Rück­erstat­tung des Reisepreises

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter ist nach natio­na­lem und euro­päi­schem Recht 14 Tage nach Stor­nie­rung einer Pau­schal­rei­se auto­ma­tisch in Ver­zug. Das im Rah­men der Coro­­na-Kri­­se auf eini­gen Berei­chen ein­ge­führ­te Zah­lungs­mo­ra­to­ri­um gilt im Zusam­men­hang mit dem Pau­schal­rei­se­recht gera­de nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Klage

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Rei­se­stor­nie­rung wegen Coro­na – und die Rück­zah­lung des Reisepreises

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter ist zur Rück­zah­lung des kom­plet­ten Rei­se­prei­ses ver­pflich­tet, wenn vor Rei­se­an­tritt eine Stor­nie­rung erfolgt ist und es eine gewis­se Wahr­schein­lich­keit für eine gesund­heits­ge­fähr­den­de Aus­brei­tung des Coro­­na-Virus gab. Eine Rei­se­war­nung für das Rei­se­ge­biet ist nicht zwin­gend erfor­der­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vorliegenden

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Ver­spä­tung beim Bahntransfer

Ist der Bahn­trans­fer mit­tels „Rail & Fly“ Inhalt des Rei­se­ver­tra­ges gewor­den, muss sich der Rei­se­ver­an­stal­ter die Ver­spä­tung der Deut­schen Bahn als Rei­se­man­gel zurech­nen las­sen. Ein Rei­sen­der hat nur eine Ver­zö­ge­rung ein­zu­pla­nen, mit der regel­mä­ßig zu rech­nen ist. Eine Zug­ver­spä­tung von 10 Minu­ten ist ein­zu­kal­ku­lie­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Frank­furt am

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Die gebuch­te, aber nicht vor­han­de­ne Suite

Fehlt es durch die Unter­brin­gung in der nied­rigs­ten, anstel­le der gebuch­ten höchs­ten Zim­mer­ka­te­go­rie nicht nur an gleich­wer­ti­gen, kom­for­ta­blen Schlaf­mög­lich­kei­ten, son­dern auch an adäqua­ten Rück­zugs­be­rei­chen, kann eine Min­de­rung des Rei­se­prei­ses um 50 % gerecht­fer­tigt sein. So hat das Land­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Rei­se­preis­min­de­rung für eine Pau­schal­rei­se nach

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Sylt

Der brei­te, wei­ße Strand vol­ler Algen

Wird die Beschaf­fen­heit des Stran­des vom Rei­se­ver­an­stal­ter beson­ders her­vor­ge­ho­ben, muss er auch dafür ein­ste­hen, wenn der brei­te, wei­ße Sand­strand wäh­rend der gesam­ten Rei­se­zeit mit Algen ver­schmutzt ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Klä­ge­rin eine Rei­se­preis­min­de­rung von 20 % zuge­bil­ligt. Dage­gen ist ihr

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Kin­der sind kein Gepäck – oder: Aus­gleich­zah­lung bei Flug­ver­spä­tung für Kleinkindern

Auch ein Klein­kind ohne Sitz­platz­an­spruch kann bei Flug­ver­spä­tun­gen einen Anspruch auf Aus­gleich­zah­lung haben. Der Anspruch für Klein­kin­der ent­fällt nur, wenn sie kei­nen Flug­preis ent­rich­tet haben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines ein­ge­tra­ge­nen Rechts­dienst­leis­ters aus abge­tre­te­nem Anspruch statt­ge­ge­ben und den in Han­no­ver ansässigen

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Die Ver­spä­tung des Alter­na­tiv­flugs – und die Ausgleichszahlung

Hat ein Flug­gast eine Aus­gleichs­zah­lung für die Annul­lie­rung sei­nes Flu­ges und einen Alter­na­tiv­flug akzep­tiert, kann er auch einen Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lun­gen haben wegen einer Ver­spä­tung des Alter­na­tiv­flu­ges. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens ent­schie­den. Das Beru­fungs­ge­richt Hel­sin­ki (Hel­sin­gin hovioi­keus) hat in einem

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Aus­gleichs­an­spruch bei Annu­lie­rung eines Teil­flu­ges – und das zustän­di­ge Gericht

Wenn bei Flü­gen mit ein­heit­li­cher Buchung und meh­re­ren Teil­flü­gen wegen Annul­lie­rung des letz­ten Teil­flugs eine Kla­ge auf Aus­gleichs­zah­lun­gen erho­ben wer­den soll, kann die­se bei dem Gericht des Abflug­orts des ers­ten Teil­flugs erho­ben wer­den, selbst wenn sie sich gegen das mit dem letz­ten Teil­flug beauf­trag­te Luft­fahrt­un­ter­neh­men rich­tet. So hat der Gerichtshof

