Allianz

Ren­ten­zah­lung aus einer „alten“ Lebensversicherung

Ren­ten­zah­lun­gen, die auf einem begüns­tig­ten Ver­si­che­rungs­ver­trag i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG 2004 beru­hen, sind ins­ge­samt den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG 2004 zuzu­ord­nen und unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG 2004 steu­er­frei, soweit die Sum­me der aus­ge­zahl­ten Rentenbeträge

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Steu­er­pflicht für Rent­ner zehrt Ren­ten­er­hö­hung teil­wei­se auf

Die Ren­ten­er­hö­hung lös­te im ver­gan­ge­nen Jahr Freu­de unter den Rent­nern aus. Dabei haben vie­le jedoch ver­ges­sen, dass sie durch die Erhö­hung der Ren­te plötz­lich steu­er­pflich­tig gewor­den sind, da ihre Ein­künf­te jetzt den Frei­be­trag über­stei­gen. Wer erst 2018 in Ren­te geht, muss sogar einen höhe­ren Anteil ver­steu­ern. Im Jahr 2017 muss­ten 4,4

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Dop­pel­te Belas­tung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen und Altersbezügen

Im Rah­men der Beur­tei­lung der Fra­ge, in wel­chem Umfang ein Steu­er­pflich­ti­ger sei­ne Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen nach der bis 2004 gel­ten­den Rechts­la­ge aus ver­steu­er­tem Ein­kom­men geleis­tet hat, gel­ten Bei­trä­ge zu pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­run­gen und kapi­tal­bil­den­den Lebens­ver­si­che­run­gen im Ver­hält­nis zu den Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung als ledig­lich nach­ran­gig abzieh­bar. Nach der Öff­nungs­klau­sel des § 22

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Versorgungsleistungen

Nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. waren als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben. Hier­zu hat die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs im Wesent­li­chen die fol­gen­den Grund­sät­ze ent­wi­ckelt: Nach Maßgabe

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die fort­be­stehen­de Geschäfts­füh­rer­stel­lung des Vermögensübergebers

Ver­sor­gungs­ren­ten sind nur dann als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abzieh­bar, wenn der Über­ge­ber nach der Über­tra­gung der Antei­le an einer GmbH nicht mehr Geschäfts­füh­rer der Gesell­schaft ist. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind nach § 10

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Bundesfinanzhof (BFH)

Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Versorgungsleistungen

Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. (Ein­kom­men­steu­er­ge­setz i.d.F. vor Inkraft­tre­ten des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008). Die Neu­fas­sung ist nur auf Ver­sor­gungs­leis­tun­gen anzu­wen­den, die auf nach

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Bundesfinanzhof (BFH)

Vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge – die Ver­mö­gens­über­tra­gung als Ren­te oder dau­ern­de Last

Die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen sind dann nicht als Leib­ren­te, son­dern als dau­ern­de Last anzu­se­hen, wenn zwar die Abän­der­bar­keit der Bar­leis­tun­gen bei wesent­lich ver­än­der­ten Lebens­be­dürf­nis­sen (Heim­un­ter­brin­gung, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit) aus­ge­schlos­sen wird, der Ver­mö­gens­über­neh­mer sich jedoch in nen­nens­wer­tem Umfang ver­pflich­tet, selbst Pfle­­ge- und Betreu­ungs­leis­tun­gen zu erbrin­gen. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beruhenden

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Bundesfinanzhof (BFH)

Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­mö­gens­über­tra­gung gegen wie­der­keh­ren­de Leistungen

Die Ver­pflich­tung zu wie­der­keh­ren­den Bar­leis­tun­gen in einem vor dem 1. Janu­ar 2008 abge­schlos­se­nen Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ist als Leib­ren­te zu beur­tei­len, wenn die Ver­trags­par­tei­en eine Abän­der­bar­keit der Höhe der Ren­ten­leis­tun­gen mate­­ri­ell-rech­t­­lich von Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig gemacht haben, die einer Wert­si­che­rungs­klau­sel ent­spre­chen. Dies gilt selbst dann, wenn in die­sem Zusam­men­hang auf § 323 ZPO

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Rent­ner­le­ben in Kana­da – und die deut­sche Steuer

