Unbe­leg­te Bröt­chen mit einem Heiß­ge­tränk

Stellt der Arbeit­ge­ber sei­nen Arbeit­neh­mern unbe­leg­te Back­wa­ren wie Bröt­chen und Rosi­nen­brot nebst Heiß­ge­trän­ken zum sofor­ti­gen Ver­zehr im Betrieb bereit, han­delt es sich bei den zuge­wand­ten Vor­tei­len grund­sätz­lich nicht um Arbeits­lohn, son­dern um nicht steu­er­ba­re Auf­merk­sam­kei­ten. Unbe­leg­te Back­wa­ren wie Bröt­chen und Rosi­nen­brot mit einem Heiß­ge­tränk stel­len kein Früh­stück i.S. von §

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Sach­be­zü­ge – und die Berech­nung der 44 €-Frei­gren­ze

Übli­cher End­preis i.S. von § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG ist der End­ver­brau­cher­preis und damit der im all­ge­mei­nen Geschäfts­ver­kehr von Letzt­ver­brau­chern für iden­ti­sche bzw. gleich­ar­ti­ge Waren tat­säch­lich gezahl­te güns­tigs­te Ein­zel­han­dels­preis am Markt (Bestä­ti­gung der stän­di­gen Recht­spre­chung). Lie­fert der Arbeit­ge­ber die Ware in die Woh­nung des Arbeit­neh­mers, liegt eine zusätz­li­che Leis­tung des Arbeit­ge­bers

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Juris­ti­sche Begriff­lich­kei­ten im Tarif­ver­trag – und die Fra­ge des Sach­be­zugs

Die Tarif­ver­trags­par­tei­en haben in § 23 Abs. 2 Satz 1 des Man­tel­ta­rif­ver­trags für Sicher­heits­kräf­te an Ver­kehrs­flug­hä­fen (im Fol­gen­den: MTV Sicher­heit) einen Rechts­be­griff – den Begriff des Sach­be­zugs – ver­wen­det, der im juris­ti­schen Sprach­ge­brauch eine bestimm­te Bedeu­tung hat. Des­halb ist der Begriff in sei­ner all­ge­mei­nen juris­ti­schen – ein­kom­mens­steu­er­recht­li­chen – Bedeu­tung aus­zu­le­gen, denn in

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Akti­en­er­werb im Rah­men von Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­pro­gram­men

Auf Sach­be­zü­ge in Form von im Rah­men von Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­pro­gram­men unent­gelt­lich oder ver­bil­ligt über­las­se­nen Akti­en ist § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG unab­hän­gig davon anzu­wen­den, ob sie auch unter § 19a EStG fal­len. Auch die Sach­be­zü­ge, die auf­grund der Anwen­dung der Frei­gren­ze des § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG außer Ansatz blei­ben, sind in die

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Ver­bil­lig­te Arbeit­neh­mer­be­tei­li­gung als Arbeits­lohn

Der geld­wer­te Vor­teil aus dem ver­bil­lig­ten Erwerb einer Betei­li­gung, der im Hin­blick auf eine spä­te­re Beschäf­ti­gung als Geschäfts­füh­rer gewährt wird, ist als Arbeits­lohn zu berück­sich­ti­gen. Zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit gehö­ren gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ‑neben Gehäl­tern und Löh­­nen- auch ande­re Bezü­ge und Vor­tei­le, die "für"

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Belo­bi­gungs­prä­mi­en

Für pau­schal ver­steu­er­te Belo­bi­gungs­prä­mi­en an Mit­ar­bei­ter im Rah­men eines Beloh­nungs­sys­tems besteht eine Bei­trags­pflicht zur Sozi­al­ver­si­che­rung. Die Belo­bi­gungs­prä­mi­en sind nicht dem bei­trags­pflich­ti­gen Arbeits­ent­gelt hin­zu­zu­rech­nen. Es han­del­te sich bei den Prä­mi­en zwar grund­sätz­lich um Arbeits­ent­gelt iS von § 14 Abs 1 S 1 SGB IV. Den ein­zel­nen Beschäf­tig­ten floss näm­lich durch die Prä­mi­en –

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Geld­wer­ter Vor­teil beim Job­ti­cket

Ein Sach­be­zug i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG liegt auch dann vor, wenn der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer durch Ver­ein­ba­rung mit einem Ver­kehrs­be­trieb das Recht zum Erwerb einer ver­güns­tig­ten Jah­res­netz­kar­te (Job­ti­cket) ein­räumt, soweit sich dies für den Arbeit­neh­mer als Frucht sei­ner Arbeit für den Arbeit­ge­ber dar­stellt. Die­ser geld­wer­te Vor­teil fließt den

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Geld­wer­ter Vor­teil bei ver­bil­lig­ter Woh­nungs­über­las­sung

