Kinder sind kein Gepäck - oder: Ausgleichzahlung bei Flugverspätung für Kleinkindern

Kin­der sind kein Gepäck – oder: Aus­gleich­zah­lung bei Flug­ver­spä­tung für Klein­kin­dern

Auch ein Klein­kind ohne Sitz­platz­an­spruch kann bei Flug­ver­spä­tun­gen einen Anspruch auf Aus­gleich­zah­lung haben. Der Anspruch für Klein­kin­der ent­fällt nur, wenn sie kei­nen Flug­preis ent­rich­tet haben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines ein­ge­tra­ge­nen Rechts­dienst­leis­ters aus abge­tre­te­nem Anspruch statt­ge­ge­ben und den in Han­no­ver

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Die Verspätung des Alternativflugs - und die Ausgleichszahlung

Die Ver­spä­tung des Alter­na­tiv­flugs – und die Aus­gleichs­zah­lung

Hat ein Flug­gast eine Aus­gleichs­zah­lung für die Annul­lie­rung sei­nes Flu­ges und einen Alter­na­tiv­flug akzep­tiert, kann er auch einen Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lun­gen haben wegen einer Ver­spä­tung des Alter­na­tiv­flu­ges. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens ent­schie­den. Das Beru­fungs­ge­richt Hel­sin­ki (Hel­sin­gin hovioi­keus) hat in einem

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Ausgleichsanspruch bei Annulierung eines Teilfluges - und das zuständige Gericht

Aus­gleichs­an­spruch bei Annu­lie­rung eines Teil­flu­ges – und das zustän­di­ge Gericht

Wenn bei Flü­gen mit ein­heit­li­cher Buchung und meh­re­ren Teil­flü­gen wegen Annul­lie­rung des letz­ten Teil­flugs eine Kla­ge auf Aus­gleichs­zah­lun­gen erho­ben wer­den soll, kann die­se bei dem Gericht des Abflug­orts des ers­ten Teil­flugs erho­ben wer­den, selbst wenn sie sich gegen das mit dem letz­ten Teil­flug beauf­trag­te Luft­fahrt­un­ter­neh­men rich­tet. So hat der Gerichts­hof

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Heißer Kaffee in der Luft

Hei­ßer Kaf­fee in der Luft

Für die Haf­tung einer Flug­li­nie im Fall eines umge­kipp­ten Kaf­fees ist es nicht not­wen­dig, dass sich ein flugspe­zi­fi­sches Risi­ko rea­li­siert hat. Mit die­ser Begrün­dung hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Mäd­chen, das sich wäh­rend eines Flu­ges ver­brüht hat, Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen. Dem Fall zugrun­de lag

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Eine sportliche Radtour für Fortgeschrittene

Eine sport­li­che Rad­tour für Fort­ge­schrit­te­ne

Sind im Rei­se­ver­trag bezüg­lich einer Moun­tain­bike – Tour kei­ne bestimm­ten Anga­ben über Stre­cken­füh­rung, Gesamt­län­ge noch über die zu absol­vie­ren­den Höhen­me­ter ent­hal­ten, son­dern ledig­lich unge­naue Anga­ben, so recht­fer­tigt die Unter­schrei­tung die­ser unge­fäh­ren Anga­ben kei­ne Min­de­rung des Rei­se­prei­ses. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge

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Kein Flug mit verlängertem Kinderreisepass

Kein Flug mit ver­län­ger­tem Kin­der­rei­se­pass

Wird die Beför­de­rung auf einem Flug nach Süd­afri­ka ver­wei­gert, weil die Rei­se­päs­se der Kin­der nach Ablauf der Gül­tig­keit ledig­lich ver­län­gert wur­den, besteht kein Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lung gegen die Flug­li­nie. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Aus­gleichs­an­sprü­che nach der euro­päi­schen

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Ausgleichsansprüche wegen Beförderungsverweigerung nach der FluggastrechteVO - und der Schadensersatz

Aus­gleichs­an­sprü­che wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung nach der Flug­gast­rech­te­VO – und der Scha­dens­er­satz

Nach den Grund­sät­zen der Vor­teils­aus­glei­chung sind nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung gewähr­te Aus­gleichs­an­sprü­che auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach § 651f Abs. 1 BGB aF anzu­rech­nen, die auf die­ser Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung beru­hen. Die von den Rei­sen­den gel­tend gemach­ten Ersatz­an­sprü­che erge­ben sich aus § 651f Abs. 1 BGB in der bis zum 30.06.2018 gel­ten­den, im Streit­fall maß­geb­li­chen

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Auf der Urlaubsrückreise in Seenot

Auf der Urlaubs­rück­rei­se in See­not

Gerät man auf der Heim­rei­se aus dem Urlaub in See­not, kann das den Erho­lungs­wert des gesam­ten Urlaubs ent­fal­len las­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Ehe­paar die Erstat­tung des gesam­ten Rei­se­prei­ses und ein Schmer­zens­geld zuge­spro­chen. Für die 12-tägi­­ge Pau­schal­rei­se auf die Male­di­ven hat­te