Nach der sach­li­chen Quel­len­steu­er­ber­gren­zung für Deutsch­land in Zif­fer 5 b des Pro­to­kolls zum DBA-Kana­­da 2011 erfolgt kei­ne deut­sche Besteue­rung einer Sozi­al­ver­si­che­rungs­ren­te der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund bei einem in Kana­da ansäs­si­gen Steu­er­pflich­ti­gen. Die Besteue­rung der Ren­ten ist durch das Alters­ein­künf­te­ge­setz (Alt­Ein­kG) vom 05.07.2004 neu gere­gelt wor­den. Die Neu­re­ge­lung ist seit dem 01.01.2005 in

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Alters­teil­zeit – und der tarif­ver­trag­li­chen Abfindungsanspruch

Ein Anspruch auf Zah­lung einer Abfin­dung nach § 5 Abs. 7 TV-ATZ setzt vor­aus, dass der Arbeit­neh­mer im Anschluss an das Alters­teil­zeit­ver­hält­nis tat­säch­lich und naht­los eine vor­ge­zo­ge­ne und abschlags­ge­min­der­te Ren­te in Anspruch nimmt. § 5 Abs. 7 des Tarif­ver­trags zur Rege­lung der Alters­teil­zeit­ar­beit (TV-ATZ) vom 05.05.1998, abge­schlos­sen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, der Tarif­ge­mein­schaft Deutscher

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Real­tei­lung – und die dane­ben gezahl­te Rente

Wird dem aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer neben einer Real­tei­lung eine Ren­te zuge­sagt, die aus künf­ti­gen Erträ­gen der fort­be­stehen­den Sozie­tät oder dem Ver­mö­gen der Gesell­schaf­ter zu leis­ten ist und sich nicht als betrieb­li­che Ver­sor­gungs­ren­te dar­stellt, so erfüllt er einen Ver­äu­ße­rungs­tat­be­stand (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Hat­te die Mit­un­ter­neh­mer­schaft ihren Gewinn zuvor durch

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Bundesfinanzhof (BFH)

Erwerbs­min­de­rungs­ren­te – und der steu­er­li­che Ren­ten­be­ginn bei vor­he­ri­gem Bezug erstat­tungs­pflich­ti­gen Krankengeldes

Hat ein Steu­er­pflich­ti­ger Kran­ken­geld bezo­gen und wird infol­ge der spä­te­ren Bewil­li­gung einer Erwerbs­min­de­rungs­ren­te der hier­für zustän­di­ge Leis­tungs­trä­ger erstat­tungs­pflich­tig, gilt der Ren­ten­an­spruch des Berech­tig­ten inso­weit gemäß § 107 Abs. 1 SGB X als erfüllt. Die Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten unter­lie­gen damit bereits im Zeit­punkt des Zuflus­ses des Kran­ken­gel­des im Umfang der Erfül­lungs­fik­ti­on mit ihrem Besteue­rungs­an­teil der

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Betriebs­ren­te – und die Bin­dungs­wir­kung der Ent­schei­dung zum Versorgungsausgleich

Trifft das Fami­li­en­ge­richt im Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­fah­ren nach § 10 VersAus­glG eine rechts­kräf­ti­ge Ent­schei­dung über die inter­ne Tei­lung des vom Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten wäh­rend der Ehe­zeit erwor­be­nen Anrechts, so ent­fal­tet die­se Bin­dungs­wir­kung in einem nach­fol­gen­den arbeits­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren zwi­schen dem Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten und dem am Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­fah­ren betei­lig­ten Ver­sor­gungs­trä­ger über die Höhe des sich hier­aus erge­ben­den Kürzungsbetrags

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Berück­sich­ti­gungs­zei­ten wegen Pfle­ge – in der gesetz­li­chen Rentenversicherung

§ 249b Satz 2 SGB VI ist mit dem Gleich­heits­ge­bot ver­ein­bar, soweit sie die Inan­spruch­nah­me von Berück­sich­ti­gungs­zei­ten wegen Pfle­ge in der Zeit vom 01.01.1992 bis zum 31.03.1995 von einem frist­ge­bun­de­nen Antrag abhän­gig macht. Inhalts­über­sichtDie Berück­sich­ti­gungs­zei­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rungDas Aus­gangs­ver­fah­renDie Ver­fas­sungs­be­schwer­deBerück­sich­ti­gungs­zei­ten und der GleichbehandlungsgrundsatzUngleich­be­hand­lung gegen­über ande­ren bei­trags­frei­en Zei­ten Die Berück­sich­ti­gungs­zei­ten in der

