Beiträge zum Stichwort ‘ Rücküberstellung ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Dulin-Verfahren – und die Überstellungsfrist

8. Februar 2017 | Verwaltungsrecht

Verstreicht die Frist zur Überstellung des Asylbwerbers an das ursprünglich für die Durchführung des Asylverfahrens zuständige EU-Land (Art. 29 Abs. 2 Satz 1 Dublin III-VO), ohne dass eine Überstellung stattfindet, geht die Zuständigkeit von dem ersuchten – ursprünglich zuständigen – Staat auf den ersuchenden – die Überstellung durchführenden – Staat … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Überstellungshaft bei Rücküberstellungen nach der Dublin-III-VO

10. Oktober 2016 | Verwaltungsrecht

Die Voraussetzungen für die Anordnung von Haft zur Sicherung der Rücküberstellung im Anwendungsbereich der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.06.2013 (Dublin-III-Verordnung) ergeben sich unmittelbar aus Art. 28 Abs. 2, Art. 2 Buchstabe n der Dublin-III-Verordnung i.V.m. § 2 Abs. 15 AufenthG. Ein Rückgriff auf … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rücküberstellungsverfahren nach der Dublin-III-VO – und die Überstellungshaft

10. Oktober 2016 | Verwaltungsrecht

Auch vor Inkrafttreten von § 2 Abs. 15 AufenthG konnte Haft zur Sicherung von Überstellungsverfahren nach Art. 28 Dublin-III-Verordnung nicht auf der Grundlage von § 62 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 AufenthG angeordnet werden. Unter Geltung des Art. 28 Dublin-III-Verordnung durfte die Haft zur Sicherstellung einer Überstellung des Betroffenen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rücküberstellungshaft – und die Einreise aus einem anderen EU-Staat als Hafthindernis

9. August 2016 | Verwaltungsrecht

Nach § 55 Abs. 1 Satz 3 AsylG erwirbt ein Ausländer bei einer Einreise aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen sicheren Drittstaat mit der Stellung eines Asylantrags eine Aufenthaltsgestattung. Eine solche Gestattung begründet ein von Amts wegen zu beachtendes Hafthindernis. Gemäß § 14 Abs. 3 Satz … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rücküberstellungshaft – und die unterbliebene Unterrichtung der Botschaft

9. August 2016 | Verwaltungsrecht

Auch in Rückschiebungshaftsachen ist die Botschaft des Heimatstaates auf den Wunsch des Betroffenen gemäß Art. 36 Abs. 1 b) WÜK über die Inhaftierung zu unterrichten. Zur Rechtswidrigkeit der Haft führt ein Verstoß gegen die in Art. 36 Abs. 1 b) WÜK vorgesehene Unterrichtungspflicht nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs jedoch … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rücküberstellungshaft bei Identitätstäuschung – und ihre Zulässigkeit nach der Dublin-III-VO

9. August 2016 | Verwaltungsrecht

§ 2 Abs. 15 Satz 1 i.V.m. § 2 Abs. 14 Nr. 2 AufenthG genügt den Anforderungen von Art. 2 Buchstabe n der Dublin-III-Verordnung und kann daher Grundlage für die Anordnung von Haft zur Sicherung von Überstellungsverfahren nach Art. 28 Dublin-III-Verordnung sein. Sicherungshaft i.S.d. § 14 Abs. 3 Satz 1 … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Überstellungshaft – und die Begründung der Beschwerdeentscheidung

1. August 2016 | Verwaltungsrecht

Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Beschlüsse, die der Rechtsbeschwerde unterliegen, den für die Entscheidung maßgeblichen Sachverhalt wiedergeben. Das gilt auch in Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit, in denen das Rechtsbeschwerdegericht gemäß § 74 Abs. 3 Satz 4 FamFG, § 559 ZPO grundsätzlich von dem Sachverhalt auszugehen hat, den das Beschwerdegericht … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das erledigte Rücküberstellungsverfahren

17. Dezember 2015 | Verwaltungsrecht

Auch nach der Einführung von § 70 Abs. 3 Satz 3 FamFG kann die beteiligte Behörde ein in der Hauptsache erledigtes Freiheitsentziehungsverfahren nicht mit dem Feststellungsantrag analog § 62 FamFG fortsetzen. Eine auf die Kostenentscheidung beschränkte Rechtsbeschwerde der beteiligten Behörde ist auch nach der Einführung von § 70 Abs. 3 … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Rücküberstellung nach Italien

24. September 2014 | Verwaltungsrecht

Ein Asylbewerber kann sich den europäischen Staat, in dem das Asylverfahren durchgeführt werden soll, nicht aussuchen. Systemische Mängel, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung der in einem Mitgliedstaat überstellten Asylbewerber zur Folge haben, sind für Italien zu verneinen. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungasgericht Osnabrück in den … 



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