Die Sachaufklärungspflicht des Finanzgerichts - und das nicht eingeholte Sachverständigengutachten zum ausländischen Recht

Die Sach­auf­klä­rungs­pflicht des Finanz­ge­richts – und das nicht ein­ge­hol­te Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten zum aus­län­di­schen Recht

Nach § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO hat das Finanz­ge­richt den Sach­ver­halt von Amts wegen zu erfor­schen. Es muss zur Her­bei­füh­rung der Spruch­rei­fe alles auf­klä­ren, was aus sei­ner Sicht ent­schei­dungs­er­heb­lich ist und hier­für alle ver­füg­ba­ren Beweis­mit­tel aus­nut­zen. Ein Ver­fah­rens­man­gel kann jedoch nicht mehr mit Erfolg gel­tend gemacht wer­den, wenn er eine

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Die Sachaufklärungspflicht des Finanzgerichts - und der Rügeverlust des Klägers

Die Sach­auf­klä­rungs­pflicht des Finanz­ge­richts – und der Rüge­ver­lust des Klä­gers

Das erst­in­stanz­li­che Gericht hat nach § 76 Abs. 1 FGO den ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Sach­ver­halt von Amts wegen zu erfor­schen. Dies gilt inso­weit, als Auf­klä­rungs­maß­nah­men durch den Inhalt der Akten, das Betei­lig­ten­vor­brin­gen oder sons­ti­ge Umstän­de ver­an­lasst sind. Dabei ste­hen die Art und Wei­se der Beweis­erhe­bung und die Aus­wahl der Beweis­mit­tel grund­sätz­lich im pflicht­ge­mä­ßen

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Sozialversicherungspflicht für Honorarpflegekräfte

Augen auf bei der Betreu­er­aus­wahl

Zum Umfang der von Amts wegen vor­zu­neh­men­den Sach­auf­klä­rung bezüg­lich der Aus­wahl eines Betreu­ers hat aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: So hat­te im vor­lie­gen­den Streit­fall das vor­in­stanz­lich täti­ge Land­ge­richt die nach § 26 FamFG not­wen­di­ge Auf­klä­rung zu der Fra­ge unter­las­sen hat, ob die Bestel­lung des Betei­lig­ten dem Wohl der Betrof­fe­nen zuwi­der­läuft.

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Gewährung subsidiären Schutzes im Ausland - und die Verletzung der gerichtlichen Aufklärungspflicht

Gewäh­rung sub­si­diä­ren Schut­zes im Aus­land – und die Ver­let­zung der gericht­li­chen Auf­klä­rungs­pflicht

Rechts­grund­la­ge für die ange­foch­te­ne Unzu­läs­sig­keits­ent­schei­dung hin­sicht­lich des sub­si­diä­ren Schut­zes ist § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG. Nach die­ser Vor­schrift ist ein Asyl­an­trag unzu­läs­sig, wenn ein ande­rer Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on dem Aus­län­der bereits inter­na­tio­na­len Schutz im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Nr. 2 AsylG gewährt hat. Für Anträ­ge auf sub­si­diä­ren Schutz von Aus­län­dern,

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Die Sachaufklärungspflicht des Verwaltungsgerichts - und die sich aufdrängenden Aufklärungsmaßnahmen

Die Sach­auf­klä­rungs­pflicht des Ver­wal­tungs­ge­richts – und die sich auf­drän­gen­den Auf­klä­rungs­maß­nah­men

Auf­klä­rungs­maß­nah­men drän­gen sich i.S.d. § 86 Abs. 1 VwGO auf, wenn das Gericht auf der Grund­la­ge sei­ner Rechts­auf­fas­sung Anlass zu wei­te­rer Auf­klä­rung sehen muss, d.h. wenn die bis­he­ri­gen Tat­sa­chen­fest­stel­lun­gen eine Ent­schei­dung noch nicht sicher tra­gen . Gemes­sen hier­an ver­stößt das Gericht nicht gegen § 86 Abs. 1 Satz 1 VwGO, wenn es auf

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Der nicht vernommene Zeuge - und die unterlassene Rüge

Der nicht ver­nom­me­ne Zeu­ge – und die unter­las­se­ne Rüge

Der Klä­ger kann sich wegen der Nicht­ver­neh­mung der Zeu­gin in der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Finanz­ge­richt nicht auf einen Ver­fah­rens­man­gel beru­fen, wenn er einen sol­chen Man­gel nach dem Inhalt des Sit­zungs­pro­to­kolls nicht gerügt hat. So auch in dem hier ent­schie­de­nen Fall: Obwohl eine Beweis­auf­nah­me nicht statt­ge­fun­den hat, hat der in

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