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Die VBL-Ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich – und das Rentnerprivileg

Es stellt eine unzu­läs­si­ge Rechts­aus­übung dar, wenn sich die VBL zum Zwe­cke der Ver­sa­gung des Rent­ner­pri­vi­legs auf die Über­gangs­vor­schrif­ten des § 48 Abs. 2 und 3 VersAus­glG beruft, auch wenn es an einem schuld­haf­ten Fehl­ver­hal­ten der VBL fehlt. Vor Inkraft­tre­ten des Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ge­set­zes zum 1.09.2009 wur­de der Aus­gleich von bei der VBL erwor­be­nen Anwartschaften

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Kon­kur­ren­ten­streit – und die Rechtsmittelfrist

Bei Aus­wahl­ent­schei­dun­gen zur Beset­zung höher­wer­ti­ger Dienst­pos­ten beginnt die Frist zur Ein­le­gung der Beschwer­de frü­hes­tens mit dem Erlass der Aus­wahl­ent­schei­dung durch die zustän­di­ge Stel­le, auch wenn dem über­gan­ge­nen Bewer­ber bereits zuvor von der Per­so­nal­füh­rung mit­ge­teilt wur­de, dass er im Aus­wahl­ver­fah­ren nicht mit­be­trach­tet wer­de. Nach § 6 Abs. 1 WBO darf die Beschwer­de frü­hes­tens nach

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Gleich­zei­ti­ge Bei­trags­zah­lung an Ren­ten­ver­si­che­rung und Ver­sor­gungs­werk – und die Einkommensteuer

Gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG sind u.a. Leib­ren­ten aus den gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­run­gen und aus berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen mit dem Besteue­rungs­an­teil von 50 v.H. zu besteu­ern, wenn die Ren­te im Jahr 2005 oder in frü­he­ren Jah­ren begon­nen hat. Nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. bb Satz 2 EStG kann

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – nach der Über­tra­gung des ope­ra­ti­ven Geschäfts

Bei der Betriebs­ren­ten­an­pas­sung ist vor­ran­gig zu prü­fen, ob die Ent­schei­dung der ori­gi­nä­ren Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin die Betriebs­ren­te des Betriebs­rent­ners nicht an den seit Ren­ten­be­ginn ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lust anzu­pas­sen, auch unter Berück­sich­ti­gung eines etwai­gen Berech­nungs­durch­griffs bil­li­gem Ermes­sen iSv. § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG ent­spricht. Aber auch für den Fall, dass sich erwei­sen sollte,

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Rechts­schein­haf­tung bei der Betriebsrentenanpassung

Die Berück­sich­ti­gung der wirt­schaft­li­chen Lage einer ande­ren Gesell­schaft als der Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin bei der Anpas­sungs­prü­fung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG aus Rechts­schein­haf­tung kommt nur dann in Betracht, wenn der erfor­der­li­che Rechts­schein durch dem Ver­sor­gungs­schuld­ner zure­chen­ba­re Erklä­run­gen oder Ver­hal­tens­wei­sen begrün­det wur­de. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kann es im Rah­men der

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und der Scha­dens­er­satz wegen sit­ten­wid­ri­ger Schädigung

Ein Anspruch auf Anpas­sung der Betriebs­ren­te kann sich, wenn die wirt­schaft­li­che Lage des Arbeit­ge­bers der Anpas­sung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG ent­ge­gen­steht, aus­nahms­wei­se aus § 826 BGB erge­ben. Denk­bar ist ein sol­cher Scha­dens­er­satz­an­spruch, wenn der kon­zern­an­ge­hö­ri­ge Arbeit­ge­ber sein ope­ra­ti­ves Geschäft inner­halb des Kon­zerns über­trägt und dort die wirtschaftlichen

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – bei ver­schmol­ze­nen Unternehmen

In den Fäl­len, in denen der Ver­sor­gungs­schuld­ner aus einer Ver­schmel­zung zwei­er Unter­neh­men ent­stan­den ist, die in dem für die Pro­gno­se maß­geb­li­chen reprä­sen­ta­ti­ven Zeit­raum statt­ge­fun­den hat, kommt es uch auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der bei­den ursprüng­lich selbst­stän­di­gen Unter­neh­men bis zur Ver­schmel­zung an. Die Ver­schmel­zung ist bei der Pro­gno­se zu berück­sich­ti­gen. Maß­geb­lich ist,

