Rinder

Tier­schutz­recht­li­che Anord­nun­gen für eine Rin­der­zucht

Wird dem Betrei­ber eines Rin­der­zucht­be­trie­bes durch den zustän­di­gen Land­kreis nur auf­ge­ge­ben, was ihm tier­schutz­recht­lich ohne­hin gebo­ten ist, geht der Antrag auf vor­läu­fi­gen Rechts­schutz gegen die­se Anord­nun­gen ins Lee­re. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und den Eil­an­trag, mit dem sich der Antrag­stel­ler gegen tier­schutz­recht­li­che Anord­nun­gen

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Rinder

Das Ver­bot des Hal­tens und Betreu­ens von Rin­dern

Hat ein Tier­hal­ter wie­der­holt und grob gegen die all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten zur Tier­hal­tung ver­sto­ßen und dadurch Tie­ren erheb­li­che oder län­ger anhal­ten­de Schmer­zen, Lei­den und erheb­li­che Schä­den zuge­fügt, lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen für ein Hal­­tungs- und Betreu­ungs­ver­bot von land­wirt­schaft­li­chen Nutz­tie­ren vor. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag

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Rinder

150 Rin­dern nach Usbe­ki­stan

Ist nicht sicher­ge­stellt, dass in der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on Ver­sor­gungs­stel­len für Rin­der wäh­rend des Tier­trans­por­tes vor­han­den sind und genutzt wer­den kön­nen, ist die Ableh­nung der Geneh­mi­gung des Tier­trans­por­tes rech­tens. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag eines Vieh­han­dels­un­ter­neh­mens aus dem Kreis Stein­furt abge­lehnt, das sich gegen

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Rinder in Anbindehaltung

Rin­der in Anbin­de­hal­tung

Wer­den durch eine ganz­jäh­ri­ge Anbin­de­hal­tung von Rin­dern tier­schutz­recht­li­che Vor­schrif­ten ver­letzt, kann die Anord­nung des Kreis­ve­te­ri­när­am­tes, den Rin­dern für min­des­tens zwei Stun­den täg­lich frei­en Aus­lauf im Zeit­raum vom 1. Juni bis 30. Sep­tem­ber zu gewäh­ren, recht­mä­ßig sein. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Land­wirts ent­schie­den, der

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Die entlaufenen Rinder

Die ent­lau­fe­nen Rin­der

Die Kos­ten für den Ein­satz von Poli­zei­be­am­ten, die ent­lau­fe­ne Rin­der auf eine Wei­de zurück­ge­trie­ben haben, hat der Land­wirt zu tra­gen, dem die Rin­der gehö­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Land­wirts abge­wie­sen, der den Bescheid der Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver ange­grif­fen hat, weil

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Die Bestandssperre bei Rinder-Tuberkulose

Die Bestands­sper­re bei Rin­der-Tuber­ku­lo­se

Wenn der Aus­bruch der Tuber­ku­lo­se bei Rin­dern amt­lich fest­ge­stellt wor­den ist, sind das Gehöft und der sons­ti­ge Stand­ort einer Sper­re, bei der die Rin­der des Bestan­des im Stall oder mit Geneh­mi­gung der zustän­di­gen Behör­de auf der Wei­de abzu­son­dern und dür­fen nur mit Geneh­mi­gung der zustän­di­gen Behör­de aus dem Gehöft oder

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Amtshaftung für unterlassene BSE-Tests

Amts­haf­tung für unter­las­se­ne BSE-Tests

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell in zwei Fäl­len mit der Fra­ge der Amts­haf­tung nach einem nicht durch­ge­führ­ten BSE-Test an Rin­dern in einem Schlacht­hof zu befas­sen und ent­schie­den, dass die den Vete­ri­när­be­hör­den im Zusam­men­hang mit der Vor­be­rei­tung, Durch­füh­rung und Aus­wer­tung von BSE-Tests an Rin­dern in einem Schlacht­hof oblie­gen­den Amts­pflich­ten grund­sätz­lich kei­ne