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Flugbegleiterin

Hei­ßer Kaf­fee in der Luft

Für die Haf­tung einer Flug­li­nie im Fall eines umge­kipp­ten Kaf­fees ist es nicht not­wen­dig, dass sich ein flugspe­zi­fi­sches Risi­ko rea­li­siert hat. Mit die­ser Begrün­dung hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Mäd­chen, das sich wäh­rend eines Flu­ges ver­brüht hat, Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen. Dem Fall zugrun­de lag ein

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Eine sport­li­che Rad­tour für Fortgeschrittene

Sind im Rei­se­ver­trag bezüg­lich einer Moun­tain­bike – Tour kei­ne bestimm­ten Anga­ben über Stre­cken­füh­rung, Gesamt­län­ge noch über die zu absol­vie­ren­den Höhen­me­ter ent­hal­ten, son­dern ledig­lich unge­naue Anga­ben, so recht­fer­tigt die Unter­schrei­tung die­ser unge­fäh­ren Anga­ben kei­ne Min­de­rung des Rei­se­prei­ses. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Klage

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Kein Flug mit ver­län­ger­tem Kinderreisepass

Wird die Beför­de­rung auf einem Flug nach Süd­afri­ka ver­wei­gert, weil die Rei­se­päs­se der Kin­der nach Ablauf der Gül­tig­keit ledig­lich ver­län­gert wur­den, besteht kein Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lung gegen die Flug­li­nie. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Aus­gleichs­an­sprü­che nach der europäischen

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Flugbegleiterin

Aus­gleichs­an­sprü­che wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung nach der Flug­gast­rech­te­VO – und der Schadensersatz

Nach den Grund­sät­zen der Vor­teils­aus­glei­chung sind nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung gewähr­te Aus­gleichs­an­sprü­che auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach § 651f Abs. 1 BGB aF anzu­rech­nen, die auf die­ser Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung beru­hen. Die von den Rei­sen­den gel­tend gemach­ten Ersatz­an­sprü­che erge­ben sich aus § 651f Abs. 1 BGB in der bis zum 30.06.2018 gel­ten­den, im Streit­fall maßgeblichen

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Auf der Urlaubs­rück­rei­se in Seenot

Gerät man auf der Heim­rei­se aus dem Urlaub in See­not, kann das den Erho­lungs­wert des gesam­ten Urlaubs ent­fal­len las­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Ehe­paar die Erstat­tung des gesam­ten Rei­se­prei­ses und ein Schmer­zens­geld zuge­spro­chen. Für die 12-tägi­­ge Pau­schal­rei­se auf die Male­di­ven hatte

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Scha­dens­er­satz bei Flug­ver­spä­tun­gen – und die Aus­gleichs­zah­lung nach der Fluggastrechteverordnung

Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung sind ‑auch bei vor dem 1. Juli 2018 geschlos­se­nen Rei­­se­­ver­­­trä­­gen- auf rei­­se- und beför­de­rungs­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach natio­na­lem Recht anzu­rech­nen. In dem ers­ten der bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die Urlau­ber bei der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin für die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2016

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Flug­gast­rech­te – oder Ansprü­che gegen den Reiseveranstalter

Flug­gäs­te, die gegen ihren Rei­se­ver­an­stal­ter Anspruch auf Erstat­tung ihrer Flug­schein­kos­ten haben, kön­nen nicht auch eine Erstat­tung beim Luft­fahrt­un­ter­neh­men bean­spru­chen. Eine sol­che Kumu­lie­rung wäre nach Ansicht des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dazu ange­tan, zu einem unge­recht­fer­tig­ten Über­maß an Schutz der Flug­gäs­te zu Las­ten des Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zu füh­ren. Anlass für die­se Entscheidung

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Den über­hör­te letz­te Auf­ruf am Check-In

Ver­passt ein Rei­sen­der sei­nen Flug, hat die Rei­se­ver­an­stal­te­rin Ent­schä­di­gung zu zah­len, wenn die Flug­ge­sell­schaft weder durch eine Durch­sa­ge per Laut­spre­cher noch durch ein Anspre­chen aller War­ten­der in der Schlan­ge sicher­ge­stellt hat, dass alle Rei­sen­den die erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen erhal­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Der ver­pass­te Abflug

Geht aus der Buchungs­be­stä­ti­gung her­vor, wann ein Rück­flug statt­fin­den soll und sind auch einem Aus­hang im Hotel die­se Infor­ma­tio­nen zu ent­neh­men, liegt kei­ne schuld­haf­te Pflicht­ver­let­zung der Rei­se­ver­an­stal­te­rin vor, wenn Rei­sen­de ihren Rück­flug ver­pas­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kla­ge auf Scha­dens­er­satz gegen

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Rei­se­kün­di­gung – wegen Vulkanausbruch