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – Beherr­schungs­ver­trag und Berechnungsdurchgriff

Bei einer Prü­fung, ob die Vor­aus­set­zun­gen für einen Berech­nungs­durch­griff auf die wirt­schaft­li­che Lage der Kon­zern­ober­ge­sell­schaf­ten vor­lie­gen, ist zu beach­ten, dass die Zurech­nung der güns­ti­gen wirt­schaft­li­chen Lage eines oder meh­re­rer die­ser Unter­neh­men nicht zur Fol­ge haben darf, dass der Ver­sor­gungs­schuld­ner die Anpas­sun­gen letzt­lich aus sei­ner Sub­stanz leis­ten muss. Da ein Berech­nungs­durch­griff dazu

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und der Schuld­bei­tritt von Konzerngesellschaften

Ein (etwa im Rah­men einer Umstruk­tu­rie­rung erfolg­ter) Schuld­bei­tritt von Kon­zern­ge­sell­schaft zur Betriebs­ren­ten­ver­pflich­tung der (ehe­ma­li­gen) Arbeit­ge­be­rin führt nicht ohne Wei­te­res zur Ein­be­zie­hung der wirt­schaft­li­chen Lage der bei­tre­ten­den Gesell­schaft im Rah­men der Anpas­sungs­prü­fung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG im Wege eines Berech­nungs­durch­griffs. Beim Schuld­bei­tritt (Schuld­mit­über­nah­me) tritt der Mit­über­neh­mer zusätz­lich neben

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Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und der Berech­nungs­durch­griff gegen den Bürgen

Die Bürg­schaft einer Kon­zern­ober­ge­sell­schaft für Betriebs­ren­ten­ver­pflich­tun­gen kommt als Grund­la­ge für einen Berech­nungs­durch­griff im Rah­men der Anpas­sungs­prü­fung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 BetrAVG nicht in Betracht. Durch die Bürg­schaft ver­pflich­tet sich der Bür­ge gegen­über dem Gläu­bi­ger eines Drit­ten (Haupt­schuld­ner), mit sei­nem gesam­ten Ver­mö­gen für die Erfül­lung der Ver­bind­lich­keit eines Dritten

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Kos­ten­über­schuss­be­tei­li­gung bei der Riesterrente

Der Bun­des­ge­richts­hof hat zwei Teil­klau­seln in den Bedin­gun­gen von Ries­­ter-Ren­­ten­­ver­­­si­che­­rungs­­­ver­­­trä­­gen eines deut­schen Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens, wel­che die Kos­ten­über­schuss­be­tei­li­gung der Ver­si­che­rungs­neh­mer betref­fen, für intrans­pa­rent und des­halb unwirk­sam erklärt und das vom Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart gegen­über dem Ver­si­che­rer aus­ge­spro­che­nen Ver­bot bestä­tigt, die­se Klau­seln wei­ter­hin zu ver­wen­den. Kon­kret ging es hier­bei um die Ver­trags­klau­seln „Wir beteiligen

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Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Kapi­tal­ver­zehr durch nach­e­he­zeit­li­che Ren­ten­zah­lun­gen bei kapi­tal­ge­deck­ten Anrechten

Im Grund­satz ver­än­dert zunächst eine Ver­rin­ge­rung des Deckungs­ka­pi­tals, die durch Ren­ten­leis­tun­gen nach dem Ende der Ehe­zeit ein­ge­tre­ten ist, nicht den für den Ver­sor­gungs­aus­gleich maß­ge­ben­den Wert des aus­zu­glei­chen­den Anrechts. Dies folgt aus dem Stich­tag­prin­zip des § 5 Abs. 2 Satz 1 VersAus­glG. Denn eine Ver­rin­ge­rung des Deckungs­ka­pi­tals durch Ren­ten­leis­tun­gen begrün­det kei­ne recht­li­che oder tatsächliche

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Kün­di­gung einer Rürup-Ren­te – und die Beitragsrückzahlung