Die ver­bil­lig­te Über­las­sung einer Woh­nung führt zu steu­er­pflich­ti­gem Arbeits­lohn, eben­so die Zah­lung von frei­wi­li­gen Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen durch den Arbeit­ge­ber. Eine Akti­en­ge­sell­schaft über­ließ der Wit­we eines frü­he­ren Vor­stands­vor­sit­zen­den eine 231 qm gro­ße Woh­nung für eine Mie­te von monat­lich 200 DM. Zudem gewähr­te die Akti­en­ge­sell­schaft fünf Vor­stands­mit­glie­dern neben einer Pen­si­ons­zu­sa­ge zusätz­lich Zuschüs­se zu

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Gemein­schafts­ver­pfle­gung in der Kaser­ne

Die unent­gelt­li­che Gemein­schafts­ver­pfle­gung in der Kaser­ne für Sol­da­ten wäh­rend einer Dienst­rei­se ist regel­mä­ßig steu­er­ba­rer und steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn und mit dem amt­li­chen Sach­be­zugs­wert zu bewer­ten. Die­ser ist vor­lie­gend mit den amt­li­chen Wer­ten der Sach­be­zugs­ver­ord­nung zu bewer­ten (§ 8 Abs. 2 Sät­ze 6, 7 EStG). Denn die Trup­pen­ver­pfle­gung ist als Art der Ver­kös­ti­gung durch

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Tank- und Geschenk­gut­schei­ne des Arbeit­ge­bers

Tank- und Geschenk­gut­schei­ne des Arbeit­ge­bers kön­nen steu­er­be­frei­ter Sach­lohn sein. Hier­zu hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt in drei Urtei­len anläss­lich der Fra­ge der ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Behand­lung von Tank­kar­ten, Tank­gut­schei­nen und Geschenk­gut­schei­nen unter Auf­ga­be sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung neue Grund­sät­ze zu der Unter­schei­dung von Bar­lohn und einem nach dem Ein­kom­men­steu­er­ge­setz bis zur Höhe von monat­lich

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Restau­rant­schecks sind kein Sach­be­zug

Essens­zu­schüs­se des Arbeit­ge­bers in Form von Restau­rant­schecks stel­len nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf kein Sach­be­zug i. S. d. § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG dar. In dem Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Ver­fah­ren war die Nach­ver­steue­rung von Essens­zu­schüs­sen in Form von Restau­rant­schecks strei­tig. Die Klä­ge­rin stell­te ihren Arbeit­neh­mern zusätz­lich zum geschul­de­ten Arbeits­lohn monat­lich jeweils

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Ver­pfle­gung für das Bord­per­so­nal auf der Fluss­kreuz­fahrt

Nach § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG haben Arbeit­neh­mer nicht nur Löh­ne und Gehäl­ter son­dern alle geld­wer­ten Vor­tei­le, die sie als Arbeits­ent­gelt erhal­ten, zu ver­steu­ern. Dage­gen sind Vor­tei­le, die der Arbeit­ge­ber nicht als Ent­loh­nung, son­dern aus ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chem Inter­es­se gewährt, nicht steu­er­bar. Ermög­licht ein Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer die kos­ten­lo­se Einah­me

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Der "Haus­brand" als betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung

Der Pen­si­ons­si­che­rungs­ver­ein als Trä­ger der im Betriebs­ren­ten­ge­setz vor­ge­se­he­nen Insol­venz­si­che­rung hat im Siche­rungs­fall nur für Leis­tun­gen ein­zu­ste­hen, die Betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung im Sin­ne die­ses Geset­zes dar­stel­len. Das sind Ver­sor­gungs­leis­tun­gen, die aus Anlass des Arbeits­ver­hält­nis­ses als Alters­ver­sor­gung das „Lang­le­big­keits­ri­si­ko“, als Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung einen Teil des Todes­fall­ri­si­kos oder als Inva­li­di­täts­ver­sor­gung einen Teil des Inva­li­di­täts­ri­si­kos abde­cken.

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Mahl­zei­ten­ge­stel­lung bei Aus­wärts­tä­tig­keit

Im Novem­ber 2008 ent­schied der Bun­des­fi­nanz­hof, dass Auf­wen­dun­gen für Mahl­zei­ten, die zur Be­kös­ti­gung der Ar­beit­neh­mer an­läss­lich einer Aus­wärt­s­tä­tig­keit ab­ge­ge­ben wer­den, mit den tat­säch­li­chen Wer­ten und nicht mit den Wer­ten der Sach­be­zugs­ver­ord­nung an­zu­set­zen sind. Jetzt reagiert das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um auf die­se BFH-Ent­­­schei­­dung: Danach sind die Rechts­grund­sät­ze des BFH-Beschlus­­ses über den ent­schie­de­nen Ein­zel­fall

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Sach­be­zugs­ver­ord­nung 2006

Die Sach­be­zugs­ver­ord­nung gilt für die gesetz­li­che Kranken‑, Pflege‑, Ren­­ten- und Unfall­ver­si­che­rung sowie für das Recht der Arbeits­för­de­rung und wird jähr­lich ange­passt. Sie hat für Bran­chen Bedeu­tung, in denen Beschäf­tig­te Sach­be­zü­ge in Form von frei­er Unter­kunft und frei­er Ver­pfle­gung gewährt wird (zum Bei­spiel im Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be). Die­se Sach­be­zü­ge erhal­ten Beschäf­tig­te

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