Kari­bik­rei­se mit Män­geln

Fehlt es an einem erheb­li­chen Man­gel, ist der Ver­an­stal­ter einer Rei­se nicht für die Kos­ten der Selbst­ab­hil­fe durch den Umzug in eine ande­re Anla­ge ersatz­pflich­tig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Erstat­tung wei­te­rer 3781,84 Euro abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin buch­te für sich,

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Der ver­spä­te­te Rück­flug – Aus­gleichs­zah­lung und Rei­se­preis­min­de­rung

Bei einem Anspruch auf Rück­zah­lung eines Teils des Rei­se­prei­ses wegen Min­de­rung auf­grund gro­ßer Ver­spä­tung des Rück­flu­ges nach § 651d BGB han­delt es sich um einen wei­ter­ge­hen­den Scha­dens­er­satz­an­spruch nach Art. 12 Abs. 1 Flug­gast­rech­te­VO. Nach den Grund­sät­zen der Vor­teils­aus­glei­chung sind nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung allein wegen gro­ßer Ver­spä­tung gewähr­te Aus­gleichs­leis­tun­gen auf den Anspruch

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Der ver­spä­te­te Rück­flug – Rei­se­preis­min­de­rung oder Aus­gleichs­zah­lung?

Ver­spä­tet sich der Rück­flug, steht dem Rei­sen­den grund­sätz­lich sowohl ein Recht auf Aus­gleichs­zah­lung wegen der Flug­ver­spä­tung als auch auf Rei­se­preis­min­de­rung zu. Der Rei­sen­de kann die­se bei­den Rech­te jedoch nicht kumu­la­tiv gel­tend machen, er muss sich viel­mehr Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung auf sei­nen Rei­se­preis­min­de­rungs­an­spruch anrech­nen las­sen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof

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Nächt­li­che Kreuz­fahrt durch den Pana­ma­ka­nal

Ent­fällt bei einer Schiffs­rei­se der beson­de­re Höhe­punkt der Rei­se, liegt ein Man­gel vor, der zu einer Min­de­rung von 20 % des Rei­se­prei­ses berech­tigt. Aller­ding ist infol­ge des Man­gels die Rei­se ins­ge­samt nicht erheb­lich beein­träch­tigt wor­den, so dass kein Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen ver­ta­ner Urlaubs­zeit besteht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in

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Das defek­te Kana­li­sa­ti­ons­rohr am Urlaubs­ort

Ein Anspruch auf Rei­se­preis­min­de­rung besteht, wenn der auf­ge­tre­te­ne Man­gel im Ein­fluss­be­reich des Rei­se­ver­an­stal­ters auf­ge­tre­ten ist. Ein Scha­den am Kana­li­sa­ti­ons­rohr des Urlaubs­or­tes, das zu Ver­un­rei­ni­gun­gen und Erkran­kun­gen geführt hat, reicht dafür nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Frau abge­wie­sen, die von

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Rei­se­preis­min­de­rung bei einer Kreuz­fahrt

Inwie­weit die Rei­se man­gel­haft war und sich der Rei­se­preis infol­ge­des­sen min­dert, kann bei einer Kreuz­fahrt nicht sche­ma­tisch auf­grund eines für jeden Rei­se­tag anzu­set­zen­den glei­chen Bruch­teils des Rei­se­prei­ses beur­teilt wer­den. Viel­mehr ist eine Gesamt­be­trach­tung erfor­der­lich, bei der ein­zel­nen Tei­len des Rei­se­pro­gramms unter­schied­li­ches Gewicht bei­zu­mes­sen sein kann. Ob der Rei­sen­de wegen einer

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Bade­ur­laub mit Hai

Einen Rei­se­ver­an­stal­ter trifft nicht die Ver­pflich­tung, dem Rei­sen­den ein unge­fähr­de­tes Schwim­men im Meer zu ermög­li­chen. Ein Bade­ver­bot wegen der Gefahr von Hai­an­grif­fen ist daher kein Rei­se­man­gel. In einem vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit buch­te ein Ehe­paar bei einem Münch­ner Rei­se­ver­an­stal­ter für Anfang Sep­tem­ber 2011 einen Pau­schal­ur­laub auf der Sey­chel­len­in­sel Pras­lin

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Das Bade­ver­bot zum Schutz vor Hai­en

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter ist nicht dazu ver­pflich­tet sei­nen Rei­sen­den ein unge­fähr­de­tes Schwim­men im Meer zu ermög­li­chen. Ein Bade­ver­bot zum Schutz der Urlau­ber vor orts­üb­li­chen Gefah­ren (Hai­an­grif­fe) stellt kei­nen Rei­se­man­gel dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Ehe­paa­res abge­wie­sen, das wegen Bade­ver­bots am

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Umzug in ein ande­res Hotel wäh­rend des Urlaubs

Ist im Urlaub das eigent­li­che Hotel über­bucht und muss der Urlau­ber des­halb zu Beginn oder Ende des Urlaubs in ein ande­res Hotel umzie­hen, stellt das kei­ne der­art erheb­li­che Beein­träch­ti­gung der gesam­ten Rei­se dar, dass neben einer berech­tig­ten Min­de­rung auch noch zusätz­lich Scha­den­er­satz wegen nutz­los auf­ge­wen­de­ter Urlaubs­zeit ver­langt wer­den kann. Das

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Die ent­fern­te Auf­la­ge auf der Son­nen­lie­ge – oder: die Rei­se nach Ägyp­ten

Wird einem Gast das Gefühl ver­mit­telt, nicht will­kom­men zu sein, kann dies einen Rei­se­man­gel dar­stel­len. Die Ent­fer­nung der Auf­la­ge einer Son­nen­lie­ge, die gera­de nicht genutzt wird, ist aller­dings kein Man­gel. Der spä­te­re Klä­ger buch­te 2009 eine 7‑tägige Pau­schal­rei­se nach Sharm-El-Sheik in Ägyp­ten zum Rei­se­preis von 689 €. Rei­se­zeit war Mit­te Sep­tem­ber.

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