Die Kün­di­gung des Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­ses durch die Ver­si­che­rungs­neh­me­rin führt unab­hän­gig von der Rege­lung der Kün­di­gungs­fol­gen in §§ 24, 25 AVB nicht zu einem Anspruch auf Rück­erstat­tung der geleis­te­ten Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge. Die Kün­di­gung des Ver­si­che­rungs­neh­mers been­det nur sei­ne Bei­trags­zah­lungs­pflicht. Sie führt dage­gen nicht dazu, dass die sei­tens der Ver­trags­par­tei­en bereits erbrach­ten Leis­tun­gen zurückzugewähren

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Kon­kur­ren­ten­streit­ver­fah­ren- und der Über­prü­fungs­zeit­punkt der gesund­heit­li­chen Eig­nung des Bewerbers

Grund­sätz­lich muss die gefor­der­te gesund­heit­li­che Eig­nung eines Stel­len­be­wer­bers im Zeit­punkt der Aus­wahl­ent­schei­dung vor­lie­gen. Etwas ande­res gilt nur dann, wenn hier­durch der Grund­satz des fai­ren Ver­fah­rens ver­letzt wird. Bei der Ent­schei­dung, wel­cher von meh­re­ren in Betracht kom­men­den Bewer­bern aus­ge­wählt wird, ist das Prin­zip der Bes­ten­aus­le­se zu beach­ten. Danach sind Eig­nung, Befä­hi­gung und

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Der Kon­kur­ren­ten­streit um Vor­sit­zen­den­stel­len am Bundessozialgericht

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de in einem Kon­kur­ren­ten­streit um Vor­sit­zen­den­stel­len am Bun­des­so­zi­al­ge­richt erfolg­reich, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Beschlüs­se des Hes­si­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs auf­ge­ho­ben, mit denen er Eil­rechts­schutz­an­trä­ge einer Bewer­be­rin auf die Stel­le einer Vor­sit­zen­den Rich­te­rin am Bun­des­so­zi­al­ge­richt abge­lehnt hat­te, und die Ver­fah­ren zur erneu­ten Ent­schei­dung an den Ver­wal­tungs­ge­richts­hof zurück­ver­wie­sen. Bei

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Betriebs­ren­ten im EnBW-Konzern

Der EnBW Kon­zern durf­te die (bes­se­ren) älte­ren Ver­sor­gungs­ord­nun­gen ablö­sen. Die hier­ge­gen gerich­te­ten Kla­ge hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg zwi­schen­zeit­lich abge­wie­sen. In den jetzt vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg ent­schie­de­nen ins­ge­samt 88 Ver­fah­ren strei­ten die Par­tei­en zum Teil seit meh­re­ren Jah­ren über die Höhe der Betriebs­ren­ten. Die ganz über­wie­gend noch im EnBW Kon­zern beschäftigten

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Ren­ten­be­steue­rung verfassungsgemäß

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den, die sich gegen das zum 1.01.2005 in Kraft getre­te­ne Alters­ein­künf­te­ge­setz rich­te­ten, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Das Alters­ein­künf­te­ge­setz führ­te einen Sys­tem­wech­sel hin zu einer nach­ge­la­ger­ten Besteue­rung ein, so dass Ren­ten­ein­künf­te aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung und aus berufs­stän­di­schen Ver­sor­gun­gen – zunächst mit einem Anteil von 50 % und dann

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Kon­kur­ren­ten­kla­ge gegen die Zulas­sung eines Steuerberaters

Einem Steu­er­be­ra­ter steht kei­ne Kla­ge­be­fug­nis hin­sicht­lich der ver­meint­lich rechts­wid­ri­gen Zulas­sung eines Kon­kur­ren­ten zu. Eine Kla­ge­be­fug­nis setzt die Gel­tend­ma­chung einer Ver­let­zung eige­ner Rech­te vor­aus, so dass die blo­ße Beru­fung auf eine Rechts­norm, der eine dritt­schüt­zen­de Wir­kung zukom­men soll (hier: § 39a StBerG), zur Ver­mitt­lung des Rechts­schutz­be­dürf­nis­ses nicht als aus­rei­chend erach­tet wer­den kann. Insbesondere

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Kon­kur­ren­ten­streit­ver­fah­ren um eine Rich­ter­stel­le – und die inzi­den­te Prü­fung der der Auswahlentscheidung