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Anti-BSE-Bescheinigung als zugesicherte Eigenschaft

Anti-BSE-Beschei­ni­gung als zuge­si­cher­te Eigen­schaft

Wird Rind­fleisch mit den Bedin­gun­gen „Anti-BSE-Beschei­­ni­­gung muss bei­gefügt sein“ und „Erstat­tungs­kür­zun­gen auf­grund nicht ord­nungs­ge­mäß gelie­fer­ter Waren gehen aus­schließ­lich zu Las­ten des Ver­käu­fers“ ver­kauft, so han­delt es sich um eine zuge­si­cher­te Eigen­schaft im Sin­ne von § 463 BGB a. F. . Die­se Ver­ein­ba­rung berech­tigt zum Scha­dens­er­satz, wenn das Zoll­amt Aus­fuhr­er­stat­tun­gen wegen

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Verfütterungsverbote bei Rindvieh

Ver­füt­te­rungs­ver­bo­te bei Rind­vieh

Das im Rah­men der Bekämp­fung der BSE-Seu­che ein­ge­führ­te Ver­bot der Ver­füt­te­rung von Fut­ter­mit­teln mit tie­ri­schen Fet­ten an wie­der­käu­en­de Nutz­tie­re in § 18 Abs. 1 Satz 1 LFGB ver­stößt nicht gegen Euro­pa­recht. Die Ver­füt­te­rung von Misch­fut­ter­mit­teln mit Wie­der­käu­er­fet­ten oder ande­ren tie­ri­schen Fet­ten an Käl­ber ver­stößt gegen § 18 Abs. 1 Satz 1 LFGB . Hier­nach

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BSE-Verdacht und die Tierseuchenkasse

BSE-Ver­dacht und die Tier­seu­chen­kas­se

Der Eigen­tü­mer von Schlacht­rin­dern kann weder nach § 66 Nr. 5 noch nach § 72c TierSG von der Tier­seu­chen­kas­se Ent­schä­di­gung für Erlös­ein­bu­ßen und Auf­wen­dun­gen zur Besei­ti­gung von Risi­ko­ma­te­ri­al ver­lan­gen, die infol­ge amts­tier­ärzt­lich ange­ord­ne­ter Siche­rungs­maß­nah­men nach einem BSE-Ver­­­d­acht ent­stan­den sind, der sich spä­ter nicht bestä­tigt hat. Der Eigen­tü­mer der Rin­der kann mit­hin

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Androhung der zwangsweisen Auflösung eines Rinderbestandes

Andro­hung der zwangs­wei­sen Auf­lö­sung eines Rin­der­be­stan­des

Die mit einem Tier­hal­tungs­ver­bot nach § 16 a Satz 2 Nr. 3 TierSchG ver­bun­de­ne Anord­nung zur Auf­lö­sung eines Tier­be­stan­des kann nach den all­ge­mei­nen lan­des­recht­li­chen Voll­stre­ckungs­vor­schrif­ten des Nds.SOG voll­streckt wer­den (hier: Andro­hung unmit­tel­ba­ren Zwangs durch Fort­nah­me der Rin­der). Die Weg­nah­me und ander­wei­ti­ge Unter­brin­gung eines Tie­res nach § 16 a Satz 2 Nr. 2 TierSchG stellt eine gegen­über

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Prämienansprüche für männliche Rinder

Prä­mi­en­an­sprü­che für männ­li­che Rin­der

Feh­ler und Ver­säum­nis­se bei der Füh­rung des Bestands­re­gis­ters führ­ten als sol­che im Antrags­jahr 1995 nicht zum Ver­lust von Prä­mi­en­an­sprü­chen für männ­li­che Rin­der. Die Pflicht des Land­wirts, ein Bestands­re­gis­ter zu füh­ren, war im Jah­re 1995 im euro­päi­schen Recht ledig­lich durch eine Richt­li­nie vor­ge­se­hen. Nach­dem der Rat im Jahr 1990 aus tier­seu­chen­recht­li­chen

