Rück­stel­lun­gen für zukünf­ti­ge Kran­ken­kas­sen­schlie­ßun­gen

Eine Kran­ken­kas­se darf in der Jah­res­rech­nung Ver­pflich­tun­gen wegen des Haf­tungs­ri­si­kos bei Schlie­ßung ande­rer Kran­ken­kas­sen erst buchen, wenn der Spit­zen­ver­band Bund der Kran­ken­kas­sen hier­für eine Umla­ge durch Bescheid ange­for­dert hat. Sie darf dage­gen kei­ne Rück­stel­lung für geschätz­te künf­ti­ge Ver­pflich­tun­gen wegen Kran­ken­kas­sen­schlie­ßun­gen bil­den. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt auf die Kla­ge einer

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Kar­tell­geld­bu­ßen – und das steu­er­li­che Abzugs­ver­bot

Die blo­ße Her­an­zie­hung des tat­be­zo­ge­nen Umsat­zes zur Ermitt­lung der Höhe einer am maß­geb­li­chen Bilanz­stich­tag ange­droh­ten und nach­fol­gend auch fest­ge­setz­ten Kar­tell­geld­bu­ße bewirkt kei­ne Abschöp­fung des unrecht­mä­ßig erlang­ten wirt­schaft­li­chen Vor­teils i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 4 Halb­satz 1 EStG. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 1 EStG darf eine von einer inlän­di­schen Behör­de

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Aus­ge­fal­le­ne Dar­le­hens­for­de­run­gen bei der öster­rei­chi­schen Toch­ter­ge­sell­schaft – und die außen­steu­er­li­che Ein­künf­te­kor­rek­tur

Die nicht aus­rei­chen­de Besi­che­rung eines Dar­le­hens oder eines Regress­an­spruchs aus der Inan­spruch­nah­me einer Bürg­schaft gehö­ren grund­sätz­lich zu den nicht fremd­üb­li­chen "Bedin­gun­gen" i.S. des § 1 Abs. 1 AStG. Glei­ches gilt für Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: Art. 9 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 2000). Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: Art. 9 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 2000) beschränkt den Kor­rek­tur­be­reich des §

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Auf­be­wah­rung von Man­dan­ten­da­ten – und die zukünf­ti­gen Auf­be­wah­rungs­kos­ten

Eine Rück­stel­lung für die Kos­ten der 10-jäh­­ri­gen Auf­be­wah­rung von Man­dan­ten­da­ten im DATEV-Rechen­­zen­­trum bei einer Wir­t­­schafts­­prü­­fungs- und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft setzt eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che oder eine zivil­recht­li­che Ver­pflich­tung zur Auf­be­wah­rung die­ser Daten vor­aus. Eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Ver­pflich­tung folgt weder aus § 66 Abs. 1 StBerG noch aus einer eigen­stän­di­gen öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Auf­be­wah­rungs­ver­pflich­tung des Man­dan­ten bei tat­säch­li­cher Auf­be­wah­rung

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Großmark

Abbruch­ver­pflich­tung für Gebäu­de auf frem­dem Grund und Boden – und der bewer­tungs­recht­li­che Abschlag

Eine unbe­ding­te Abbruch­ver­pflich­tung besteht, wenn der Mie­ter nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen bei Been­di­gung des Miet­ver­trags grund­sätz­lich zum ent­schä­di­gungs­lo­sen Abbruch der von ihm errich­te­ten Gebäu­de ver­pflich­tet ist und er nur in bestimm­ten Fäl­len eine Ent­schä­di­gung für die Gebäu­de erhält. Eine Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung lässt die Abbruch­ver­pflich­tung nicht ent­fal­len, wenn die Erfül­lung der Ent­schä­di­gungs­vor­aus­set­zun­gen

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Rück­stel­lung für dro­hen­de Haf­tungs­inan­spruch­nah­me – als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung

Auf­wen­dun­gen einer Organ­ge­sell­schaft auf­grund einer Haf­tungs­inan­spruch­nah­me für Kör­per­schaft­steu­er­schul­den des Organ­trä­gers nach § 73 AO fal­len nicht unter das Abzugs­ver­bot des § 10 Nr. 2 KStG. Sie sind als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) zu qua­li­fi­zie­ren. Die ein­kom­mens­min­dern­de Rück­stel­lung für eine dro­hen­de Haf­tungs­inan­spruch­nah­me nach § 73 AO ist durch eine außer­bi­lan­zi­el­le Gewinn­er­hö­hung zu neu­tra­li­sie­ren.

