Besonders schwerer Raub - und das Brecheisen als Waffe

Beson­ders schwe­rer Raub – und das Brech­ei­sen als Waf­fe

Das Tat­be­stands­merk­mal des Ver­wen­dens im Sin­ne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 Var. 2 StGB umfasst jeden zweck­ge­rich­te­ten Gebrauch eines objek­tiv gefähr­li­chen Tat­mit­tels. Nach der Kon­zep­ti­on der Raub­de­lik­te bezieht sich das Ver­wen­den auf den Ein­satz des Nöti­gungs­mit­tels bezo­gen auf den Grund­tat­be­stand des Rau­bes; es liegt sonach vor, wenn der Täter eine

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Der Schlüssel als tatbestandsqualifizierende Drohungsmittel

Der Schlüs­sel als tat­be­stands­qua­li­fi­zie­ren­de Dro­hungs­mit­tel

Es reicht zur Erfül­lung des Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stan­des des § 250 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b StGB nicht aus, irgend­ei­nen Gegen­stand zur Über­win­dung des Wider­stands eines Drit­ten ein­zu­set­zen. Nach dem wei­ten Wort­laut der Norm ist es zwar nicht erfor­der­lich, dass das mit­ge­führ­te Werk­zeug oder Mit­tel sei­ner Beschaf­fen­heit nach objek­tiv geeig­net ist, das Opfer durch

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Raub mit Reizgas

Raub mit Reiz­gas

CS-Rei­z­gas­­spray ist ein "ande­res gefähr­li­ches Werk­zeug" im Sin­ne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 Alt. 2 StGB. Wer sei­nem Opfer die Bril­le her­un­ter­schlägt, ihr dann Reiz­gas aus der mit­ge­führ­ten CS-Rei­z­gas­­spray­do­­se aus kur­zer Ent­fer­nung direkt in die Augen sprüht und ihre Hand­ta­sche und ihr Smart-Pho­­ne an sich nimmt, macht sich daher wegen beson­ders

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