Im Kon­kur­ren­ten­streit­ver­fah­ren hat die inzi­den­te ver­wal­tungs­ge­richt­li­che Prü­fung der der Aus­wahl­ent­schei­dung zugrun­de­lie­gen­den Beur­tei­lung unter allen Gesichts­punk­ten zu erfol­gen, die ihre Eig­nung als Aus­wahl­grund­la­ge beein­träch­ti­gen könn­ten. Dies gilt auch für Aspek­te der rich­ter­li­chen Unab­hän­gig­keit. Die Aus­wahl­ent­schei­dung stellt kei­ne Maß­nah­me der Dienst­auf­sicht im Sin­ne des § 26 Abs. 3 DRiG dar. Eine Aus­set­zungs­pflicht nach

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Kon­kur­ren­ten­streit­ver­fah­ren um eine Pro­fes­so­ren­stel­le – und der Rechtsweg

Für Kon­kur­ren­ten­streit­ver­fah­ren, in dem es um die Beset­zung einer Pro­fes­so­ren­stel­le an einer Staat­li­chen Hoch­schu­le in Form eines pri­vat­recht­li­chen Dienst­ver­hält­nis (§ 49 Abs. 2 LHG) geht, ist das Arbeits­ge­richt zustän­dig. Im vor­lie­gen­den Rechts­streit, den das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he em. § 173 Satz 1 VwGO i.V.m. § 17 a Abs. 2 Satz 1 GVG an das gem. §

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Kon­kur­ren­ten­streit­ver­fah­ren um eine Beför­de­rungs­stel­le am sel­ben Gericht

Das (Zwischen-)Verfahren gemäß § 54 Abs. 1 VwGO i.V.m. § 45 Abs. 3 ZPO dient dazu, die Beschluss­un­fä­hig­keit des für die Ent­schei­dung über das Befan­gen­heits­ge­such an sich zustän­di­gen Gerichts zu über­win­den. Die­sem Zweck ent­spricht es, dass sich das nächst­hö­he­re Gericht im Fall meh­re­rer Ableh­nungs­ge­su­che dar­auf beschränkt, ledig­lich über so vie­le Ableh­nungs­ge­su­che zu

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Oberlandesgericht München

Aus­län­di­sche Ren­ten­zah­lun­gen – und die Berech­nung des pfänd­ba­ren Einkommens

Bei der Berech­nung des pfänd­ba­ren Ein­kom­mens sind auf Antrag aus­län­di­sche gesetz­li­che Ren­ten mit inlän­di­schen gesetz­li­chen Ren­ten zusam­men­zu­rech­nen. Nach § 35 Abs. 1 InsO (vgl. im Ver­hält­nis zu Öster­reich Art. 3 Abs. 1 EuIns­VO, Art. 4 Abs. 1 und 2 lit. b EuIns­VO) erfasst das Insol­venz­ver­fah­ren das gesam­te Ver­mö­gen, das der Schuld­ne­rin zur Zeit der Eröff­nung des Verfahrens

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Die Insol­venz des selb­stän­dig täti­gen Rentners

Bezieht der Schuld­ner eine Alters­ren­te und ist er dane­ben zur Auf­bes­se­rung der Ren­te selb­stän­dig tätig, kön­nen auf sei­nen Antrag sei­ne Ein­nah­men aus der selb­stän­di­gen Tätig­keit als Mehr­ar­beits­ver­gü­tung bis zur Hälf­te pfand­frei gestellt wer­den. Ein­künf­te, die ein selb­stän­dig täti­ger Schuld­ner nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens erzielt, gehö­ren in vol­lem Umfang, ohne

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Kür­zung der Ren­te eines DDR-Staatsanwalts

Es ist durch Gesetz und Ver­fas­sung gedeckt, dass auch ein Staats­an­walt der DDR-Gene­ral­­staats­­an­­wal­t­­schaft sei­ne Ren­te nicht voll aus­ge­zahlt bekommt, son­dern nur bis zur Gren­ze des­sen, was DDR-Durch­­­schnitt ist. Damit wer­den die Staats­an­wäl­te der DDR-Gene­ral­­staats­­an­­wal­t­­schaft genau­so wie die DDR-Minis­­tern behan­delt, denn man geht davon aus, dass ihnen ein Teil des Arbeitslohns

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Schul- und Hoch­schul­aus­bil­dung in der Rentenberechnung

