Die vor­for­mu­lier­te "Trink­geld­emp­feh­lung" des Rei­se­ver­an­stal­ters für die Kreuz­fahrt

Die vom Rei­se­ver­an­stal­ter für eine Kreuz­fahrt vor­for­mu­lier­te „Trink­geld­emp­feh­lung“, der zufol­ge ein pau­scha­lier­tes Trink­geld vom Bord­kon­to des Rei­sen­den abge­bucht wird solan­ge die­ser nicht wider­spricht, benach­tei­ligt den Rei­sen­den unan­ge­mes­sen. Sie ist daher unwirk­sam. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall hat­te die Rei­se­ver­an­stal­te­rin in ihrem Rei­se­pro­spekt fol­gen­de Klau­sel ver­wen­det: "Trink­geld­emp­feh­lung: [Sie

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Die Rei­se im Fern­bus

Ohne einen deut­li­chen Hin­weis auf Fahrt­zei­ten über Nacht darf der durch­schnitt­li­che Rei­sen­de erwar­ten, nicht auf die­se Art und Wei­se trans­por­tiert zu wer­den. Ist die­se Gestal­tung der Rei­se nicht deut­lich gemacht wor­den, stellt das einen Man­gel des Pro­spekts dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Ände­rung der Rei­se­leis­tung durch den Rei­se­ver­an­stal­ter – und die Erstat­tung des Rei­se­prei­ses

Bei einer Pau­schal­rei­se kann der Rei­sen­de nach § 651a Abs. 5 Satz 2 BGB auch bei einer erheb­li­chen Ände­rung einer wesent­li­chen Rei­se­leis­tung vom Rei­se­ver­trag zurück­tre­ten. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­ten die Rei­se­kun­den von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin Erstat­tung des Rei­se­prei­ses nach erklär­tem Rück­tritt. Sie hat­ten bei die­ser für den Zeit­raum

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Pau­schal­rei­sen – und die Höhe der Anzah­lung

Bei Pau­schal­rei­sen kann es zuläs­sig sein, wenn der Ver­an­stal­ter bei Buchung eine Anzah­lung in Höhe von 40% des Rei­se­prei­ses ver­langt. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit ver­lang­te der kla­gen­de Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len und Ver­brau­cher­ver­bän­de von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin TUI Deutsch­land GmbH, es zu unter­las­sen, beim Abschluss bestimm­ter Pau­schal­rei­sen eine

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Der angeb­lich abhan­den gekom­me­ne Rei­se­pass – und die Kün­di­gung des Rei­se­ver­trags

Das ein Rei­se­pass fälsch­li­cher­wei­se als abhan­den­ge­kom­men gemel­det wur­de, berech­tigt nicht zur Kün­di­gung eines Rei­se­ver­tra­ges wegen höhe­rer Gewalt. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall buch­te die Kun­din bei der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin für ihren Ehe­mann, ihre Toch­ter und sich selbst eine Pau­schal­rei­se vom 19. Mai bis 1. Juni 2013 in die Ver­ei­nig­ten

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Rück­tritt von der gebuch­ten Rei­se – und die ander­wei­ti­ge Ver­wer­tung der Rei­se

Der Rei­se­ver­an­stal­ter kann eine Rei­se­leis­tung, die Gegen­stand eines Rei­se­ver­trags sein soll­te, von dem der Rei­sen­de zurück­ge­tre­ten ist, nur dann durch die erneu­te Buchung der glei­chen Rei­se­leis­tung durch einen ande­ren Rei­sen­den ander­wei­tig ver­wen­den, wenn er die wei­te­re Nach­fra­ge nach der Rei­se­leis­tung ohne den Rück­tritt man­gels frei­er Kapa­zi­tät nicht hät­te befrie­di­gen kön­nen.