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Nach­teils­aus­gleich bei Alters­teil­zeit – und kei­ne Rück­stel­lung

Arbeit­ge­ber dür­fen hin­sicht­lich lau­fen­der Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­trä­ge kei­ne Rück­stel­lun­gen für den sog. Nach­teils­aus­gleich gemäß § 5 Abs. 7 TV ATZ bil­den. Gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind in der Han­dels­bi­lanz u.a. Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten zu bil­den. Die dar­aus fol­gen­de Pas­si­vie­rungs­pflicht gehört zu den Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung und ist von der als Spar­kas­se

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Bil­dung von Rück­stel­lun­gen durch einen gewerb­li­chen Zwi­schen­ver­mie­ter

Eine Rück­stel­lungs­bil­dung durch einen Ver­mie­ter setzt des­sen Berech­ti­gung zur Gewinn­ermitt­lung durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich gemäß § 4 Abs. 1 i.V.m. § 5 EStG vor­aus. Ist dage­gen eine sol­che Gewerb­lich­keit zu ver­nei­nen, lie­gen Über­schus­s­ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) vor, bei denen eine Bilan­zie­rung von vorn­her­ein nicht in Betracht kommt. Nach der Recht­spre­chung

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Gewerb­li­che Zwi­schen­ver­mie­ter – und die Rück­stel­lung für Betriebs­kos­ten­nach­zah­lun­gen

Bei der Bil­dung von Rück­stel­lung eines gewerb­li­chen Zwi­schen­ver­mie­ters wegen der ihn tref­fen­den Ver­pflich­tun­gen zur künf­ti­gen Zah­lung von Betriebs­kos­ten für abge­lau­fe­ne Wirt­schafts­jah­re sind künf­ti­ge Vor­tei­le, die mit der Erfül­lung der Ver­pflich­tung vor­aus­sicht­lich ver­bun­den sein wer­den, soweit sie nicht als For­de­rung zu akti­vie­ren sind, gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. c EStG bei

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Rück­stel­lung für die Ver­pflich­tung zur Nach­be­treu­ung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen

Nach § 5 Abs. 1 EStG i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB a.F. sind für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten Rück­stel­lun­gen zu bil­den. Zwar dür­fen Ansprü­che und Ver­bind­lich­kei­ten aus einem schwe­ben­den Geschäft in der Bilanz grund­sätz­lich nicht aus­ge­wie­sen wer­den. Ein Bilanz­aus­weis ist u.a. aber dann gebo­ten, wenn das Gleich­ge­wicht der Ver­trags­be­zie­hun­gen durch Vor­leis­tun­gen oder Erfül­lungs­rück­stän­de

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Zukünf­ti­ge Zusatz­bei­trä­ge zur Hand­werks­kam­mer

Eine Rück­stel­lung kann auch für Ver­pflich­tun­gen aus öffent­li­chem Recht gebil­det wer­den, wenn die Ver­pflich­tung wirt­schaft­lich in den bis zum Bilanz­stich­tag abge­lau­fe­nen Wirt­schafts­jah­ren ver­ur­sacht ist. Die Ver­pflich­tung muss nicht nur an Ver­gan­ge­nes anknüp­fen, son­dern auch Ver­gan­ge­nes abgel­ten. Das ist der Fall, wenn sie auch dann zu erfül­len ist, wenn der Betrieb

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Ent­sor­gungs­pflich­ten nach dem Elek­tro- und Elek­tro­nik­ge­rä­te­ge­setz – und die Bil­dung von Rück­stel­lun­gen

Rück­stel­lun­gen für Ver­pflich­tun­gen, ab dem 13.08.2005 in Ver­kehr gebrach­te Ener­gie­spar­lam­pen zu ent­sor­gen, kön­nen erst gebil­det wer­den, wenn sich die­se Pflich­ten durch den Erlass einer Abhol­an­ord­nung nach § 16 Abs. 5 Elek­troG hin­rei­chend kon­kre­ti­siert haben. Für die Ver­pflich­tung zur Ent­sor­gung von vor dem 13.08.2005 in Ver­kehr gebrach­ten Ener­gie­spar­lam­pen kön­nen man­gels hin­rei­chen­den Ver­gan­gen­heits­be­zugs kei­ne Rück­stel­lun­gen

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Rück­stel­lun­gen – und ihre Abzin­sung

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e Satz 1 EStG sind die Rück­stel­lun­gen für Ver­pflich­tun­gen mit einem Zins­satz von 5, 5 v.H. abzu­zin­sen und ist Nr. 3 Satz 2 ent­spre­chend anzu­wen­den; für die Abzin­sung von Rück­stel­lun­gen für Sach­leis­tungs­ver­pflich­tun­gen ist nach Satz 2 der Vor­schrift der Zeit­raum bis zum Beginn der Erfül­lung maß­ge­bend. Die Abzin­sung beruht auf

