Sachverhalts- und Beweiswürdigung im verwaltungsgerichtlichen Urteil

Sach­ver­halts- und Beweis­wür­di­gung im ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Urteil

Die Grund­sät­ze der Sach­­ver­­halts- und Beweis­wür­di­gung sind in aller Regel revi­si­ons­recht­lich dem sach­li­chen Recht zuzu­ord­nen1. Der Grund­satz der frei­en Beweis­wür­di­gung ("Über­zeu­gungs­grund­satz", § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO) im Sin­ne von § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO betrifft die Fest­stel­lung aller für die Ent­schei­dung des Gerichts erheb­li­chen Tat­sa­chen und deren "freie Wür­di­gung". Umfasst

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Änderungsbescheid nach Rechtsprechungsänderung - und der Vertrauensschutz

Ände­rungs­be­scheid nach Recht­spre­chungs­än­de­rung – und der Ver­trau­ens­schutz

Bei der Auf­he­bung oder Ände­rung eines Steu­er­be­scheids darf gemäß § 176 Abs. 1 Nr. 3 AO nicht zuun­guns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen berück­sich­tigt wer­den, dass sich die Recht­spre­chung eines obers­ten Gerichts­ho­fes des Bun­des geän­dert hat, die bei der bis­he­ri­gen Steu­er­fest­set­zung von der Finanz­be­hör­de ange­wandt wor­den ist. Nach den BFH, Urtei­len vom 08.02.19951; vom 05.09.20002;

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Die versuchte Einflussnahme auf einen Zeugen

Die ver­such­te Ein­fluss­nah­me auf einen Zeu­gen

Es ist recht­lich unbe­denk­lich, dass die Straf­kam­mer die fest­ge­stell­te ver­such­te Ein­fluss­nah­me des Ange­klag­ten über einen Drit­ten auf den Zeu­gen wäh­rend lau­fen­der Haupt­ver­hand­lung als ein den Ange­klag­ten belas­ten­des Indiz bewer­tet hat. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te der in Unter­su­chungs­haft genom­me­ne Ange­klag­te aus­weis­lich der Fest­stel­lun­gen ver­sucht, den auf frei­em

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Steuerhinterziehung - und die Urteilsgründe

Steu­er­hin­ter­zie­hung – und die Urteils­grün­de

Nach § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO müs­sen die Urteils­grün­de die für erwie­sen erach­te­ten Tat­sa­chen, also das Tat­ge­sche­hen mit­tei­len, in dem die gesetz­li­chen Merk­ma­le der Straf­tat gefun­den wer­den. Dies muss in einer geschlos­se­nen Dar­stel­lung aller äuße­ren und jeweils im Zusam­men­hang damit auch der dazu­ge­hö­ri­gen inne­ren Tat­sa­chen in so voll­stän­di­ger Wei­se gesche­hen,

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Der lügende Zeuge - in den Urteilsgründen

Der lügen­de Zeu­ge – in den Urteils­grün­den

Das Tat­ge­richt hat das Aus­sa­ge­ver­hal­ten eines lügen­den Zeu­gen voll­stän­dig dar­zu­le­gen und anzu­ge­ben, wes­halb es ihm gleich­wohl fol­gen will1. Hat das Gericht durch­grei­fen­de Beden­ken an der Glaub­haf­tig­keit der Anga­ben der ein­zi­gen Belas­tungs­zeu­gin, hät­te es ihm daher oble­gen, deren Bekun­dun­gen im Detail mit­zu­tei­len und in einer für das Revi­si­ons­ge­richt nach­voll­zieh­ba­ren Wei­se zu

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Die fehlenden Sachverhaltsdarstellung im Beschluss

Die feh­len­den Sach­ver­halts­dar­stel­lung im Beschluss

Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs müs­sen Beschlüs­se, die der Rechts­be­schwer­de unter­lie­gen, den für die Ent­schei­dung maß­geb­li­chen Sach­ver­halt wie­der­ge­ben1. Die­se Anfor­de­run­gen gel­ten auch für Beschlüs­se über Zuschlags­be­schwer­den, gegen die das Beschwer­de­ge­richt – wie hier – zur Klä­rung von für die gericht­li­che Pra­xis bedeut­sa­men Rechts­fra­gen die Rechts­be­schwer­de zuge­las­sen hat2. Denn nach §

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