Im Fal­le des Vul­kan­aus­bruchs am 13.03.2015 des Vul­kans Tur­ri­al­ba auf Cos­ta Rica sind die Rei­sen­den berech­tigt gewe­sen, die Rei­se wegen unvor­her­seh­ba­rer höhe­rer Gewalt zu kün­di­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Rei­se­ver­an­stal­te­rin zur Rück­zah­lung des Rei­se­prei­ses ver­pflich­tet. Der Klä­ger und sei­ne Frau buchten

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Konferenzraum

Aus­gleichs­zah­lung bei einem ver­spä­te­ten Teilflug

Kommt es bei einem Umstei­ge­flug inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on zu einer Ver­spä­tung, kann die den ers­ten Flug durch­füh­ren­de Flug­ge­sell­schaft vor den Gerich­ten in einem ande­ren Mit­glied­staat, in dem das End­ziel des Flu­ges liegt, auf Ent­schä­di­gung ver­klagt wer­den. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer

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Der ver­spä­te­te Autoreisezug

Bei der Beför­de­rung mit einem Auto­rei­se­zug han­delt es sich nicht um einen Rei­se­ver­trag, son­dern um einen Beför­de­rungs­ver­trag. Rei­se­recht ist hier nicht anwend­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kla­ge auf Scha­dens­er­satz oder Rück­zah­lung des Fahr­prei­ses abge­wie­sen. Der aus Iser­lohn stam­men­de Klä­ger hat­te am

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Umbu­cher-Wucher

Der Rei­se­ver­an­stal­ter darf den Kun­den bei Ein­tritt eines Drit­ten in den Rei­se­ver­trag mit den­je­ni­gen Mehr­kos­ten belas­ten, die sich dar­aus erge­ben, dass die Tarif­be­din­gun­gen der Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men typi­scher­wei­se nach bestä­tig­ter Buchung kei­nen Wech­sel in der Per­son des Flug­gas­tes („name chan­ge“) mehr zulas­sen und des­halb eine neue Flug­bu­chung erfor­dern. Dies stell­te jetzt der

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Ärger mit dem Urlaubsflug

Som­mer­zeit ist Urlaubs­zeit und Rei­se­zeit. Ein beacht­li­cher Anteil der Rei­sen sind Flug­rei­sen. Beson­ders ärger­lich ist es, wenn der Urlaub bereits mit Flug­ver­spä­tun­gen oder Annul­lie­run­gen beginnt. Auch der Ver­lust der Rei­se­kof­fer kann den Start ins Urlaubs­ver­gnü­gen stö­ren. Wer sei­ne Ansprü­che auf Ent­schä­di­gung gel­tend machen möch­te, schreckt gera­de bei Aus­lands­flü­gen vor befürchteten

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Bekleidungsgeschäft

Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Hotel­bu­chung – Pass- und Visapflichten

Rei­se­recht (§§ 651a bis 651m BGB) ist auf einen Ver­trag, der allein eine Hotel­bu­chung betrifft, ent­spre­chend anzu­wen­den, wenn der Ver­an­stal­ter die­se Leis­tung in eige­ner Ver­ant­wor­tung und mit glei­chen oder ähn­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten wie bei einer Rei­se erbrin­gen soll, zu der eine wei­te­re Rei­se­leis­tung gehört. Soweit der Rei­sen­de über Pass- und Visumerfordernisse

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Erho­lung im Urlaub

Die Som­mer­zeit ver­bin­den Vie­le mit Urlaub und Erho­lung. Die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung hat den Jah­res­ur­laub ein­ge­reicht und in vie­len Bun­des­län­dern haben die Schul­kin­der schon Som­mer­fe­ri­en. Damit kann die schon lang geplan­te Urlaubs­rei­se begin­nen. Doch was wird aus der gan­zen Erho­lung, wenn die Rei­se in Stress und Ärger aus­ar­tet? Man hat sich

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Nachtbaustelle

Die Kreuz­fahrt mit geän­der­ter Route

Ein Rei­se­man­gel kann vor­lie­gen, wenn eine bestimm­te Rei­se­rou­te nicht ein­ge­hal­ten wird. Aller­dings wird bei einer Kreuz­fahrt, in deren Rou­ten­be­schrei­bung die Anga­be „Auf See“ zu fin­den ist, dem Rei­sen­den gera­de nicht zuge­si­chert, dass auf die­sen als „See­ta­gen“ bezeich­ne­ten Tagen beson­de­re Sich­ten auf umlie­gen­des Land mög­lich ist. Inso­weit stellt die geän­der­te Resiseroute

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Regierungsviertel

Der Umzug in ein ande­res Urlaubshotel

Die Anzei­ge von Rei­se­män­geln bei der Hotel­re­zep­ti­on ist nicht aus­rei­chend, viel­mehr sind die Män­gel dem Rei­se­un­ter­neh­men oder des­sen Ver­tre­tern anzu­zei­gen. Das Ange­bot eines Umzu­ges in ein ande­res Hotel ist für einen Rei­sen­den zumut­bar, auch wenn der Urlaub nur noch vier Tage dau­ert. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in

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