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Nach­sor­ge­ver­pflich­tun­gen – und die Rück­stel­lun­gen

Ob bezo­gen auf die Abzin­sung von Rück­stel­lun­gen für Nach­sor­ge­ver­pflich­tun­gen nach § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e Satz 2 EStG sepa­ra­te Abzin­sungs­zeit­räu­me für die sog. Stil­l­­le­gungs- und die Nach­sor­ge­pha­se zu bil­den sind, ist anhand der Rechts­grund­la­gen der jewei­li­gen Nach­sor­ge­ver­pflich­tung zu beur­tei­len. Nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind Rück­stel­lun­gen u.a. für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten

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Rück­stel­lung für künf­ti­ge War­tungs­auf­wen­dun­gen an Flug­zeu­gen

Die War­tungs­ver­pflich­tung nach § 6 Luft­BO ist wirt­schaft­lich nicht in der Ver­gan­gen­heit ver­ur­sacht, weil wesent­li­ches Merk­mal der Über­ho­lungs­ver­pflich­tung das Errei­chen der zuläs­si­gen Betriebs­zeit ist, die den typi­scher­wei­se auf­tre­ten­den Ermü­­dungs- und Abnüt­zungs­er­schei­nun­gen des Luft­fahrt­ge­räts Rech­nung trägt . Die Not­wen­dig­keit der Bil­dung einer Rück­stel­lung kann sich aus einer pri­vat­recht­li­chen Ver­pflich­tung auf Zah­lung von

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Rück­stel­lun­gen für öffent­lich-recht­li­che Ver­pflich­tun­gen – und die Ein­heits­be­wer­tung

Der von Bau­spar­kas­sen gebil­de­te "Fonds zur bau­spar­tech­ni­schen Absi­che­rung" war bei der Ein­heits­be­wer­tung des Betriebs­ver­mö­gens nicht abzieh­bar. Gemäß § 95 Abs. 1 Satz 1 BewG a.F. umfasst das Betriebs­ver­mö­gen bewer­tungs­recht­lich alle Tei­le eines Gewer­be­be­triebs i.S. des § 15 Abs. 1 und 2 EStG, die bei der steu­er­li­chen Gewinn­ermitt­lung zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren; § 92 Abs. 5

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Atom­an­la­gen­rück­stel­lun­gen – und die Höchst­be­trags­be­rech­nung

Bei der Ermitt­lung des Höchst­be­tra­ges der Atom­an­la­gen­rück­stel­lung nach § 30 Abs. 2 Nr. 1 Rech­VersV ist die Kern­ener­gie­schä­den betref­fen­de Sach- und Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­sum­me für die sum­men­mä­ßig am höchs­ten ver­si­cher­te Ein­zel­an­la­ge anzu­set­zen und kei­ne Tren­nung nach den Spar­ten Scha­­dens- und Haft­pflicht­ver­si­che­rung ‑unter Berück­sich­ti­gung der dort jeweils am höchs­ten ver­si­cher­ten Anla­ge- vor­zu­neh­men. Nach § 341h

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Rück­stel­lung für aus­ste­hen­de Ver­wer­tungs- und Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Die Betrei­ber eines "Dua­len Sys­tems" kön­nen für noch zu erbrin­gen­de Ver­­wer­­tungs- und Ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen steu­er­min­dern­de Rück­stel­lun­gen bil­den. Geklagt in dem hier vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Recy­cling-GmbH, die in ihrem Jah­res­ab­schluss zum 31.12.2004 eine steu­er­li­che Rück­stel­lung für noch zu ent­sor­gen­de Ver­pa­ckun­gen bil­de­te. Sie begrün­de­te die Rück­stel­lung im Wesent­li­chen damit,

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Rück­stel­lung wegen Erfül­lungs­rück­stand des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters

Nach § 5 Abs. 1 EStG i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten Rück­stel­lun­gen zu bil­den. Zwar dür­fen Ansprü­che und Ver­bind­lich­kei­ten aus einem schwe­ben­den Geschäft in der Bilanz grund­sätz­lich nicht aus­ge­wie­sen wer­den. Ein Bilanz­aus­weis ist u.a. aber dann gebo­ten, wenn das Gleich­ge­wicht der Ver­trags­be­zie­hun­gen durch Vor­leis­tun­gen oder Erfül­lungs­rück­stän­de eines

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Bürg­schaft, Grund­schuld – und die Rück­stel­lung wegen dro­hen­der Inan­spruch­nah­me