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Zusatz­leis­tun­gen am Urlaubs­ort – und die Haf­tung des Rei­se­ver­an­stal­ters

Mit der Haf­tung des Rei­se­ver­an­stal­ters für Zusatz­leis­tun­gen am Urlaubs­ort hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem jetzt ent­schie­de­nen Fall begehr­ten die kla­gen­den Urlau­ber begeh­ren von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin Schmer­zens­geld wegen Ver­let­zun­gen bei einem Unfall, der sich auf einer Aus­flugs­fahrt am Urlaubs­ort ereig­ne­te. Die Urlau­ber buch­ten bei der Rei­se­ver­an­stal­te­rin

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Flug­rei­se mit unbe­stimm­ter Abflug­zeit

Die Luft­be­för­de­rung gehört bei einer Flug­rei­se zu der vom Rei­se­ver­an­stal­ter zu erbrin­gen­den Haupt­leis­tung. Der Rei­se­ver­trag muss die Fra­ge regeln, wann sie erbracht wer­den soll. Der Zeit­punkt der Abrei­se kann im Rei­se­ver­trag nicht nur als nach Tag und Uhr­zeit bezeich­ne­ter Zeit­punkt ver­ein­bart, son­dern auch zum Gegen­stand eines Leis­tungs­be­stim­mungs­rechts des Rei­se­ver­an­stal­ters gemacht

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Nicht­auf­klä­rung über Abwei­chen bei wesent­li­chen Rei­se­ver­trags­leis­tun­gen

Erken­nen die Mit­ar­bei­ter eines Rei­se­un­ter­neh­mens vor Beginn einer Rei­se, dass wesent­li­che Ver­trags­be­stand­tei­le nicht erfüllt wer­den und daher zu einer Min­de­rung des Werts der Rei­se­leis­tung füh­ren kön­nen und wei­sen den Rei­sen­den dar­auf nicht hin, so dass die­ser nicht von sei­nem Rück­tritts­recht Gebrauch macht, begrün­det dies einen Anfangs­ver­dacht wegen Betru­ges, der die

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Fuku­shi­ma und die Fol­gen – Kün­di­gung einer Rei­se wegen erheb­li­cher Gefähr­dung

Um eine erheb­li­che Gefähr­dung im Sin­ne des § 651 j Abs. 1 BGB anzu­neh­men, bedarf nicht etwa der Fest­stel­lung einer „über­wie­gen­den“ Wahr­schein­lich­keit (BGH NJW 2002, 3700; vgl. auch schon BGH NJW 90, 572 „Tscher­no­byl“). Viel­mehr ist eine deut­lich her­ab­ge­senk­te Wahr­schein­lich­keits­schwel­le zugrun­de zu legen; eine zur Kün­di­gung berech­ti­gen­de Gefähr­dung liegt auch dann vor,

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Unver­bind­li­che Flug­zei­ten im Rei­se­ver­trag

Die Ver­wen­dung einer Klau­sel, die dem Rei­se­ver­an­stal­ter eine nach­träg­li­che Ände­rung der Flug­zei­ten ermög­licht, ist unwirk­sam, da sie gegen­über dem Rei­sen­den zum Aus­druck bringt, die Flug­zei­ten könn­ten jeder­zeit ohne Begrün­dung geän­dert wer­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Unter­las­sungs­be­geh­ren des Bun­des­ver­ban­des der Ver­brau­cher­zen­tra­len hin­sicht­lich unver­bind­li­cher Flug­zei­ten

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Vor­ver­le­gung des Rück­flugs um 10 Stun­den

Die Vor­ver­le­gung des Rück­flugs um 10 Stun­den kann den Rei­se­ver­an­stal­ter zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­ten. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­langt die Klä­ge­rin aus eige­nem und abge­tre­te­nem Recht ihres Lebens­ge­fähr­ten die Rück­zah­lung eines gezahl­ten Rei­se­prei­ses und Scha­dens­er­satz. Der Lebens­ge­fähr­te der Klä­ge­rin buch­te im Febru­ar 2009 für sich und die Klä­ge­rin

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Frist zur Män­gel­be­sei­ti­gung beim Rei­se­ver­trag