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BSE-Test für ausgeführtes Rindfleisch

BSE-Test für aus­ge­führ­tes Rind­fleisch

Der für den Nach­weis der gesun­den und han­dels­üb­li­chen Qua­li­tät aus­zu­füh­ren­den Rind­fleischs uni­ons­recht­lich vor­ge­schrie­be­ne BSE-Schnel­l­­test in einem hier­für zuge­las­se­nen Labor ist eine erstat­tungs­recht­li­che Haupt­pflicht, deren Nicht­er­fül­lung auch dann zum Ver­lust des Erstat­tungs­an­spruchs führt, wenn den Aus­füh­rer hier­an kein Ver­schul­den trifft, weil der Amts­ve­te­ri­när die zu unter­su­chen­de Pro­be einem für BSE-Schnel­l­­tests nicht

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Rodeo? Nur ohne Sporen!

Rodeo? Nur ohne Spo­ren!

Rodeo­ver­an­stal­tun­gen genie­ßen in Deutsch­land kei­ne tier­schutz­recht­li­che Pri­vi­li­gie­rung als „Sport­ver­an­stal­tung“. Bei ihnen ist daher sicher­zu­stel­len, dass den Tie­ren kei­ne Schmer­zen, Lei­den oder Schä­den jeg­li­cher Art zuge­fügt wer­den. Bei den drei Rodeo­dis­zi­pli­nen des Bul­len­rei­tens und des Wild­pfer­drei­tens mit und ohne Sat­tel muss der Ein­satz der Tie­re den Anfor­de­run­gen des § 3 Nr. 6 TierSchG

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Der fehlerhafter BSE-Test

Der feh­ler­haf­ter BSE-Test

Erin­nern Sie sich noch an BSE? Die Auf­­­re­­ger-Epi­­de­­mie vor Vogel‑, Schwei­­ne- und sons­ti­ger Grip­pe? Die Bekämp­fung der Bovi­nen spon­gi­for­men Enze­pha­lo­pa­thie war sei­ner­zeit (und ist immer noch) mit radi­ka­len Maß­nah­men ver­bun­den: So ist in Deutsch­land nicht nur jede bei Tie­ren auf­tre­ten­den spon­gi­for­me Enze­pha­lo­pa­thien sowie auch nur der Ver­dacht hier­auf anzei­ge­pflich­tig. Ins­be­son­de­re

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Impfpflicht gegen Blauzungenkrankheit

Impf­pflicht gegen Blau­zun­gen­krank­heit

Für das Land Rhein­­land-Pfalz wur­de durch eine All­ge­mein­ver­fü­gung ange­ord­net, dass Rin­der, Scha­fe und Zie­gen jähr­lich zwei­ma­lig, jeweils im Zeit­raum Mai bis August, gegen die Blau­zun­gen­krank­heit zu imp­fen sind. Ähn­li­che Bestim­mun­gen bestehen auch für ande­re Bun­des­län­der. Die­se vom Land Rhein­­land-Pfalz in Form einer All­ge­mein­ver­fü­gung ergan­ge­ne Anord­nung ist recht­mä­ßig, wie jetzt das

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Rindfleischetikettierungsgesetz

Rind­flei­sche­ti­ket­tie­rungs­ge­setz

Bei der Rind­flei­sche­ti­ket­tie­rung sol­len künf­tig alle Markt­teil­neh­mer im Rah­men der Ver­mark­tung bestimm­te ein­heit­li­che Ver­kehrs­be­zeich­nun­gen ver­wen­den. Das sieht der Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung zur Ände­rung des Rind­flei­sche­ti­ket­tie­rungs­ge­set­zes vor, mit dem die EG-Ver­­or­d­­nung über die ein­heit­li­che GMO in natio­na­les Recht umge­setzt wer­den soll. Um eine bes­se­re Rück­ver­folg­bar­keit des Rind­flei­sches zu ermög­li­chen, sol­len des­wei­te­ren

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