Betrieb­lich ver­an­lass­te Rück­stel­lun­gen sind nach § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG zu pas­si­vie­ren. Bei der Über­nah­me von Bürg­schafts­ver­pflich­tun­gen hat der Bür­ge eine Rück­stel­lung wegen dro­hen­der Inan­spruch­nah­men nicht in jedem Fall anzu­set­zen. Die Bürg­schafts­ver­pflich­tung ist erst dann zu pas­si­vie­ren, wenn eine Inan­spruch­nah­me des Bür­gen droht . Inhalts­über­sichtInan­spruch­nah­me aus einer

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Rück­stel­lung für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten – bei rechts­hän­gi­gen Scha­den­er­satz­pro­zes­sen

Bei der Bil­dung einer Rück­stel­lung für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten ist zwi­schen der Wahr­schein­lich­keit des Bestehens der Ver­bind­lich­keit und der Wahr­schein­lich­keit der tat­säch­li­chen Inan­spruch­nah­me hier­aus zu unter­schei­den, da die bei­den Vor­aus­set­zun­gen inne­woh­nen­den Risi­ken unter­schied­lich hoch zu bewer­ten sein kön­nen. Der Steu­er­pflich­ti­ge kann nach den Umstän­den des Ein­zel­falls nicht ver­pflich­tet sein, eine Rück­stel­lung

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Hono­rar­rück­for­de­rung der Kran­ken­kas­sen – und die Rück­stel­lung des Arz­tes

Ärz­te, die die vor­ge­ge­be­nen Richt­grö­ßen für die Ver­schrei­bung von Arz­nei, Ver­­­band- und Heil­mit­teln um mehr als 25 % über­schrei­ten, dür­fen Rück­stel­lun­gen für Hono­rar­rück­for­de­run­gen der Kran­ken­kas­sen bil­den. Über­schrei­ten Ärz­te in ihrer Ver­ord­nungs­pra­xis die dafür bestehen­den Richt­grö­ßen­vo­lu­men um mehr als 25 %, so sind sie schon auf­grund des sich aus § 106 Abs. 5a

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Akti­vie­rung eines Instand­hal­tungs­an­spruchs?

Über­nimmt der Päch­ter ver­trag­lich die nach der gesetz­li­chen Rege­lung dem Ver­päch­ter oblie­gen­de Pflicht zur Instand­hal­tung der ver­pach­te­ten Sache, ist der Instand­hal­tungs­an­spruch des Ver­päch­ters auch dann nicht zu akti­vie­ren, wenn sich der Päch­ter mit der Instand­hal­tung im Rück­stand befin­det. Ist Päch­ter eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, wird der Instand­hal­tungs­an­spruch des ver­pach­ten­den Gesell­schaf­ters auch dann

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Rück­stel­lung für die Ver­fah­rens­kos­ten der Wohl­ver­hal­tens­pha­se

Der Insol­venz­ver­wal­ter hat eine Rück­stel­lung für nach Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens in der Wohl­ver­hal­tens­pe­ri­ode ent­ste­hen­de Ver­fah­rens­kos­ten zu bil­den, wenn nach den per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen des Schuld­ners die in die­sem Ver­fah­rens­ab­schnitt vor­aus­sicht­lich ent­ste­hen­den Ver­fah­rens­kos­ten durch die in die­sem Ver­fah­rens­ab­schnitt mut­maß­lich zu erwar­ten­den Ein­künf­te nicht gedeckt sind. Soweit eine der­ar­ti­ge Rück­stel­lung mög­lich

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Erfül­lungs­rück­stand eines Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters

Die Fra­ge, ob bei dyna­mi­sier­ten Lebens­ver­si­che­run­gen für den sog. Erfül­lungs­rück­stand eine Rück­stel­lung zu bil­den ist, kann mit den Grund­sät­zen der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung beant­wor­tet wer­den. Nach der Recht­spre­chung des BFH haben Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter, die vom Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men die Abschluss­pro­vi­si­on nicht nur für die Ver­mitt­lung der Ver­si­che­rung, son­dern auch für die wei­te­re Betreu­ung des

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Rück­stel­lung für Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses

Für die Ver­pflich­tung zur Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses einer Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft darf eine Rück­stel­lung nicht gebil­det wer­den, wenn die­se Ver­pflich­tung aus­schließ­lich durch den Gesell­schafts­ver­trag begrün­det wor­den ist. Gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind in der Han­dels­bi­lanz Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten zu bil­den. Das han­dels­recht­li­che Pas­si­vie­rungs­ge­bot für Ver­bind­lich­keits­rück­stel­lun­gen gehört zu den Grund­sät­zen

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