Die ver­spä­te­te Beför­de­rung – und der beam­ten­recht­li­che Scha­dens­er­satz­an­spruch

Ein beam­ten­recht­li­cher Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen schuld­haf­ter Ver­let­zung des Bewer­bungs­ver­fah­rens­an­spruchs kann in Anwen­dung des dem Vor­rang des Pri­­mär- vor dem Sekun­där­rechts­schutz die­nen­den Rechts­ge­dan­kens des § 839 Abs. 3 BGB dar­an schei­tern, dass der Beam­te von einem ihm zumut­ba­ren Rechts­mit­tel im Sin­ne die­ser Vor­schrift in vor­werf­ba­rer Wei­se kei­nen Gebrauch gemacht hat. Der Begriff des

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Scha­dens­er­satz wegen Nicht­be­för­de­rung – und der Ver­stoß des Beam­ten gegen Erkun­di­gungs- und Rüge­o­b­lie­gen­hei­ten

Ein Beam­ter muss sich über das „Ob“ und „Wann“ von Beför­de­rungs­ver­fah­ren erkun­di­gen und ggf. Män­gel rügen, wenn er nicht Gefahr lau­fen will, einen etwai­gen Anspruch auf Scha­dens­er­satz wegen sei­ner rechts­wid­ri­gen Nicht­be­rück­sich­ti­gung in einem Beför­de­rungs­ver­fah­ren zu ver­lie­ren. Dies hat aktu­ell das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in sie­ben bei ihm anhän­gi­gen Fäl­len ent­schie­den.

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Unter­su­chungs- und Rüge­o­b­lie­gen­heit beim Han­dels­kauf

Ist der Kauf für bei­de Tei­le ein Han­dels­ge­schäft, so hat der Käu­fer die Ware unver­züg­lich nach der Ablie­fe­rung durch den Ver­käu­fer, soweit dies nach ord­nungs­mä­ßi­gem Geschäfts­gang tun­lich ist, zu unter­su­chen und, wenn sich ein Man­gel zeigt, dem Ver­käu­fer unver­züg­lich Anzei­ge zu machen, § 377 Abs. 1 HGB. Die­se Oblie­gen­heit des Käu­fers

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