Kün­di­gungs­frist für einen Pferdepensionsvertrag

In einem soge­nann­ten Pfer­de­pen­si­ons­ver­trag („Pfer­de­ein­stel­lungs­ver­trag“) hält eine vor­for­mu­lier­te Ver­trags­be­stim­mung, die eine bei­der­sei­ti­ge Kün­di­gungs­frist von acht Wochen zum Monats­en­de vor­sieht, grund­sätz­lich der AGBrecht­li­chen Inhalts­kon­trol­le nach § 307 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 BGB stand. Ein Pfer­de­pen­si­ons­ver­trag ist grund­sätz­lich als typen­ge­misch­ter Ver­trag anzu­se­hen. Nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs bil­det ein gemisch­ter Vertrag

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Landgericht Leipzig

Per­sön­li­cher Reitlehrer

Für einen Reit­an­fän­ger ist die per­sön­li­che Betreu­ung durch einen bestimm­ten Trai­ner von erheb­li­cher Bedeu­tung. Ver­lässt die­ser den Reit­stall, kann dies, wie ein aktu­el­ler Fall des Amts­ge­richts Mün­chen zeigt, zur frist­lo­sen Kün­di­gung berech­ti­gen. Ein Ehe­paar betrieb einen Reit­stall. Im Mai 2008 kam der spä­te­re Beklag­te zu ihnen, nahm eine Pro­be­stun­de und

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