­de­füh­rers auf Reha­bi­li­tie­rung wegen sei­ner Unter­brin­gung in Kin­der­hei­men der ehe­ma­li­gen DDR abge­lehnt hat­te. Nach

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Die zu teu­re Reha-Ein­rich­tung

Ein Ver­si­cher­ter hat bei Wahl einer teu­re­ren Ver­trags­ein­rich­tung für sta­tio­nä­re medi­zi­ni­sche Reha kei­nen Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch gegen sei­ne Kran­ken­kas­se. In den bei­den jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­strei­ten bewil­lig­te die beklag­te Kran­ken­kas­se KKH den bei ihr ver­si­cher­ten Klä­ge­rin­nen jeweils im Jahr 2008 auf Grund medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on sta­tio­nä­re medi­zi­ni­sche Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men (Reha). Sie wähl­te aber

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Die Steu­er­fahn­dung und das Reha­bi­li­ta­ti­ons­in­ter­es­se des Steu­er­pflich­ti­gen

Der Steu­er­pflich­ti­ge hat ein Reha­bi­li­ta­ti­ons­in­ter­es­se, wenn die Steu­er­fahn­dung im steu­er­li­chen Ermitt­lungs­ver­fah­ren den Ein­druck erweckt, dass trotz der Ein­stel­lung des Straf­er­mitt­lungs­ver­fah­rens wei­ter wegen des Ver­dachts der Steu­er­hin­ter­zie­hung ermit­telt wer­de, hier­durch das Anse­hen des Steu­er­pflich­ti­gen erheb­lich gefähr­det wird und mit einem Aus­kunfts­er­su­chen durch die Ver­an­la­gungs­stel­le ein mil­de­res Mit­tel zur Ver­fü­gung gestan­den hät­te.

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Reha am Toten Meer

Ein Anspruch auf Erstat­tung der Kos­ten einer sta­tio­nä­ren Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on am Toten Meer besteht für einen Pso­­ria­­sis-Pati­en­­ten nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg jeden­falls dann nicht, wenn kei­ne sta­tio­nä­re Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me durch­ge­führt wur­de. Nach § 9 SGB VI erbringt die Ren­ten­ver­si­che­rung Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on, um den Aus­wir­kun­gen einer Krank­heit oder

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Das Spee­dy-Tan­dem von der Kran­ken­kas­se

Es besteht für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te ein Anspruch auf Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln, die erfor­der­lich sind für einen Behin­de­rungs­aus­gleich, zu dem auch das Erschlie­ßen eines gewis­sen kör­per­li­chen Frei­raums gehört. Maß­ge­bend ist dabei eine eigen­stän­di­ge Fort­be­we­gung mit dem Hilfs­mit­tel. Das ist bei Fahr­rä­dern, die als Zug­ge­rät an einen Roll­stuhl gekop­pelt wer­den (Spee­­dy-Tan­­dem) nicht

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Ver­mö­gens­recht­li­cher Re­sti­tu­ti­ons­an­trag bei lau­fen­dem straf­recht­li­chen Re­ha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren

Ein ver­mö­gens­recht­li­cher Re­sti­tu­ti­ons­an­trag im Zu­sam­men­hang mit einem ein­ge­lei­te­ten, aber noch nicht ab­ge­schlos­se­nen straf­recht­li­chen Re­ha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren ist un­zu­läs­sig und darf vom Ver­mö­gens­amt des­halb ab­ge­lehnt wer­den, wenn der Re­ha­bi­li­tie­rungs­an­trag of­fen­sicht­lich aus­sichts­los ist. Dem Antrag­stel­ler fehlt in einem sol­chen Fall für sei­nen (wie­der­hol­ten) ver­mö­gens­recht­li­chen Resti­tu­ti­ons­an­trag nach § 1 Abs. 7 VermG ein recht­lich schüt­zens­wer­tes Inter­es­se (Sach­be­schei­dungs­in­ter­es­se).

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Decke­lung der bei­hil­fe­fä­hi­gen Auf­wen­dun­gen

In der "Decke­lung" der bei­hil­fe­fä­hi­gen Auf­wen­dun­gen für Behand­lun­gen in Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen nach § 7 Satz 4 BVO liegt zumin­dest nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­berg ein Ver­stoß gegen Art. 33 Abs. 5 GG i.Verb.m. Art. 3 Abs. 1 GG . In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen begehr­te der bei­hil­fe­be­rech­tig­te Klä­ger wei­te­re Bei­hil­fe­leis­tun­gen für die Kos­ten medi­zi­ni­scher

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Kei­ne erneu­te Wei­ter­lei­tung von Reha­bi­li­ta­ti­ons­an­trä­gen

