Die Lizenz des Saatgutherstellers

Die Lizenz des Saat­gut­her­stel­lers

§ 10 Abs. 1 Sort­SchG ver­mit­telt dem Sor­ten­schutz­in­ha­ber (§ 8 Sort­SchG) eine geschütz­te Rechts­po­si­ti­on, Ver­meh­rungs­ma­te­ri­al der geschütz­ten Sor­te zu erzeu­gen, für Ver­meh­rungs­zwe­cke auf­zu­be­rei­ten, in den Ver­kehr zu brin­gen, ein- oder aus­zu­füh­ren oder hier­für auf­zu­be­wah­ren. Über­lässt ein Züch­ter die­ses Recht zeit­lich befris­tet einem Saat­gut­her­stel­ler gegen Lizenz­zah­lung, liegt eine Rech­te­über­las­sung i.S. des § 8 Nr.

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Rasen gesät - Unkraut gewachsen

Rasen gesät – Unkraut gewach­sen

Ist die Qua­li­tät des Rasen­sa­men nicht für das Wach­sen von Unkraut ver­ant­wort­lich, besteht kein Anspruch auf Scha­den­er­satz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Rasen­sa­men­käu­fe­rin abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin kauf­te im Früh­jahr 2012 einen 10 kg-Sack Rasen­sa­men beim spä­te­ren Beklag­ten. Damit besä­te sie ver­schie­de­ne

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Die Verunreinigung mit gentechnisch verändertem Maissaatgut

Die Ver­un­rei­ni­gung mit gen­tech­nisch ver­än­der­tem Mais­saat­gut

Das natio­na­le Gen­tech­nik­recht ermög­licht es, die Besei­ti­gung von Mais­pflan­zen zu ver­lan­gen, die aus kon­ven­tio­nel­lem Saat­gut mit gering­fü­gi­gen Ver­un­rei­ni­gun­gen mit gen­tech­nisch ver­än­der­tem Saat­gut her­vor­ge­gan­gen sind. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine von der Regie­rung Ober­bay­erns ergan­ge­ne Besei­tungs­an­ord­nung für Mais­pflan­zen als recht­mä­ßig ange­se­hen und die

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Landgericht Leipzig

Gemü­se­saat­gut

Die Richt­li­ni­en über den Ver­kehr mit Gemü­se­saat­gut berück­sich­ti­gen die wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen der Ver­käu­fer „alter Sor­ten“, da sie deren Inver­kehr­brin­gen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen erlau­ben. Die Richt­li­nie 2002/​55/​EG des Rates vom 13. Juni 2002 über den Ver­kehr mit Gemü­se­saat­gut macht das Inver­kehr­brin­gen die­ses Saat­guts von der vor­he­ri­gen Zulas­sung der ent­spre­chen­den Sor­ten in

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Vernichtung von gentechnisch veränderten Maispflanzen

Ver­nich­tung von gen­tech­nisch ver­än­der­ten Mais­pflan­zen

Das Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richt Augs­burg hat die Fort­set­zungs­fest­stel­lungs­kla­ge der Inha­ber eines land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes abge­wie­sen, die sich gegen eine auf das Gen­tech­nik­ge­setz gestütz­te Anord­nung der Regie­rung von Ober­bay­ern auf Ver­nich­tung von Mais­pflan­zen und Saat­gut gewandt hat­ten. Im April 2010 hat­te der beklag­te Frei­staat Bay­ern durch ein Test­ergeb­nis des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Ver­brau­cher­schutz

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Beseitigungsanordnung für Genmais-Anpflanzung

Besei­ti­gungs­an­ord­nung für Gen­mais-Anpflan­zung

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he hat den Eil­an­trag eines Land­wirts aus dem Land­kreis Ras­tatt gegen die Anord­nung der sach­ge­rech­ten Besei­ti­gung sämt­li­cher Mais­pflan­zen abge­lehnt, die aus einer Char­ge mit Saat­gut stam­men, die mit einer gen­tech­nisch ver­än­der­ten Mais­sor­te durch­mischt ist. Der Antrag­stel­ler hat­te von einer nie­der­säch­si­schen Fir­ma Mais­saat­gut bezo­gen und auf sei­nen Fel­dern aus­ge­sät.

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