Schät­zun­gen – und die Roh­ge­winn­auf­schlag­sät­ze der Finanz­ver­wal­tung

Es ist bis­her nicht geklärt, ob die monat­li­chen Roh­ge­winn­auf­schlag­sät­ze, die von der Soft­ware der Finanz­ver­wal­tung geschätzt wer­den, der Gauß'schen Nor­mal­ver­tei­lung fol­gen, und ob die in einem übli­chen Prü­fungs­zeit­raum (drei Jah­re mit 36 Monats-Ein­zel­wer­­ten) erho­be­ne Grund­ge­samt­heit groß genug für die Anwen­dung der bei einer Gauß'schen Nor­mal­ver­tei­lung gel­ten­den Gesetz­mä­ßig­kei­ten ist. In mathe­ma­ti­scher

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Schät­zung im Steu­er­straf­ver­fah­ren – anhand der Richt­satz­samm­lung

Im Steu­er­straf­ver­fah­ren ist die Schät­zung von Besteue­rungs­grund­la­gen zuläs­sig, wenn zwar fest­steht, dass der Steu­er­pflich­ti­ge einen Besteue­rungs­tat­be­stand erfüllt hat, die tat­säch­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen aber unge­wiss sind . Ist eine kon­kre­te Berech­nung der Umsät­ze und Gewin­ne nicht mög­lich und kom­men aus­ge­hend von der vor­han­de­nen Tat­sa­chen­ba­sis ande­re Schät­zungs­me­tho­den nicht in Betracht, darf das Tat­ge­richt

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