Ein einem Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger von einem ande­ren Trä­ger zuge­lei­te­ter Reha­bi­li­ta­ti­ons­an­trag darf nicht ein zwei­tes Mal wei­ter­ge­lei­tet oder an den erstan­ge­gan­ge­nen Trä­ger zurück­ge­lei­tet wer­den. In die­sem Zusam­men­hang ist, wie das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz jetzt ent­schie­den hat, nicht zu prü­fen, ob dem erstan­ge­gan­ge­nen Trä­ger ein rechts­miss­bräuch­li­ches Ver­hal­ten zur Last fällt. Die Rege­lung des §

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Arbeits­zeit in der Reha-Kli­nik

Bei einer Reha-Kli­­nik beträgt die durch­schnitt­li­che regel­mä­ßi­ge wöchent­li­che Arbeits­zeit 38,5 Stun­den, wenn die Kli­nik ein sons­ti­ges Kran­ken­haus im Sin­ne von § 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b bb TV‑L ist. Im hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat der Klä­ger auf Fest­stel­lung geklagt, dass sei­ne durch­schnitt­li­che regel­mä­ßi­ge wöchent­li­che Arbeits­zeit 38,5 Stun­den beträgt. Für den

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Straf­recht­li­che Reha­bi­li­tie­rung von DDR-Heim­kin­dern

Die Jus­tiz in den neu­en Bun­des­län­dern ist auch 20 Jah­re nach der Wen­de noch immer damit beschäf­tigt, Unrecht aus DDR-Zei­­ten auf­zu­ar­bei­ten und die Betrof­fe­nen zu reha­bi­li­tie­ren. Im Fokus des öffent­li­chen Inter­es­ses ste­hen dabei seit eini­ger Zeit beson­ders die Fäl­le der ehe­ma­li­gen Heim­kin­der. Zwar war die Recht­spre­chung des Thü­rin­ger Ober­lan­des­ge­richts (THOLG)

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Ent­schä­di­gung für DDR-Haft – nicht für Sta­si-Mit­ar­bei­ter

Ein ehe­ma­li­ger poli­ti­scher Gefan­ge­ner der DDR, wel­cher nach sei­ner Haft als inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter (IM) der Staats­si­cher­heit (Sta­si) frei­wil­lig unter ande­rem Berich­te über Aus­rei­se­wil­li­ge abge­ge­ben hat, kann kei­ne Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen bean­spru­chen. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Fall wur­de der Klä­ger, ein ehe­ma­li­ger Bür­ger der DDR, im Mai 1988

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Für­sor­ge­pflich­ten einer Reha-Kli­nik

Es liegt eine – einen Schmer­zens­geld­an­spruch aus­lö­sen­de – Ver­let­zung der Sorg­falts­pflich­ten vor, wenn eine Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­nik einen Pati­en­ten einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me mehr als 14 Stun­den lang nicht in sei­nem Ein­zel­zim­mer auf­sucht, obwohl die­ser weder zu den Mahl­zei­ten noch zu den ver­ab­re­de­ten The­ra­pie­maß­nah­men erscheint. In einem vor dem Land­ge­richt Osna­brück anhän­gi­gen Ver­fah­ren

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Beruf­li­che Reha­bi­li­tie­rung bei bloß ange­nom­me­ner Zwangs­la­ge

Das Beruf­li­che Reha­bi­li­tie­rungs­ge­setz dient dem Aus­gleich beruf­li­cher Nach­tei­le und setzt vor­aus, dass der Nach­teil Fol­ge poli­ti­scher Ver­fol­gung war. Die poli­ti­sche Ver­fol­gung muss aber nicht selbst in der Zufü­gung gera­de eines beruf­li­chen Nach­teils bestan­den haben. Poli­tisch ver­folgt im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Ber­Re­haG ist auch, wer sich in einer Zwangs­la­ge sieht,

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Ände­run­gen bei der DDR-Opfer­ren­te

Der Bun­des­rat hat dem vom Bun­des­tag beschlos­se­nen "Vier­ten Gesetz zur Ver­bes­se­rung reha­bi­li­tie­rungs­recht­li­cher Vor­schrif­ten für Opfer der poli­ti­schen Ver­fol­gung in der ehe­ma­li­gen DDR" zuge­stimmt. Das Gesetz geht auf einen Ent­wurf des Bun­des­ra­tes zurück und bezweckt, die Berech­nungs­grund­la­gen für die Opfer­ren­te zu ver­än­dern, damit Anspruchs­be­rech­tig­te mit Kin­dern künf­tig nicht mehr benach­tei­ligt sind.

