Steu­er­pflicht für Rent­ner zehrt Ren­ten­er­hö­hung teil­wei­se auf

Die Ren­ten­er­hö­hung lös­te im ver­gan­ge­nen Jahr Freu­de unter den Rent­nern aus. Dabei haben vie­le jedoch ver­ges­sen, dass sie durch die Erhö­hung der Ren­te plötz­lich steu­er­pflich­tig gewor­den sind, da ihre Ein­künf­te jetzt den Frei­be­trag über­stei­gen. Wer erst 2018 in Ren­te geht, muss sogar einen höhe­ren Anteil ver­steu­ern. Im Jahr 2017 muss­ten 4,4

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Dop­pel­te Belas­tung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen und Alters­be­zü­gen

Im Rah­men der Beur­tei­lung der Fra­ge, in wel­chem Umfang ein Steu­er­pflich­ti­ger sei­ne Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen nach der bis 2004 gel­ten­den Rechts­la­ge aus ver­steu­er­tem Ein­kom­men geleis­tet hat, gel­ten Bei­trä­ge zu pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­run­gen und kapi­tal­bil­den­den Lebens­ver­si­che­run­gen im Ver­hält­nis zu den Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung als ledig­lich nach­ran­gig abzieh­bar. Nach der Öff­nungs­klau­sel des § 22

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. waren als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben. Hier­zu hat die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs im Wesent­li­chen die fol­gen­den Grund­sät­ze ent­wi­ckelt: Nach Maß­ga­be

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die fort­be­stehen­de Geschäfts­füh­rer­stel­lung des Ver­mö­gens­über­ge­bers

Ver­sor­gungs­ren­ten sind nur dann als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abzieh­bar, wenn der Über­ge­ber nach der Über­tra­gung der Antei­le an einer GmbH nicht mehr Geschäfts­füh­rer der Gesell­schaft ist. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind nach § 10

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Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. (Ein­kom­men­steu­er­ge­setz i.d.F. vor Inkraft­tre­ten des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008 ). Die Neu­fas­sung ist nur auf Ver­sor­gungs­leis­tun­gen anzu­wen­den, die

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Vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge – die Ver­mö­gens­über­tra­gung als Ren­te oder dau­ern­de Last

Die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen sind dann nicht als Leib­ren­te, son­dern als dau­ern­de Last anzu­se­hen, wenn zwar die Abän­der­bar­keit der Bar­leis­tun­gen bei wesent­lich ver­än­der­ten Lebens­be­dürf­nis­sen (Heim­un­ter­brin­gung, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit) aus­ge­schlos­sen wird, der Ver­mö­gens­über­neh­mer sich jedoch in nen­nens­wer­tem Umfang ver­pflich­tet, selbst Pfle­ge- und Betreu­ungs­leis­tun­gen zu erbrin­gen. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den

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Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­mö­gens­über­tra­gung gegen wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen

Die Ver­pflich­tung zu wie­der­keh­ren­den Bar­leis­tun­gen in einem vor dem 1. Janu­ar 2008 abge­schlos­se­nen Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ist als Leib­ren­te zu beur­tei­len, wenn die Ver­trags­par­tei­en eine Abän­der­bar­keit der Höhe der Ren­ten­leis­tun­gen mate­­ri­ell-rech­t­­lich von Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig gemacht haben, die einer Wert­si­che­rungs­klau­sel ent­spre­chen. Dies gilt selbst dann, wenn in die­sem Zusam­men­hang auf § 323 ZPO

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Rent­ner­le­ben in Kana­da – und die deut­sche Steu­er

Nach der sach­li­chen Quel­len­steu­er­ber­gren­zung für Deutsch­land in Zif­fer 5 b des Pro­to­kolls zum DBA-Kana­­da 2011 erfolgt kei­ne deut­sche Besteue­rung einer Sozi­al­ver­si­che­rungs­ren­te der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund bei einem in Kana­da ansäs­si­gen Steu­er­pflich­ti­gen. Die Besteue­rung der Ren­ten ist durch das Alters­ein­künf­te­ge­setz (Alt­Ein­kG) vom 05.07.2004 neu gere­gelt wor­den. Die Neu­re­ge­lung ist seit dem 01.01.2005 in