Ein Urlau­ber kann sei­nen Rei­se­ver­trag nur dann kün­di­gen, wenn er dem Rei­se­un­ter­neh­mer eine ange­mes­se­ne Frist zur Män­gel­be­sei­ti­gung gege­ben hat. Ist die Unter­kunft schmut­zig, die Umge­bung laut oder alles ganz anders, wie beschrie­ben, kann der Urlau­ber nicht ohne wei­te­res sein Geld zurück­ver­lan­gen oder sogar wei­te­ren Scha­den­er­satz gel­tend machen. Das Rei­se­ver­trags­recht unter­liegt

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Bahn­ver­spä­tun­gen und das "Rail & Fly"-Ticket

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Haf­tung eines Rei­se­ver­an­stal­ters für Bahn­ver­spä­tun­gen beim Ange­bot eines Rail & Fly Tickets auch für den Fall bestä­tigt, dass dem Rei­sen­den selbst die Aus­wahl einer pas­sen­den Zug­ver­bin­dung oblag. In dem heu­te vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­langt die Klä­ge­rin von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin die Erstat­tung von Zusatz­kos­ten und Auf­wen­dun­gen,

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Das Rei­se­bü­ro – Rei­se­ver­an­stal­ter oder Rei­se­ver­mitt­ler?

Immer wie­der ein "belieb­ter" Streit­punkt bei Kla­ge etwa wegen Rei­se­män­geln und Rei­se­preis­min­de­run­gen ist die Fra­ge, ob das Rei­se­bü­ro, bei dem die Rei­se gebucht wur­de, als Rei­se­ver­an­stal­ter oder aber nur als Rei­se­ver­mitt­ler auf­ge­tre­ten ist. Im ers­ten Fall rich­tet sich der Anspruch des ent­täusch­ten Rei­sen­den gegen das Rei­se­bü­ro selbst, im zwei­ten Fall

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Nutz­los auf­ge­wen­de­te Urlaubs­zeit

Ein Rei­sen­der kann Ansprü­che auf eine ange­mes­se­ne Ent­schä­di­gung wegen nutz­los auf­ge­wen­de­ter Urlaubs­zeit wirk­sam auch für Mit­rei­sen­de gel­tend machen, für die er die Rei­se im eige­nen Namen mit­ge­bucht hat. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit buch­te der Klä­ger bei dem beklag­ten Rei­se­un­ter­neh­men für sei­ne Ehe­frau und für sich eine Donau­kreuz­fahrt

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Rou­ten­än­de­rung auf der Kreuz­fahrt

Rou­ten­än­de­run­gen einer geplan­ten See­rei­se sind nur dann zuläs­sig, wenn die Grün­de hier­für nach Ver­trags­schluss ein­tre­ten. Ent­fal­len bei einer Kreuz­fahrt von acht vor­ge­se­he­nen Anlauf­hä­fen drei ist hier­für nach einem rechts­kräf­ti­gen Urteil des Amts­ge­richts Mün­chen eine Min­de­rungs­quo­te von 25% ange­mes­sen. In dem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen buch­te ein Ehe­paar zu einem Rei­se­preis

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Die ver­län­ger­te Flug­rei­se

Eine Ver­län­ge­rung der Flug­zeit bei einem Lang­stre­cken­flug um 5 Stun­den ist eine wesent­li­che Ände­rung der Rei­se­leis­tung, die zum Rück­tritt vom Ver­trag berech­tigt. Dies gilt ins­be­son­de­re auch dann, wenn durch die Vor­ver­la­ge­rung der Abrei­se­zeit der Rei­sen­de eine wei­te­re Nacht ver­liert. In einem sol­chen, vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall hat­te der spä­te­re Klä­ger

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Rei­se­ver­an­stal­ter und Rei­se­ver­mitt­ler bei online-Buchun­gen

Die Betrei­be­rin einer Buchungs­platt­form im Inter­net, die kei­ne Rei­sen im eige­nen Namen anbie­tet, son­dern nur ver­mit­telt, ist weder Rei­se­ver­an­stal­te­rin noch Leis­tungs­trä­ge­rin, son­dern wie ein "online-Rei­­se­bü­ro" ledig­lich als Rei­se­ver­mitt­le­rin anzu­se­hen, sofern dies dem Kun­den mit hin­rei­chen­der Deut­lich­keit offen­ge­legt wur­de. Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main, Urteil vom 28. Sep­tem­ber 2009 – 16 U 238/​08