Die durch das RV-Nach­­hal­­ti­g­­keits­­ge­­setz von 2004 ein­ge­führ­ten Rege­lun­gen sind ver­fas­sungs­ge­mäß. Sie sind ins­be­son­de­re auch mit dem Gleich­heits­satz ver­ein­bar. Der Gesetz­ge­ber durf­te bei der Bewer­tung der ent­spre­chen­den bei­trags­frei­en Zei­ten berück­sich­ti­gen, dass Absol­ven­ten einer Schul- bzw Hoch­schul­aus­bil­dung typi­scher­wei­se über ein höhe­res Ein­kom­men ver­fü­gen als die Ver­gleichs­grup­pe der­je­ni­gen, die eine Fach­schu­le besucht oder

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Kriegs­op­fer-Ren­ten

Die Kriegs­­o­p­­fer-Ren­­ten sol­len ange­passt wer­den. Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung des Bun­des­ver­sor­gungs­ge­set­zes und ande­rer Vor­schrif­ten in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Durch die­ses Gesetz sol­len unter ande­rem die Ren­ten­leis­tun­gen für Kriegs­op­fer und ihnen gleich­ge­stell­te Per­so­nen – etwa Wehr- und Zivil­dienst­op­fer, Gewalt­op­fer, SED-Opfer – nach dem Bun­des­ver­sor­gungs­ge­setz so angepasst

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Insol­venz­si­che­rung der betrieb­li­chen Altersversorgung

Die Bei­trags­pflicht eines Arbeits­ge­bers zur Insol­venz­si­che­rung besteht auch dann, wenn die betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung in Form einer kon­gru­ent rück­ge­deck­ten und an die Arbeit­neh­mer ver­pfän­de­ten unmit­tel­ba­ren Ver­sor­gungs­zu­sa­ge aus­ge­stal­tet ist. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof eine die Bei­trags­pflicht des Arbeit­ge­bers zur Insol­venz­si­che­rung bei betrieb­li­cher Alters­ver­sor­gung beja­hen­de Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts München

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Ries­ter­zu­la­ge für den Ehegatten

Eine Ries­ter­zu­la­ge wird nicht nur bei einer eige­nen Anspruchs­be­rech­ti­gung gewährt, son­dern auch dann, wenn man nicht selbst, dafür aber der Ehe­gat­te – etwa als Arbeit­neh­mer – anspruchs­be­rech­tigt ist. Die­se Ries­ter­zu­la­ge für mit­tel­bar berech­tig­ten Ehe­gat­ten besteht jedoch nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nur bei einem eige­nen Alters­vor­sor­ge­ver­trag des Ehe­gat­ten. Bei

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Außer­plan­mä­ßi­ge Erhö­hung der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze in der Betriebsrente

Ver­sor­gungs­ord­nun­gen mit einer „gespal­te­nen Ren­ten­for­mel“ sind durch die außer­plan­mä­ßi­ge Erhö­hung der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze um 500,00 € im Jah­re 2003 nach § 275c SGB VI regel­mä­ßig lücken­haft gewor­den und ent­spre­chend dem ursprüng­li­chen Rege­lungs­plan zu ergän­zen. Danach berech­net sich die Betriebs­ren­te ohne Berück­sich­ti­gung der außer­plan­mä­ßi­gen Anhe­bung der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze. Von die­ser Ren­te ist sodann der

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Betriebs­ren­te, Vor­ru­he­stand und Versorgungsausgleich

Ein dem Ver­sor­gungs­aus­gleich unter­lie­gen­des Anrecht ist grund­sätz­lich nur dann inner­halb der Ehe­zeit begrün­det wor­den, wenn der für sei­ne Ent­ste­hung erfor­der­li­che Akt inner­halb die­ses Zeit­raums erfolgt ist. Für die Been­di­gung der Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit im Sin­ne von § 1587 a Abs. 2 Nr. 3 lit. b BGB ist auf das tat­säch­li­che Aus­schei­den aus dem Unter­neh­men abzu­stel­len. Ist

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Die geän­der­te Betriebs­ren­ten­zu­sa­ge im Versorgungsausgleich

