Entgeltfortzahlung - und die Rufbereitschaften der Krankenhausärzte

Ent­gelt­fort­zah­lung – und die Ruf­be­reit­schaf­ten der Kran­ken­haus­ärz­te

Bei der Berech­nung der Ent­gelt­fort­zah­lung für Kran­k­heits- und Urlaubs­zei­ten ist das im Refe­renz­zeit­raum erziel­te Ent­gelt für die tat­säch­li­che Inan­spruch­nah­me wäh­rend einer Ruf­be­reit­schaft nach § 22 Satz 2 TV-Ärz­­te/V­­KA ein­zu­be­zie­hen. § 22 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an kom­mu­na­len Kran­ken­häu­sern im Bereich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de vom 17.08.2006 (TV-Ärz­­te/V­­KA) regelt

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Urlaubsentgelt für Krankenhausärzte - und die geleistete Rufbereitschaft

Urlaubs­ent­gelt für Kran­ken­haus­ärz­te – und die geleis­te­te Ruf­be­reit­schaft

Gemäß § 27 Abs. 1 Satz 1 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an kom­mu­na­len Kran­ken­häu­sern im Bereich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de vom 17.08.2006 (TV-Ärz­­te/V­­KA) haben Ärz­tin­nen und Ärz­te in jedem Kalen­der­jahr Anspruch auf Erho­lungs­ur­laub unter Fort­zah­lung des Ent­gelts (§ 22 TV-Ärz­­te/V­­KA). Nicht in Monats­be­trä­gen fest­ge­leg­te Ent­gelt­be­stand­tei­le wer­den als Durch­schnitt auf Basis

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Rufbereitschaft für mehrere Betriebe - und der Gesamtbetriebsrat

Ruf­be­reit­schaft für meh­re­re Betrie­be – und der Gesamt­be­triebs­rat

Benö­tigt die Arbeit­ge­be­rin nicht Arbeit­neh­mer aus meh­re­ren Betrie­ben, um eine Ruf­be­reit­schaft zu gewähr­leis­ten, so begrün­det die unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dung, die­se Ruf­be­reit­schaft auf alle Betrie­be zu ver­tei­len, kein Erfor­der­nis, wel­ches für den Gesamt­be­triebs­rat zustän­dig­keits­be­grün­dend ist. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG hat der Betriebs­rat (oder auch der Gesamt­be­triebs­rat) über Beginn und Ende

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Bereitschaftsdienste und Mindestentgelt in der Pflegebranche

Bereit­schafts­diens­te und Min­des­t­ent­gelt in der Pfle­ge­bran­che

Das Min­des­t­ent­gelt nach § 2 der Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen für die Pfle­ge­bran­che (Pfle­ge­ArbbV) vom 15.07.2010 ist nicht nur für Voll­ar­beit, son­dern auch für Arbeits­be­reit­schaft und Bereit­schafts­dienst zu zah­len. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war die 1954 gebo­re­ne Klä­ge­rin bei der Beklag­ten, die einen pri­va­ten Pfle­ge­dienst betreibt, als Pfle­ge­hel­fe­rin

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Grenzgänger zur Schweiz - und die mehrtägige Rufbereitschaft

Grenz­gän­ger zur Schweiz – und die mehr­tä­gi­ge Ruf­be­reit­schaft

Ist ein in Deutsch­land ansäs­si­ger Arbeit­neh­mer über die Tages­gren­ze hin­weg in der Schweiz tätig, ist für die Annah­me eines sog. Nicht­rück­kehr­ta­ges im Sin­ne der Grenz­gän­ger­re­ge­lung in Art. 15a Abs. 2 DBA-Schweiz 1971/​1992 ent­schei­dend, ob eine Nicht­rück­kehr an sei­nen Wohn­sitz in Deutsch­land aus beruf­li­chen Grün­den erfolgt ist. Schließt sich unmit­tel­bar im Anschluss

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Wegezeiten in der Rufbereitschaft eines angestellten Krankenhausarztes

Wege­zei­ten in der Ruf­be­reit­schaft eines ange­stell­ten Kran­ken­haus­arz­tes

Tat­säch­li­che Wege­zei­ten sind im Rah­men einer Ruf­be­reit­schaft im Gegen­satz zu den auf­ge­run­de­ten Zei­ten nach § 11 Abs. 3 S. 5 TV-Ärz­­te/V­­KA zuschlags­pflich­tig. Es sind bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen die Zeit­zu­schlä­ge nach § 11 Abs. 1 TV-Ärz­­te/V­­KA zu bezah­len. Zwar zählt nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts und all­ge­mei­nem Ver­ständ­nis grund­sätz­lich die Wege­zeit, d.h. die

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