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Wie­der­ein­glie­de­rungs­maß­nah­me nach abge­schlos­se­ner Reha­bi­li­ta­ti­on

Ist ein Ver­si­cher­ter bei Abschluss einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me des Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­gers nicht mehr reha­bi­li­ta­ti­ons­be­dürf­tig, fällt eine im unmit­tel­ba­ren Anschluss dar­an durch­ge­führ­te stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung in den Zustän­dig­keits­be­reich der Kran­ken­ver­si­che­rung. Für die Fra­ge der wei­te­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­dürf­tig­keit kommt es allei­ne auf die berufs­ty­pi­schen Belas­tun­gen an. Arbeits­platz­spe­zi­fi­sche Beson­der­hei­ten haben außer Betracht zu blei­ben. Ist der

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Fort­be­stehen­der Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­darf nach Wie­der­ein­glie­de­rungs­ver­such

Ent­schei­dend für die Fra­ge eines fort­be­stehen­den Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­darfs nach Abschluss einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me ist nicht, ob die Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tungs­ärz­te die stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung emp­feh­len oder gar selbst ein­lei­ten. Eine sol­ches "Emp­­feh­­lungs- bzw. Ein­lei­tungs­mo­no­pol" fin­det im Gesetz kei­ne Stüt­ze. Maß­geb­lich ist inso­weit allei­ne die objek­tiv fort­be­stehen­de medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on für eine stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung. Auch der

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Hör­ge­rät für den lau­tem Arbeits­platz

Ein Ren­ten­ver­si­cher­ter hat Anspruch auf ein beson­ders leis­tungs­fä­hi­ges Hör­ge­rät, wenn sich erhöh­te Anfor­de­run­gen an das Hören auf­grund der Beson­der­hei­ten des Arbeits­plat­zes erge­ben. So ent­schied das Sozi­al­ge­richt Frank­furt am Main, dass Ren­ten­ver­si­cher­te nicht nur dann einen Anspruch auf ein spe­zi­el­les Hör­ge­rät haben, wenn der Beruf beson­de­re Anfor­de­run­gen an das Hör­ver­mö­gen stellt,

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Ände­run­gen bei der Opfer­ren­te

Der Bun­des­rat möch­te für Opfer der poli­ti­schen Ver­fol­gung in der ehe­ma­li­gen DDR die Berech­nungs­grund­la­gen der soge­nann­ten Opfer­ren­te dahin­ge­hend ver­än­dern, dass Anspruchs­be­rech­tig­te mit Kin­dern künf­tig nicht mehr benach­tei­ligt sind. In sei­ner heu­ti­gen Sit­zung hat er des­halb einen Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Straf­recht­li­chen Reha­bi­li­tie­rungs­ge­set­zes beschlos­sen. Nach dem der­zeit gel­ten­den Recht erhal­ten Opfer

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Mora­li­sche Reha­bi­li­ta­ti­on wegen Kreis­ver­wei­sung

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat einem ehe­ma­li­gen Guts­be­sit­zers einen Anspruch auf eine mora­li­sche Reha­bi­li­ta­ti­on zuge­spro­chen, der im Zusam­men­hang mit der sog. demo­kra­ti­schen Boden­re­form der DDR mit sei­ner Fami­lie depor­tiert wer­den soll­te. Der 1959 ver­stor­be­ne Vater der Klä­ge­rin bewirt­schaf­te­te gro­ße Rit­ter­gü­ter im Kreis Baut­zen. Er wur­de 1945 im Zuge der land­wirt­schaft­li­chen

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Ärzt­lich ver­ord­ne­tes Funk­ti­ons­trai­ning

Nach einem aktu­el­len Urteil des des Bun­des­fi­nanz­hofs ent­schie­den, dass ärzt­lich ver­ord­ne­tes Funk­ti­ons­trai­ning als Heil­be­hand­lung nach § 4 Nr. 14 des Umsatz­steu­er­ge­set­zes umsatz­steu­er­frei sein kann. Das Urteil ist zu den Streit­jah­ren 1993 – 1998 ergan­gen und beruht auf der damals gel­ten­den Fas­sung des § 43 des Fünf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch (SGB V) und

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Reha­bi­li­tie­rung bei DDR-Kin­der­hei­men

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen Ableh­nung eines Antrags auf Reha­bi­li­tie­rung für die Unter­brin­gung in Kin­der­hei­men und Jugend­werk­hö­fen in der DDR erfolg­reich. Der 1955 gebo­re­ne Beschwer­de­füh­rer befand sich von 1961 bis 1967 in Heim­erzie­hung und anschlie­ßend zwangs­wei­se bis Janu­ar 1972 in ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen in der ehe­ma­li­gen DDR. Der Beschwer­de­füh­rer bean­trag­te

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