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Schadensersatz bei Flugverspätungen - und die Ausgleichszahlung nach der Fluggastrechteverordnung

Scha­dens­er­satz bei Flug­ver­spä­tun­gen – und die Aus­gleichs­zah­lung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung

Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung sind ‑auch bei vor dem 1. Juli 2018 geschlos­se­nen Rei­­se­­ver­­­trä­­gen- auf rei­­se- und beför­de­rungs­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach natio­na­lem Recht anzu­rech­nen. In dem ers­ten der bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die Urlau­ber bei der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin für die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2016

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Fluggastrechte - oder Ansprüche gegen den Reiseveranstalter

Flug­gast­rech­te – oder Ansprü­che gegen den Rei­se­ver­an­stal­ter

Flug­gäs­te, die gegen ihren Rei­se­ver­an­stal­ter Anspruch auf Erstat­tung ihrer Flug­schein­kos­ten haben, kön­nen nicht auch eine Erstat­tung beim Luft­fahrt­un­ter­neh­men bean­spru­chen. Eine sol­che Kumu­lie­rung wäre nach Ansicht des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dazu ange­tan, zu einem unge­recht­fer­tig­ten Über­maß an Schutz der Flug­gäs­te zu Las­ten des Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zu füh­ren. Anlass für die­se Ent­schei­dung

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Den überhörte letzte Aufruf am Check-In

Den über­hör­te letz­te Auf­ruf am Check-In

Ver­passt ein Rei­sen­der sei­nen Flug, hat die Rei­se­ver­an­stal­te­rin Ent­schä­di­gung zu zah­len, wenn die Flug­ge­sell­schaft weder durch eine Durch­sa­ge per Laut­spre­cher noch durch ein Anspre­chen aller War­ten­der in der Schlan­ge sicher­ge­stellt hat, dass alle Rei­sen­den die erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen erhal­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Der verpasste Abflug

Der ver­pass­te Abflug

Geht aus der Buchungs­be­stä­ti­gung her­vor, wann ein Rück­flug statt­fin­den soll und sind auch einem Aus­hang im Hotel die­se Infor­ma­tio­nen zu ent­neh­men, liegt kei­ne schuld­haf­te Pflicht­ver­let­zung der Rei­se­ver­an­stal­te­rin vor, wenn Rei­sen­de ihren Rück­flug ver­pas­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kla­ge auf Scha­dens­er­satz gegen

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Reisekündigung - wegen Vulkanausbruch

Rei­se­kün­di­gung – wegen Vul­kan­aus­bruch

Im Fal­le des Vul­kan­aus­bruchs am 13.03.2015 des Vul­kans Tur­ri­al­ba auf Cos­ta Rica sind die Rei­sen­den berech­tigt gewe­sen, die Rei­se wegen unvor­her­seh­ba­rer höhe­rer Gewalt zu kün­di­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Rei­se­ver­an­stal­te­rin zur Rück­zah­lung des Rei­se­prei­ses ver­pflich­tet. Der Klä­ger und sei­ne Frau buch­ten

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Ausgleichszahlung bei einem verspäteten Teilflug

Aus­gleichs­zah­lung bei einem ver­spä­te­ten Teil­flug

Kommt es bei einem Umstei­ge­flug inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on zu einer Ver­spä­tung, kann die den ers­ten Flug durch­füh­ren­de Flug­ge­sell­schaft vor den Gerich­ten in einem ande­ren Mit­glied­staat, in dem das End­ziel des Flu­ges liegt, auf Ent­schä­di­gung ver­klagt wer­den. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer

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Der verspätete Autoreisezug

Der ver­spä­te­te Auto­rei­se­zug

Bei der Beför­de­rung mit einem Auto­rei­se­zug han­delt es sich nicht um einen Rei­se­ver­trag, son­dern um einen Beför­de­rungs­ver­trag. Rei­se­recht ist hier nicht anwend­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kla­ge auf Scha­dens­er­satz oder Rück­zah­lung des Fahr­prei­ses abge­wie­sen. Der aus Iser­lohn stam­men­de Klä­ger hat­te am

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Umbucher-Wucher

Umbu­cher-Wucher

Der Rei­se­ver­an­stal­ter darf den Kun­den bei Ein­tritt eines Drit­ten in den Rei­se­ver­trag mit den­je­ni­gen Mehr­kos­ten belas­ten, die sich dar­aus erge­ben, dass die Tarif­be­din­gun­gen der Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men typi­scher­wei­se nach bestä­tig­ter Buchung kei­nen Wech­sel in der Per­son des Flug­gas­tes ("name chan­ge") mehr zulas­sen und des­halb eine neue Flug­bu­chung erfor­dern. Dies stell­te jetzt der