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Alters­teil­zeit – und der tarif­ver­trag­li­chen Abfin­dungs­an­spruch

Ein Anspruch auf Zah­lung einer Abfin­dung nach § 5 Abs. 7 TV-ATZ setzt vor­aus, dass der Arbeit­neh­mer im Anschluss an das Alters­teil­zeit­ver­hält­nis tat­säch­lich und naht­los eine vor­ge­zo­ge­ne und abschlags­ge­min­der­te Ren­te in Anspruch nimmt. § 5 Abs. 7 des Tarif­ver­trags zur Rege­lung der Alters­teil­zeit­ar­beit (TV-ATZ) vom 05.05.1998, abge­schlos­sen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, der Tarif­ge­mein­schaft Deut­scher

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Real­tei­lung – und die dane­ben gezahl­te Ren­te

Wird dem aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer neben einer Real­tei­lung eine Ren­te zuge­sagt, die aus künf­ti­gen Erträ­gen der fort­be­stehen­den Sozie­tät oder dem Ver­mö­gen der Gesell­schaf­ter zu leis­ten ist und sich nicht als betrieb­li­che Ver­sor­gungs­ren­te dar­stellt, so erfüllt er einen Ver­äu­ße­rungs­tat­be­stand (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hat­te die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ihren Gewinn zuvor durch

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Erwerbs­min­de­rungs­ren­te – und der steu­er­li­che Ren­ten­be­ginn bei vor­he­ri­gem Bezug erstat­tungs­pflich­ti­gen Kran­ken­gel­des

Hat ein Steu­er­pflich­ti­ger Kran­ken­geld bezo­gen und wird infol­ge der spä­te­ren Bewil­li­gung einer Erwerbs­min­de­rungs­ren­te der hier­für zustän­di­ge Leis­tungs­trä­ger erstat­tungs­pflich­tig, gilt der Ren­ten­an­spruch des Berech­tig­ten inso­weit gemäß § 107 Abs. 1 SGB X als erfüllt. Die Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten unter­lie­gen damit bereits im Zeit­punkt des Zuflus­ses des Kran­ken­gel­des im Umfang der Erfül­lungs­fik­ti­on mit ihrem Besteue­rungs­an­teil

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Betriebs­ren­te – und die Bin­dungs­wir­kung der Ent­schei­dung zum Ver­sor­gungs­aus­gleich

Trifft das Fami­li­en­ge­richt im Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­fah­ren nach § 10 VersAus­glG eine rechts­kräf­ti­ge Ent­schei­dung über die inter­ne Tei­lung des vom Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten wäh­rend der Ehe­zeit erwor­be­nen Anrechts, so ent­fal­tet die­se Bin­dungs­wir­kung in einem nach­fol­gen­den arbeits­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren zwi­schen dem Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten und dem am Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­fah­ren betei­lig­ten Ver­sor­gungs­trä­ger über die Höhe des sich hier­aus erge­ben­den Kür­zungs­be­trags

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Berück­sich­ti­gungs­zei­ten wegen Pfle­ge – in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung

§ 249b Satz 2 SGB VI ist mit dem Gleich­heits­ge­bot ver­ein­bar, soweit sie die Inan­spruch­nah­me von Berück­sich­ti­gungs­zei­ten wegen Pfle­ge in der Zeit vom 01.01.1992 bis zum 31.03.1995 von einem frist­ge­bun­de­nen Antrag abhän­gig macht. Inhalts­über­sichtDie Berück­sich­ti­gungs­zei­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rungDas Aus­gangs­ver­fah­renDie Ver­fas­sungs­be­schwer­deBerück­sich­ti­gungs­zei­ten und der Gleich­be­hand­lungs­grund­satzUngleich­be­hand­lung gegen­über ande­ren bei­trags­frei­en Zei­ten Die Berück­sich­ti­gungs­zei­ten in

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Die VBL-Ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich – und das Rent­ner­pri­vi­leg