Bei der zeitra­tier­li­chen Ermitt­lung des Ehe­zeit­an­teils eines betrieb­li­chen Anrechts beein­flusst eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung des Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten die Dau­er sei­ner Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit grund­sätz­lich nicht. Im schuld­recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleich sind Ände­run­gen der für ein aus­zu­glei­chen­des Anrecht maß­ge­ben­den Rege­lung (z.B. Gesetz, Sat­zung oder Ver­sor­gungs­ord­nung) beacht­lich, wenn sie auf das Ehe­zei­t­en­de zurück­wir­ken und eine all­ge­mei­ne, nicht auf indi­vi­du­el­len Umständen

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Ver­sor­gungs­aus­gleich bei kom­mu­na­len Wahlbeamten

Ein kom­mu­na­ler Wahl­be­am­ter hat eine zunächst alter­na­tiv aus­ge­stal­te­te Ver­sor­gungs­aus­sicht, näm­lich ent­we­der auf Nach­ver­si­che­rung in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung oder auf Beam­ten­ver­sor­gung. Wird die­se Ver­sor­gungs­aus­sicht auf­grund einer erst nach dem Ende der Ehe­zeit erfolg­ten Wie­der­wahl und nach Ablauf der damit ver­bun­de­nen wei­te­ren Amts­pe­ri­ode zu einer Anwart­schaft auf Beam­ten­ver­sor­gung, so ist die in

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge bei beschränk­ter Steuerpflicht

Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge kön­nen nicht im Rah­men des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen gem. § 10 Abs. 1 Nr. 3 lit. a, Abs. 4 EStG berück­sich­tigt wer­den, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge nur beschränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig (§ 1 Abs. 4 EStG) ist. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit hat­te der Klä­ger im Inland weder einen Wohn­sitz noch einen

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Der pen­sio­nier­te Chef­arzt und die Rentenbesteuerung

Eine ver­fas­sungs­kon­for­me erwei­tern­de Aus­le­gung der Öff­nungs­klau­sel des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a) bb) Satz 2 EStG bei Beam­ten, die neben ihren Pen­si­ons­an­wart­schaf­ten durch Zah­lung frei­wil­li­ger Bei­trä­ge auch Ren­ten­ver­si­che­rungs­an­wart­schaf­ten begrün­den, in dem Sinn, dass die erdien­ten Pen­si­ons­an­wart­schaf­ten fik­tiv in Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung umge­rech­net und zu den gezahl­ten Bei­trä­gen hin­zu­ge­zählt werden,

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

„Fes­te freie Mit­ar­bei­ter“ einer Rundfunkanstalt

Kön­nen „freie Mit­ar­bei­ter“ sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­lich Arbeit­neh­mer und steu­er­lich trotz­dem selb­stän­dig sein? Und fällt in die­sem Fall auf die vom Dienst­herrn auf­grund der abwei­chen­den sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Ein­ord­nung zu zah­len­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge Umsatz­steu­er an? Die­se Fra­ge hat­te jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof auf­grund der Kla­ge eines „fes­ten frei­en Mit­ar­bei­ters“ einer öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Rund­funk­an­stalt zu ent­schei­den. Die Ant­wort des BFH:

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Wil­len­lo­se Schwarzarbeit

Ein ille­ga­les Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis liegt auch dann vor, wenn der Arbeit­ge­ber gegen gesetz­li­che Vor­schrif­ten ver­stößt, ohne das ihm Vor­satz oder Fahr­läs­sig­keit vor­ge­wor­fen wer­den kön­nen In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall hat­te der Inha­ber eines Bag­ger­be­triebs einen Mit­ar­bei­ter auf der Grund­la­ge eines so genann­ten „Sub­un­ter­neh­mer­ver­trags“ beschäf­tigt. Der Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger stuf­te diesen

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Refor­men im Familienrecht

Nach der Unter­halts­rechts­re­form im letz­ten Jahr ste­hen ab mor­gen wei­te­re Ände­run­gen im Fami­li­en­recht an. Denn zum 1. Sep­tem­ber 2009 tre­ten die Refor­men zum Ver­sor­gungs­aus­gleich, zum Zuge­winn­aus­gleich und zum Ver­fah­rens­recht in Kraft. Zuge­winn­aus­gleich Durch den Zuge­winn­aus­gleich soll der wäh­rend der Ehe erwirt­schaf­te­te Ver­mö­gens­zu­wachs der Ehe­gat­ten gleich­mä­ßig zwi­schen ihnen auf­ge­teilt wer­den. Dies bleibt

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