Die Türkeireise - und der Muezzinrufe als Reisemangel

Die Tür­kei­rei­se – und der Muez­zin­ru­fe als Rei­se­man­gel

In der Tür­kei sind Muez­zin­ru­fe lan­des­ty­pisch. Dar­in ist kein Rei­se­man­gel zu sehen. Eine abge­ro­che­ne Arm­leh­ne am Flug­zeug­sitz stellt eine blo­ße Unan­nehm­lich­keit dar und führt nicht zu einer sol­chen Beein­träch­ti­gung, dass der Flug ins­ge­samt unbrauch­bar ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge gegen

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Die Kreuzfahrt mit geänderter Route

Die Kreuz­fahrt mit geän­der­ter Rou­te

Ein Rei­se­man­gel kann vor­lie­gen, wenn eine bestimm­te Rei­se­rou­te nicht ein­ge­hal­ten wird. Aller­dings wird bei einer Kreuz­fahrt, in deren Rou­ten­be­schrei­bung die Anga­be „Auf See” zu fin­den ist, dem Rei­sen­den gera­de nicht zuge­si­chert, dass auf die­sen als „See­ta­gen” bezeich­ne­ten Tagen beson­de­re Sich­ten auf umlie­gen­des Land mög­lich ist. Inso­weit stellt die geän­der­te Resis­e­rou­te

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Der Umzug in ein anderes Urlaubshotel

Der Umzug in ein ande­res Urlaubs­ho­tel

Die Anzei­ge von Rei­se­män­geln bei der Hotel­re­zep­ti­on ist nicht aus­rei­chend, viel­mehr sind die Män­gel dem Rei­se­un­ter­neh­men oder des­sen Ver­tre­tern anzu­zei­gen. Das Ange­bot eines Umzu­ges in ein ande­res Hotel ist für einen Rei­sen­den zumut­bar, auch wenn der Urlaub nur noch vier Tage dau­ert. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in

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Das defekte Kanalisationsrohr am Urlaubsort

Das defek­te Kana­li­sa­ti­ons­rohr am Urlaubs­ort

Ein Anspruch auf Rei­se­preis­min­de­rung besteht, wenn der auf­ge­tre­te­ne Man­gel im Ein­fluss­be­reich des Rei­se­ver­an­stal­ters auf­ge­tre­ten ist. Ein Scha­den am Kana­li­sa­ti­ons­rohr des Urlaubs­or­tes, das zu Ver­un­rei­ni­gun­gen und Erkran­kun­gen geführt hat, reicht dafür nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Frau abge­wie­sen, die von

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Selbstverpflegung im Urlaub - und nur ein Minimarkt

Selbst­ver­pfle­gung im Urlaub – und nur ein Mini­markt

Befin­det sich an einem Urlaubs­ort ledig­lich ein Mini­markt mit einem sehr ein­ge­schränk­ten Waren­an­ge­bot, so ist die­ser nicht geeig­net, die Ver­pfle­gung über ins­ge­samt 14 Tage in zumut­ba­rer Art und Wei­se zu ermög­li­chen. Er ist nicht mit Super­märk­ten oder Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten in einem Ort ver­gleich­bar. Dar­über hin­aus berech­tigt eine Unter­kunft, die min­des­tens 250

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Badeurlaub mit Hai

Bade­ur­laub mit Hai

Einen Rei­se­ver­an­stal­ter trifft nicht die Ver­pflich­tung, dem Rei­sen­den ein unge­fähr­de­tes Schwim­men im Meer zu ermög­li­chen. Ein Bade­ver­bot wegen der Gefahr von Hai­an­grif­fen ist daher kein Rei­se­man­gel. In einem vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit buch­te ein Ehe­paar bei einem Münch­ner Rei­se­ver­an­stal­ter für Anfang Sep­tem­ber 2011 einen Pau­schal­ur­laub auf der Sey­chel­len­in­sel Pras­lin

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