Aufwendungen eines Reisebüros - für noch nicht realisierte Provisionserlöse

Auf­wen­dun­gen eines Rei­se­bü­ros – für noch nicht rea­li­sier­te Pro­vi­si­ons­er­lö­se

Auf­wen­dun­gen eines Rei­se­bü­ros, die im wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit am Stich­tag noch nicht rea­li­sier­ten Pro­vi­si­ons­er­lö­sen ste­hen, sind weder unter dem Gesichts­punkt eines schwe­ben­den Geschäfts noch als unfer­ti­ge Leis­tun­gen zu akti­vie­ren. Der Gewinn aus den erbrach­ten Ver­mitt­lungs­leis­tun­gen des Rei­se­bü­ros wird erst im Zeit­punkt der Aus­füh­rung der Rei­se­leis­tun­gen rea­li­siert. Das Rei­se­bü­ro wird für

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Insolvenzsicherung für Reiseveranstalter aus anderen EU-Ländern

Insol­venz­si­che­rung für Rei­se­ver­an­stal­ter aus ande­ren EU-Län­dern

Ver­mit­teln Rei­se­bü­ros Pau­schal­rei­se­ver­trä­ge für Rei­se­ver­an­stal­ter aus ande­ren EU-Mit­­­glied­s­­staa­­ten, müs­sen sie das Bestehen einer Kun­de­geld­ab­si­che­rung für den Fall einer Insol­venz die­ses Rei­se­ver­an­stal­ters nach­wei­sen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall buch­ten die Klä­ger im Okto­ber 2011 über das beklag­te Inter­­net-Rei­­se­bü­ro bei einem nie­der­län­di­schen Rei­se­ver­an­stal­ter eine vier­tä­gi­ge Fluss­kreuz­fahrt. Nach Erhalt der Rech­nung

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Die vom Reisebüro veruntreute Reisepreiszahlung - und die Stornierung der Reise

Die vom Rei­se­bü­ro ver­un­treu­te Rei­se­preis­zah­lung – und die Stor­nie­rung der Rei­se

Der Rei­se­ver­an­stal­ter haf­tet bei Stor­nie­rung der Rei­se sei­nem Kun­den im Wege des Scha­den­er­sat­zes auf Rück­erstat­tung des Rei­se­prei­ses, den der Kun­de an vom Rei­se­ver­an­stal­ter gemäß § 651k Abs. 4 Satz 2 BGB mit der Ver­mitt­lung der Rei­se ein­ge­bun­de­nen Rei­se­ver­mitt­ler gezahlt und den die­ser ver­un­treut hat. Den Kun­den steht wegen der Stor­nie­rung der Rei­se

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Flugvermittlung im Internet - mit kopierten Daten

Flug­ver­mitt­lung im Inter­net – mit kopier­ten Daten

Der Betrei­ber eines Inter­net­por­tals, auf dem Kun­den im Wege der Ver­mitt­lung Flü­ge buchen kön­nen, ver­stößt auch dann nicht gegen das Ver­bot unlau­te­rer Behin­de­rung gemäß § 4 Nr. 10 UWG, wenn die der Ver­mitt­lung zugrun­de­lie­gen­den, frei zugäng­li­chen Flug­ver­bin­dungs­da­ten im Wege einer auto­ma­ti­sier­ten Abfra­ge von der Inter­net­sei­te der Flug­ge­sell­schaft ermit­telt wer­den (sog. "Screen

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Keine Entgeltminderung für Vermittler

Kei­ne Ent­gelt­min­de­rung für Ver­mitt­ler

Auf­grund des "Ibe­ro Tours", Urteils des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on1 hält der Bun­des­fi­nanz­hof nicht dar­an fest, dass ein Ver­mitt­ler das Ent­gelt für sei­ne Ver­mitt­lungs­leis­tung min­dern kann, wenn er dem Kun­den der von ihm ver­mit­tel­ten Leis­tung einen Preis­nach­lass gewährt. Ändert sich die Bemes­sungs­grund­la­ge für einen steu­er­pflich­ti­gen Umsatz, hat der Unter­neh­mer, der

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Der verpasste Abflug

Der ver­pass­te Abflug

Es besteht kei­ne Pflicht des Rei­se­un­ter­neh­mens, den Kun­den neben der Über­sen­dung der Rei­se­un­ter­la­gen mit einem sepa­ra­ten Schrei­ben auf die Flug­zei­ten hin­zu­wei­sen, wenn die Hin­wei­se in der Buchungs­be­stä­ti­gung und der Rei­se­be­schrei­bung deut­lich sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Kun­den abge­wie­sen, der

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