Schweizer Rundfunk - und die deutsche Gerichtsbarkeit

Schwei­zer Rund­funk – und die deut­sche Gerichts­bar­keit

Die Bericht­erstat­tung einer mit einem öffent­lich­recht­li­chen Rund­funk­auf­trag ihres Staa­tes belie­he­nen aus­län­di­schen Rund­funk­an­stalt erfolgt im Ver­hält­nis zu dem von die­ser Bericht­erstat­tung in sei­nem Per­sön­lich­keits­recht betrof­fe­nen Bür­ger nicht iure impe­rii im Sin­ne von Art. 27 Abs. 2 des Euro­päi­schen Über­ein­kom­mens über Staa­ten­im­mu­ni­tät vom 16.05.1972. Die deut­schen Gerich­te sind nach Art. 5 Nr. 3 des Über­ein­kom­mens

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Tagesschau-App - und der Aufstand der Verlage

Tages­schau-App – und der Auf­stand der Ver­la­ge

Die Arbeits­ge­mein­schaft der öffent­lich­recht­li­chen Rund­funk­an­stal­ten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (ARD) ist in Rechts­strei­tig­kei­ten, die die Erfül­lung der den Rund­funk­an­stal­ten zuge­wie­se­nen öffent­lich­recht­li­chen Auf­ga­ben betref­fen (hier die Bereit­stel­lung eines Tele­me­di­en­an­ge­bots), nicht gemäß § 50 ZPO par­tei­fä­hig. Die Vor­schrift des § 11d Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Teil­satz 3 RStV, die öffent­lich­recht­li­chen Rund­funk­an­stal­ten nichts­en­dungs­be­zo­ge­ne pres­se­ähn­li­che Ange­bo­te in

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Öffentlich-rechtliche Rundfunkprogramme im Kabelnetz - und die Einspeisevergütung

Öffent­lich-recht­li­che Rund­funk­pro­gram­me im Kabel­netz – und die Ein­spei­se­ver­gü­tung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich mit der Fra­ge befasst, ob öffent­lich­recht­li­che Rund­funk­an­stal­ten an Kabel­netz­be­trei­ber für die Ein­spei­sung ihrer Fern­­seh- und Radio­pro­gram­me in das Kabel­netz ein Ent­gelt zu zah­len haben. Die Klä­ge­rin betreibt ins­be­son­de­re in Rhein­­land-Pfalz und in Bay­ern Breit­band­ka­bel­net­ze für Rund­funk­si­gna­le. Sie strei­tet mit den jeweils beklag­ten öffent­lich­recht­li­chen Lan­des­rund­funk­an­stal­ten – Süd­west­rund­rund­funk

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Tagesschau-App - und die Vernichtung gebührenfinanzierter Journalistenarbeit

Tages­schau-App – und die Ver­nich­tung gebüh­ren­fi­nan­zier­ter Jour­na­lis­ten­ar­beit

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit einer Kla­ge pri­va­ter Zei­tungs­ver­le­ger gegen die ARB und den Nord­deut­schen Rund­funk zu befas­sen, in der es um die Zuläs­sig­keit der vom NDR für die ARD her­aus­ge­ge­be­nen "Tages­­schau-App" ging. Die in der ARD, der Arbeits­ge­mein­schaft der öffent­lich­recht­li­chen Rund­funk­an­stal­ten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, zusam­men­ge­schlos­se­nen Rund­funk­an­stal­ten betrei­ben seit

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Rundfunkbeitrag

Rund­funk­bei­trag

Der Rund­funk­bei­trag ist eben­so­we­nig ver­fas­sungs­wid­rig wie der Rund­funk­bei­trags­staats­ver­trag (RBStV), der seit dem 1.01.2013 die Rechts­grund­la­ge für die Erhe­bung von Rund­funk­bei­trä­gen dar­stellt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Beru­fun­gen von drei Klä­gern zurück­ge­wie­sen, die sich gegen die Erhe­bung von Rund­funk­bei­trä­gen im pri­va­ten Bereich durch den

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Fortgeltung von Rundfunkgebührenbefreiungen

Fort­gel­tung von Rund­funk­ge­büh­ren­be­frei­un­gen

Eine Rund­funk­ge­büh­ren­be­frei­ung gilt nicht über den 1.01.2013 hin­aus fort. Denn der Rund­funk­ge­büh­ren­staats­ver­trag wur­de mit dem Inkraft­tre­ten des Rund­funk­bei­trags­staats­ver­tra­ges zum 1.01.2013 auf­ge­ho­ben. Seit die­sem Zeit­punkt besteht kei­ne Rund­funk­ge­büh­ren­pflicht mehr. Der die Befrei­ung von der Rund­funk­ge­büh­ren­pflicht regeln­de Bescheid hat daher seit dem 1.01.2013 kei­nen Anwen­dungs­be­reich mehr und geht folg­lich ins Lee­re1. Dies

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