Es stellt eine unzu­läs­si­ge Rechts­aus­übung dar, wenn sich die VBL zum Zwe­cke der Ver­sa­gung des Rent­ner­pri­vi­legs auf die Über­gangs­vor­schrif­ten des § 48 Abs. 2 und 3 VersAus­glG beruft, auch wenn es an einem schuld­haf­ten Fehl­ver­hal­ten der VBL fehlt. Vor Inkraft­tre­ten des Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ge­set­zes zum 1.09.2009 wur­de der Aus­gleich von bei der VBL erwor­be­nen

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Kon­kur­ren­ten­streit – und die Rechts­mit­tel­frist

Bei Aus­wahl­ent­schei­dun­gen zur Beset­zung höher­wer­ti­ger Dienst­pos­ten beginnt die Frist zur Ein­le­gung der Beschwer­de frü­hes­tens mit dem Erlass der Aus­wahl­ent­schei­dung durch die zustän­di­ge Stel­le, auch wenn dem über­gan­ge­nen Bewer­ber bereits zuvor von der Per­so­nal­füh­rung mit­ge­teilt wur­de, dass er im Aus­wahl­ver­fah­ren nicht mit­be­trach­tet wer­de. Nach § 6 Abs. 1 WBO darf die Beschwer­de frü­hes­tens

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Gleich­zei­ti­ge Bei­trags­zah­lung an Ren­ten­ver­si­che­rung und Ver­sor­gungs­werk – und die Ein­kom­men­steu­er

Gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG sind u.a. Leib­ren­ten aus den gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­run­gen und aus berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen mit dem Besteue­rungs­an­teil von 50 v.H. zu besteu­ern, wenn die Ren­te im Jahr 2005 oder in frü­he­ren Jah­ren begon­nen hat. Nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. bb

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – nach der Über­tra­gung des ope­ra­ti­ven Geschäfts

Bei der Betriebs­ren­ten­an­pas­sung ist vor­ran­gig zu prü­fen, ob die Ent­schei­dung der ori­gi­nä­ren Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin die Betriebs­ren­te des Betriebs­rent­ners nicht an den seit Ren­ten­be­ginn ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lust anzu­pas­sen, auch unter Berück­sich­ti­gung eines etwai­gen Berech­nungs­durch­griffs bil­li­gem Ermes­sen iSv. § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG ent­spricht. Aber auch für den Fall, dass sich erwei­sen soll­te,

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Rechts­schein­haf­tung bei der Betriebs­ren­ten­an­pas­sung

Die Berück­sich­ti­gung der wirt­schaft­li­chen Lage einer ande­ren Gesell­schaft als der Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin bei der Anpas­sungs­prü­fung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG aus Rechts­schein­haf­tung kommt nur dann in Betracht, wenn der erfor­der­li­che Rechts­schein durch dem Ver­sor­gungs­schuld­ner zure­chen­ba­re Erklä­run­gen oder Ver­hal­tens­wei­sen begrün­det wur­de. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kann es im Rah­men

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und der Scha­dens­er­satz wegen sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung

Ein Anspruch auf Anpas­sung der Betriebs­ren­te kann sich, wenn die wirt­schaft­li­che Lage des Arbeit­ge­bers der Anpas­sung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG ent­ge­gen­steht, aus­nahms­wei­se aus § 826 BGB erge­ben. Denk­bar ist ein sol­cher Scha­dens­er­satz­an­spruch, wenn der kon­zern­an­ge­hö­ri­ge Arbeit­ge­ber sein ope­ra­ti­ves Geschäft inner­halb des Kon­zerns über­trägt und dort die wirt­schaft­li­chen

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – bei ver­schmol­ze­nen Unter­neh­men

In den Fäl­len, in denen der Ver­sor­gungs­schuld­ner aus einer Ver­schmel­zung zwei­er Unter­neh­men ent­stan­den ist, die in dem für die Pro­gno­se maß­geb­li­chen reprä­sen­ta­ti­ven Zeit­raum statt­ge­fun­den hat, kommt es uch auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der bei­den ursprüng­lich selbst­stän­di­gen Unter­neh­men bis zur Ver­schmel­zung an . Die Ver­schmel­zung ist bei der Pro­gno­se zu berück­sich­ti­gen.

