Der Ritt auf dem Kamel

Der Ritt auf dem Kamel

Ein Kamel­füh­rer kann sich in Deutsch­land nicht auf das Pri­vi­leg des Haus­tier­hal­ters, sich durch Nach­weis pflicht­ge­mä­ßen Ver­hal­tens von der Haf­tung zu befrei­en, beru­fen. Hat der Kamel­füh­rer nicht die erfor­der­li­che Sorg­falt wal­ten las­sen, kann bei einem Reit­un­fall ein Anspruch auf Schmer­zens­geld und Scha­dens­er­satz bestehen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart

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Sturz beim Reiten - durch eine Hundepfeife

Sturz beim Rei­ten – durch eine Hun­de­pfei­fe

Die Pfif­fe mit der Hun­de­pfei­fe kön­nen ein ange­mes­se­nes und nahe­lie­gen­de Reak­ti­on der Hun­de­hal­te­rin auf das Ver­hal­ten eines frei­lau­fen­den Hun­des ein. Kommt es durch die Pfif­fe zu einem Durch­ge­hen von Pfer­de und im wei­te­ren Ver­lauf zu einem Unfall, haf­tet die Hun­de­hal­te­rin nicht für die Fol­gen des Unfalls, da das Durch­ge­hen der

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Wenn das Kind vom Pony rutscht

Wenn das Kind vom Pony rutscht

Die Inha­be­rin einer Reit­schu­le hat die ihr oblie­gen­de Sorg­falts­pflicht nicht ver­letzt, wenn die mit dem Reit­un­ter­richt betrau­te Aus­hil­fe nach ihrem Alter, Kennt­nis­sen und Fähig­kei­ten die Reit­stun­de sach­ge­recht durch­füh­ren kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer fünf­jäh­ri­gen Reit­schü­le­rin abge­wie­sen, die wäh­rend der

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Schussgeräusche einer Jagd

Schuss­ge­räu­sche einer Jagd

Im All­ge­mei­nen begrün­den Schuss­ge­räu­sche einer Jagd für sich noch kei­ne poten­ti­el­le Gefahr für Rechts­gü­ter Drit­ter. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs für einen Reit­un­fall anläss­lich einer Treib­jagd: Am 15. Novem­ber 2008 führ­te der Beklag­te als Jagd­lei­ter eine Treib­jagd durch. Die Klä­ge­rin und ihre Freun­din rit­ten auf einem Wald­weg in der Nähe

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