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Die Natur als Rei­se­man­gel

Die Natur ist manch­mal nicht bere­chen­bar, auch im Urlaub nicht. Einen Rei­se­man­gel stellt dies aller­dings nicht dar. Und genau­so wenig, wie der Rei­se­ver­an­stal­ter dafür haft­bar gemacht wer­den kann, dass es im Urlaub gereg­net hat, haf­tet der Rei­se­ver­an­stal­ter dafür, das bei einem Urlaub am Meer der Wel­len­gang zu hoch ist. Dass

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Rei­se­män­gel für die Kran­ken­kas­se

Der Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger, der es schuld­haft ver­säumt hat, auf ihn über­ge­gan­ge­ne rei­se­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che inner­halb eines Monats nach der vor­ge­se­he­nen Been­di­gung der Rei­se gegen­über dem Rei­se­ver­an­stal­ter gel­tend zu machen, ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann mit sei­nen Ansprü­chen aus­ge­schlos­sen, wenn der Rei­sen­de bei ihm ver­blie­be­ne Ansprü­che recht­zei­tig gel­tend gemacht

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Der schla­fen­de Rei­sen­de

Schläft ein Teil­neh­mer einer Rei­se­grup­pe bei einem Zwi­schen­stopp in der War­te­lounge ein und ver­passt dadurch sei­nen Wei­ter­flug, ver­letzt die Rei­se­füh­re­rin ihre Betreu­ungs­pflicht dann nicht, wenn sie ihn vor­her dar­auf hin­ge­wie­sen hat­te, dass es Zeit sei, zum Check-In zu gehen und er danach wie­der ein­schlief. Eine wei­te­re Kon­trol­le ist nicht not­wen­dig.

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Stock­holm ist ein Vier­tel Kreuz­fahrt

Immer wie­der einen Streit wert ist die Fra­ge, in wel­chem Umfang der Rei­se­preis gemin­dert wer­den kann, wenn ein bestimm­ter Teil der Rei­se­leis­tun­gen nicht erbracht wur­de. Dass die­ser Streit nicht nur bei Pauch­al­rei­sen mög­lich ist, son­dern auch bei Kreuz­fahr­ten, zeigt ein aktu­el­ler Fall des Amts­ge­richts Mün­chen, das jetzt ent­schied, dass der Rei­sen­de bei

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Rei­se­ver­mitt­ler oder Rei­se­ver­an­stal­ter?

Rei­se­ver­an­stal­ter ist grund­sätz­lich nur der­je­ni­ge, der eine Rei­se in eige­ner Ver­ant­wor­tung orga­ni­siert, anbie­tet und erbringt. Nur gegen die­sen kann imma­te­ri­el­ler Scha­den­er­satz wegen ver­ta­ner Urlaubs­zeit ver­langt wer­den. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit such­te die spä­te­re Klä­ge­rin Anfang Novem­ber 2007 das Rei­se­bü­ro der Beklag­ten auf. Sie plan­te mit ihrer

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All­ge­mei­ne Rei­se­be­din­gun­gen

Dem Rei­sen­den, der in einem Rei­se­bü­ro eine Rei­se bucht, wird nur dann die Mög­lich­keit ver­schafft, in zumut­ba­rer Wei­se von den All­ge­mei­nen Rei­se­be­din­gun­gen Kennt­nis zu neh­men, die der Rei­se­ver­an­stal­ter dem Rei­se­ver­trag zugrun­de legen will, wenn der Rei­se­ver­an­stal­ter die Rei­se­be­din­gun­gen dem Rei­sen­den vor Ver­trag­schluss voll­stän­dig über­mit­telt. Eine Klau­sel in All­ge­mei­nen Rei­se­be­din­gun­gen, mit

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