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – Beherr­schungs­ver­trag und Berech­nungs­durch­griff

Bei einer Prü­fung, ob die Vor­aus­set­zun­gen für einen Berech­nungs­durch­griff auf die wirt­schaft­li­che Lage der Kon­zern­ober­ge­sell­schaf­ten vor­lie­gen, ist zu beach­ten, dass die Zurech­nung der güns­ti­gen wirt­schaft­li­chen Lage eines oder meh­re­rer die­ser Unter­neh­men nicht zur Fol­ge haben darf, dass der Ver­sor­gungs­schuld­ner die Anpas­sun­gen letzt­lich aus sei­ner Sub­stanz leis­ten muss. Da ein Berech­nungs­durch­griff

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und der Schuld­bei­tritt von Kon­zern­ge­sell­schaf­ten

Ein (etwa im Rah­men einer Umstruk­tu­rie­rung erfolg­ter) Schuld­bei­tritt von Kon­zern­ge­sell­schaft zur Betriebs­ren­ten­ver­pflich­tung der (ehe­ma­li­gen) Arbeit­ge­be­rin führt nicht ohne Wei­te­res zur Ein­be­zie­hung der wirt­schaft­li­chen Lage der bei­tre­ten­den Gesell­schaft im Rah­men der Anpas­sungs­prü­fung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG im Wege eines Berech­nungs­durch­griffs. Beim Schuld­bei­tritt (Schuld­mit­über­nah­me) tritt der Mit­über­neh­mer zusätz­lich neben

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und der Berech­nungs­durch­griff gegen den Bür­gen

Die Bürg­schaft einer Kon­zern­ober­ge­sell­schaft für Betriebs­ren­ten­ver­pflich­tun­gen kommt als Grund­la­ge für einen Berech­nungs­durch­griff im Rah­men der Anpas­sungs­prü­fung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG nicht in Betracht. Durch die Bürg­schaft ver­pflich­tet sich der Bür­ge gegen­über dem Gläu­bi­ger eines Drit­ten (Haupt­schuld­ner), mit sei­nem gesam­ten Ver­mö­gen für die Erfül­lung der Ver­bind­lich­keit eines Drit­ten

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Kos­ten­über­schuss­be­tei­li­gung bei der Ries­ter­ren­te

Der Bun­des­ge­richts­hof hat zwei Teil­klau­seln in den Bedin­gun­gen von Ries­­ter-Ren­­ten­­ver­­­si­che­­rungs­­­ver­­­trä­gen eines deut­schen Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens, wel­che die Kos­ten­über­schuss­be­tei­li­gung der Ver­si­che­rungs­neh­mer betref­fen, für intrans­pa­rent und des­halb unwirk­sam erklärt und das vom Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart gegen­über dem Ver­si­che­rer aus­ge­spro­che­nen Ver­bot bestä­tigt, die­se Klau­seln wei­ter­hin zu ver­wen­den. Kon­kret ging es hier­bei um die Ver­trags­klau­seln "Wir betei­li­gen

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Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Kapi­tal­ver­zehr durch nach­e­he­zeit­li­che Ren­ten­zah­lun­gen bei kapi­tal­ge­deck­ten Anrech­ten

Im Grund­satz ver­än­dert zunächst eine Ver­rin­ge­rung des Deckungs­ka­pi­tals, die durch Ren­ten­leis­tun­gen nach dem Ende der Ehe­zeit ein­ge­tre­ten ist, nicht den für den Ver­sor­gungs­aus­gleich maß­ge­ben­den Wert des aus­zu­glei­chen­den Anrechts. Dies folgt aus dem Stich­tag­prin­zip des § 5 Abs. 2 Satz 1 VersAus­glG. Denn eine Ver­rin­ge­rung des Deckungs­ka­pi­tals durch Ren­ten­leis­tun­gen begrün­det kei­ne recht­li­che oder tat­säch­li­che

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