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Ärger mit dem Urlaubsflug

Ärger mit dem Urlaubs­flug

Som­mer­zeit ist Urlaubs­zeit und Rei­se­zeit. Ein beacht­li­cher Anteil der Rei­sen sind Flug­rei­sen. Beson­ders ärger­lich ist es, wenn der Urlaub bereits mit Flug­ver­spä­tun­gen oder Annul­lie­run­gen beginnt. Auch der Ver­lust der Rei­se­kof­fer kann den Start ins Urlaubs­ver­gnü­gen stö­ren. Wer sei­ne Ansprü­che auf Ent­schä­di­gung gel­tend machen möch­te, schreckt gera­de bei Aus­lands­flü­gen vor befürch­te­ten

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Aufklärungspflichten bei der Hotelbuchung - Pass- und Visapflichten

Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Hotel­bu­chung – Pass- und Visa­pflich­ten

Rei­se­recht (§§ 651a bis 651m BGB) ist auf einen Ver­trag, der allein eine Hotel­bu­chung betrifft, ent­spre­chend anzu­wen­den, wenn der Ver­an­stal­ter die­se Leis­tung in eige­ner Ver­ant­wor­tung und mit glei­chen oder ähn­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten wie bei einer Rei­se erbrin­gen soll, zu der eine wei­te­re Rei­se­leis­tung gehört. Soweit der Rei­sen­de über Pass- und Visum­er­for­der­nis­se

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Die Kreuzfahrt mit geänderter Route

Die Kreuz­fahrt mit geän­der­ter Rou­te

Ein Rei­se­man­gel kann vor­lie­gen, wenn eine bestimm­te Rei­se­rou­te nicht ein­ge­hal­ten wird. Aller­dings wird bei einer Kreuz­fahrt, in deren Rou­ten­be­schrei­bung die Anga­be "Auf See" zu fin­den ist, dem Rei­sen­den gera­de nicht zuge­si­chert, dass auf die­sen als "See­ta­gen" bezeich­ne­ten Tagen beson­de­re Sich­ten auf umlie­gen­des Land mög­lich ist. Inso­weit stellt die geän­der­te Resis­e­rou­te

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Der Umzug in ein anderes Urlaubshotel

Der Umzug in ein ande­res Urlaubs­ho­tel

Die Anzei­ge von Rei­se­män­geln bei der Hotel­re­zep­ti­on ist nicht aus­rei­chend, viel­mehr sind die Män­gel dem Rei­se­un­ter­neh­men oder des­sen Ver­tre­tern anzu­zei­gen. Das Ange­bot eines Umzu­ges in ein ande­res Hotel ist für einen Rei­sen­den zumut­bar, auch wenn der Urlaub nur noch vier Tage dau­ert. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in

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Badeurlaub mit Hai

Bade­ur­laub mit Hai

Einen Rei­se­ver­an­stal­ter trifft nicht die Ver­pflich­tung, dem Rei­sen­den ein unge­fähr­de­tes Schwim­men im Meer zu ermög­li­chen. Ein Bade­ver­bot wegen der Gefahr von Hai­an­grif­fen ist daher kein Rei­se­man­gel. In einem vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit buch­te ein Ehe­paar bei einem Münch­ner Rei­se­ver­an­stal­ter für Anfang Sep­tem­ber 2011 einen Pau­schal­ur­laub auf der Sey­chel­len­in­sel Pras­lin

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Der Reiseabbruch

Der Rei­se­ab­bruch

Im Fal­le einer uner­war­te­ten schwe­ren Erkran­kung einer Betreu­ungs­per­son ist das Attest eines Arz­tes vor­zu­le­gen, wenn des­halb eine Rei­se abge­bro­chen wer­den muss und der Rei­sen­de für den nicht genutz­ten Teil der Rei­se den Ersatz des Rei­se­prei­ses von sei­ner Ver­si­che­rung ver­langt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den

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Die entfernte Auflage auf der Sonnenliege - oder: die Reise nach Ägypten

Die ent­fern­te Auf­la­ge auf der Son­nen­lie­ge – oder: die Rei­se nach Ägyp­ten

Wird einem Gast das Gefühl ver­mit­telt, nicht will­kom­men zu sein, kann dies einen Rei­se­man­gel dar­stel­len. Die Ent­fer­nung der Auf­la­ge einer Son­nen­lie­ge, die gera­de nicht genutzt wird, ist aller­dings kein Man­gel. Der spä­te­re Klä­ger buch­te 2009 eine 7‑tägige Pau­schal­rei­se nach Sharm-El-Sheik in Ägyp­ten zum Rei­se­preis von 689 €. Rei­se­zeit war Mit­te Sep­tem­ber.

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Das verlorene Fluggepäck

Das ver­lo­re­ne Flug­ge­päck

Die Haf­tung von Luft­fahrt­un­ter­neh­men beim Ver­lust von Rei­se­ge­päck ist nach dem Mont­rea­ler Abkom­men im inter­na­tio­na­len Flug­ver­kehr auf einen Betrag von 1.000 SZR (aktu­ell 1.134,71 €) begrenzt. Es han­delt sich dabei um einen abso­lu­ten Höchst­be­trag, der sowohl imma­te­ri­el­le als auch mate­ri­el­le Schä­den abdeckt. Die­se Haf­tungs­be­gren­zung wur­de jetzt vom Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on

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