Fluggastrechte - oder Ansprüche gegen den Reiseveranstalter

Flug­gast­rech­te – oder Ansprü­che gegen den Rei­se­ver­an­stal­ter

Flug­gäs­te, die gegen ihren Rei­se­ver­an­stal­ter Anspruch auf Erstat­tung ihrer Flug­schein­kos­ten haben, kön­nen nicht auch eine Erstat­tung beim Luft­fahrt­un­ter­neh­men bean­spru­chen. Eine sol­che Kumu­lie­rung wäre nach Ansicht des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dazu ange­tan, zu einem unge­recht­fer­tig­ten Über­maß an Schutz der Flug­gäs­te zu Las­ten des Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zu füh­ren. Anlass für die­se Ent­schei­dung

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Den überhörte letzte Aufruf am Check-In

Den über­hör­te letz­te Auf­ruf am Check-In

Ver­passt ein Rei­sen­der sei­nen Flug, hat die Rei­se­ver­an­stal­te­rin Ent­schä­di­gung zu zah­len, wenn die Flug­ge­sell­schaft weder durch eine Durch­sa­ge per Laut­spre­cher noch durch ein Anspre­chen aller War­ten­der in der Schlan­ge sicher­ge­stellt hat, dass alle Rei­sen­den die erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen erhal­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Bezug von Reisevorleistungen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat - und die Margenbesteuerung

Bezug von Rei­se­vor­leis­tun­gen aus einem ande­ren EU-Mit­glied­staat – und die Mar­gen­be­steue­rung

Ein inlän­di­scher Rei­se­ver­an­stal­ter kann sich hin­sicht­lich der von ihm für sein Unter­neh­men bezo­ge­nen Rei­se­vor­leis­tun­gen eines in einem ande­ren Mit­glied­staat der EU ansäs­si­gen Unter­neh­mers, für die er als Leis­tungs­emp­fän­ger die Steu­er schul­det, unmit­tel­bar auf die uni­ons­recht­li­chen Bestim­mun­gen über die Mar­gen­be­steue­rung (Art. 306 ff. MwSt­Sys­tRL) beru­fen mit der Fol­ge, dass er ent­ge­gen

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Der Unfall beim Hoteltransfer

Der Unfall beim Hotel­trans­fer

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter muss auch nach einem unver­schul­de­tem Unfall beim Hotel­trans­fer dem betrof­fe­nen Rei­sen­den den Rei­se­preis erstat­ten. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fäl­len buch­ten die bei­den Rei­sen­den bei der Rei­se­ver­an­stal­te­rin eine Pau­schal­rei­se vom 15.12 bis 29.12 2013 in die Tür­kei. Im Rei­se­preis war der Trans­fer vom Flug­ha­fen zum Hotel inbe­grif­fen.

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Österreichurlaub - und die Umsatzsteuerpflicht des deutschen Reiseveranstaltsers

Öster­reichur­laub – und die Umsatz­steu­er­pflicht des deut­schen Rei­se­ver­an­staltsers

Ein deut­scher Rei­se­ver­an­stal­ter kann sich bei Emp­fang von Rei­se­leis­tun­gen durch einen Unter­neh­mer in einem ande­ren EU-Staat direkt auf Art. 306 ff. MwSt­Sys­tRL beru­fen mit der Fol­ge, dass die von ihm bezo­ge­nen Leis­tun­gen in Deutsch­land nicht steu­er­bar sind. Nach neue­rer Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs kann sich ein Unter­neh­mer, der gegen­über ande­ren Rei­se­un­ter­neh­mern

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Rücktritt von der gebuchten Reise - und die anderweitige Verwertung der Reise

Rück­tritt von der gebuch­ten Rei­se – und die ander­wei­ti­ge Ver­wer­tung der Rei­se

Der Rei­se­ver­an­stal­ter kann eine Rei­se­leis­tung, die Gegen­stand eines Rei­se­ver­trags sein soll­te, von dem der Rei­sen­de zurück­ge­tre­ten ist, nur dann durch die erneu­te Buchung der glei­chen Rei­se­leis­tung durch einen ande­ren Rei­sen­den ander­wei­tig ver­wen­den, wenn er die wei­te­re Nach­fra­ge nach der Rei­se­leis­tung ohne den Rück­tritt man­gels frei­er Kapa­zi­tät nicht hät­te befrie­di­gen kön­nen.

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