Heil­päd­ago­gi­sche Reit­the­ra­pie als Maß­nah­me der Kin­der ‑und Jugendhilfe

Ein An­spruch auf Ge­wäh­rung heil­päd­ago­gi­scher Leis­tun­gen (hier: heil­päd­ago­gi­sche Reit­the­ra­pie) kann Kin­dern oder Ju­gend­li­chen als ju­gend­hil­fe­recht­li­che Ein­glie­de­rungs­hil­fe zur Teil­ha­be am Leben in der Ge­mein­schaft auch dann zu­ste­hen, wenn sie ein­ge­schult sind und eine ihrer Be­hin­de­rung ent­spre­chen­de För­der­schu­le besu­chen. Der Anspruch auf Über­nah­me der ver­aus­lag­ten Auf­wen­dun­gen für das heil­päd­ago­gi­sche Rei­ten folgt in

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Unfall bei der Reittherapie

Wird durch ein Tier ein Mensch ver­letzt, so ist der Tier­hal­ter gemäß § 839 BGB unab­hän­gig von einem eige­nen Ver­schul­den zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet. Die­se Scha­dens­er­satz­pflicht tritt nach dem soge­nann­ten Nutz­tier­pri­vi­leg des § 839 S. 2 BGB jedoch nicht ein, wenn der Scha­den durch ein Haus­tier ver­ur­sacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit

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