Vorbeschäftigungsverbot bei sachgrundloser Befristung

Vor­be­schäf­ti­gungs­ver­bot bei sach­grund­lo­ser Befris­tung

Das Vor­be­schäf­ti­gungs­ver­bot des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG besteht nach Ansicht des Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg – und ent­ge­gen der ander­lau­ten­den Recht­spre­chung des 7. Senats des Bun­des­ar­beits­ge­richts – zeit­lich unein­ge­schränkt. § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG ist weder aus­le­gungs­fä­hig noch ver­fas­sungs­kon­form aus­le­gungs­be­dürf­tig. Die kalen­der­mä­ßi­ge Befris­tung eines Arbeits­ver­tra­ges ohne Vor­lie­gen eines sach­li­chen Grun­des ist

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Die Befristung eines Arbeitsvertrages

Die Befris­tung eines Arbeits­ver­tra­ges

Die im Jah­re 2004 vor­ge­nom­me­ne gesetz­li­che Erwei­te­rung in § 278 Abs. 6 ZPO den Abschluss eines gericht­li­chen Ver­gleichs zu ver­ein­fa­chen, muss auch bei der Anwen­dung des § 14 Abs. 1 Nr. 8 Teil­­zeit- und Befris­tungs­ge­setz beach­tet wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Nie­der­sach­sen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ent­fris­tungs­kla­ge einer

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Die Befristung von Arbeitsverträgen und frühere Vorbeschäftigungszeiten

Die Befris­tung von Arbeits­ver­trä­gen und frü­he­re Vor­be­schäf­ti­gungs­zei­ten

Auch bei einer län­ger als drei Jah­re zurück­lie­gen­den Vor­be­schäf­ti­gung kann eine unzu­läs­si­ge sach­grund­lo­se Befris­tung eines Arbeits­ver­tra­ges vor­lie­gen. So hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Arbeit­neh­mers ent­schie­den, der sich gegen die Befris­tung sei­nes letz­ten Arbeits­ver­tra­ges gewandt hat. Der Klä­ger war bei einem Unter­neh­men der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie

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Sachgrundlose Befristung eines Arbeitsverhältnisses - und die Umgehung des Anschlussverbots

Sach­grund­lo­se Befris­tung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses – und die Umge­hung des Anschluss­ver­bots

Zur Recht­fer­ti­gung einer sach­grund­lo­sen Befris­tung kann sich ein Ver­trags­ar­beit­ge­ber dann nicht auf § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG beru­fen, wenn er den Ver­trag in bewuss­tem und gewoll­tem Zusam­men­wir­ken mit dem letz­ten Ver­trags­ar­beit­ge­ber des Arbeit­neh­mers aus­schließ­lich des­halb ver­ein­bart hat, um das Anschluss­ver­bot des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG zu umge­hen. Bei einer

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