Nachzulassung homöopathischer Kombinations-Arzneimittel

Nach­zu­las­sung homöo­pa­thi­scher Kom­bi­na­ti­ons-Arz­nei­mit­tel

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat jetzt zwei Ver­fah­ren ent­schie­den, die die Ver­län­ge­rung der fik­ti­ven Zulas­sung („Nach­zu­las­sung“) für zwei seit lan­gem erhält­li­che homöo­pa­thi­sche Kom­bi­na­ti­ons­arz­nei­mit­tel zur Behand­lung von Beschwer­den in den Wech­sel­jah­ren betref­fen. Die Mit­tel ent­hal­ten unter ande­rem die Wirk­stof­fe Sepia offi­ci­na­lis (Tin­te des Tin­ten­fi­sches) und Lache­sis muta (Gift der Busch­meis­ter­schlan­ge). Das

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Feuchtigkeit im Wageninnern

Feuch­tig­keit im Wagen­in­nern

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te jetzt dar­über zu ent­schei­den, unter wel­chen Umstän­den das Ein­drin­gen von Feuch­tig­keit in den Innen­raum eines ver­kauf­ten Gebraucht­wa­gens als ein den Rück­tritt des Käu­fers aus­schlie­ßen­der gering­fü­gi­ger Man­gel („uner­heb­li­che Pflicht­ver­let­zung“) i. S. des § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB ein­zu­stu­fen ist.

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Heizungskontrolle für die Versicherung

Hei­zungs­kon­trol­le für die Ver­si­che­rung

Wenn im Win­ter die Was­ser­lei­tung zufriert, ist dies ärger­lich. Noch ärger­li­cher ist es dann aber für den Haus­ei­gen­tü­mer, wenn für die Frost­schä­den an dem Gebäu­de die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht ein­tre­ten will, da der Eigen­tü­mer die Behei­zung angeb­lich nicht „genü­gend häu­fig“ kon­trol­liert habe. Mit einem sol­chen Fall hat­te sich jetzt auch der

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Courthouse

Haf­tungs­be­gren­zung in Kfz-Kas­ko­ver­si­che­run­gen

Bei der Wahl einer Kfz-Kas­­ko­­ver­­­si­che­­rung soll­te der Kun­de nicht nur die Ver­si­che­rungs­prä­mi­en, son­dern auch die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen ver­glei­chen. Denn im Klein­ge­druck­ten beschrän­ken man­che Ver­si­che­rer ihre Haf­tung für den Fall, dass das Fahr­zeug nicht repa­riert wird, auf die Dif­fe­renz zwi­schen Wie­­der­­be­­schaf­­fungs- und Rest­wert – was eini­ges aus­ma­chen kann. Das zeigt ein jetzt

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Anfahrtverzögerung bei Automatik-Fahrzeug

Anfahrt­ver­zö­ge­rung bei Auto­ma­tik-Fahr­zeug

Dass ein PS-star­­ker Wagen mit Die­sel­mo­tor und Tur­bo­la­der etwa eine hal­be Sekun­de ver­zö­gert anfährt, ist kein Man­gel des Fahr­zeugs. Die­ses so genann­te “Tur­bo­loch” ent­spricht nach Ansicht des Land­ge­richts Mün­chen I dem Stand der Tech­nik und ist seit 30 Jah­ren eine bekann­te Schwä­che bei Auto­ma­tik­ge­trie­ben. Das muss­te sich jetzt ein Münchner Rechts­an­walt

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“Unfallschäden lt. Vorbesitzer”

“Unfall­schä­den lt. Vor­be­sit­zer”

Über die Bedeu­tung der Anga­be “Unfall­schä­den lt. Vor­be­sit­zer: Nein” beim Kauf eines Gebraucht­wa­gens von einem Fahr­zeug­händ­ler hat­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu ent­schei­den. Und er hat die Ent­schei­dung genutzt, um sei­ne Recht­spre­chung fort­zu­ent­wi­ckeln, wonach ein Sach­man­gel eines Gebraucht­fahr­zeugs bereits in der Eigen­schaft als Unfall­wa­gen lie­gen kann (§ 434 BGB). Dem Urteil

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Tödliches Heu

Töd­li­ches Heu

Ein Stall­be­su­cher, der ein Pferd mit fri­schem Heu füt­tert, ist für den Tod des Pfer­des scha­dens­er­satz­pflich­tig. Der Klä­ger in einem jetzt vom OLG Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall betreibt einen Rei­ter­hof. An einem Abend im Juli 2005 woll­te der Beklag­te dort sei­ne Schwes­ter abho­len. Die War­te­zeit über­brück­te er in den Stall­an­la­gen. Im

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Sichere PIN?

Siche­re PIN?

In einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frankfurt/​Main nach einer Beweis­auf­nah­me kei­ne Anhalts­punk­te dafür gese­hen, dass Sicher­heits­män­gel bei dem von der beklag­ten Bank in der Zeit von Dezem­ber 1999 bis Febru­ar 2003 ver­wand­ten Ver­schlüs­se­lungs­sys­tems (Tri­p­­le-DES-Schlüs­­sel, bestehend aus 128 Bit) bestan­den. Es kön­ne prak­tisch aus­ge­schlos­sen wer­den, dass Kri­mi­nel­le den kryp­to­gra­phi­schen

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Sachverständigenhaftung

Sach­ver­stän­di­gen­haf­tung

Auch der in einem Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren vom Gericht mit der Wert­ermitt­lung beauf­trag­te Sach­ver­stän­di­ge haf­tet, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt fest­ge­stellt hat, dem Erstei­ge­rer für ein feh­ler­haf­tes Gut­ach­ten nach § 839 a BGB. BGH, Urteil vom 9. März 2006 – III ZR 143/​05

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