Der medi­zi­ni­sche Sach­ver­stän­di­ge – und sei­ne wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen als Arzt

Der Umstand, dass der gericht­lich bestell­te Sach­ver­stän­di­ge im Rah­men der von ihm aus­ge­üb­ten ärzt­li­chen Tätig­keit gegen­über Ver­si­che­rungs­neh­mern einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung Behand­lungs­leis­tun­gen erbracht (hier: IMRT-Strah­­len­the­ra­pie) und abge­rech­net hat (hier: ana­log Num­mer 5855 GOÄ), begrün­det für sich allein nicht die Besorg­nis der Befan­gen­heit, wenn in einem Rechts­streit zwi­schen einem ande­ren Ver­si­che­rungs­neh­mer und

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Ver­deck­te Ein­la­ge von Gesell­schafts­an­tei­len – und der "Ver­äu­ße­rungs­preis"

Nach § 17 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 1 EStG steht die ver­deck­te Ein­la­ge von Antei­len einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine ande­re Kapi­tal­ge­sell­schaft dem Gewinn aus einer Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gleich, es lie­gen damit Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb vor. Gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 1 EStG bemisst sich

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Recht­li­ches Gehör – und der gericht­li­che Sach­ver­stän­di­ge

Der Anspruch auf recht­li­ches Gehör umfasst grund­sätz­lich auch die Anhö­rung gericht­li­cher Sach­ver­stän­di­ger . Nach § 402 in Ver­bin­dung mit § 397 Abs. 1 ZPO, die im Ver­fah­ren vor dem Lan­des­so­zi­al­ge­richt über § 118 Abs. 1 und § 153 Abs. 1 SGG gel­ten, sind die Betei­lig­ten berech­tigt, dem Sach­ver­stän­di­gen die­je­ni­gen Fra­gen vor­le­gen zu

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Die Ableh­nung eines Sach­ver­stän­di­gen – und das Unver­züg­lich­keits­ge­bot

Das Unver­züg­lich­keits­ge­bot des § 25 Abs. 2 Satz 1 StPO fin­det für die Ableh­nung von Sach­ver­stän­di­gen kei­ne Anwen­dung. Die Vor­schrift des § 74 Abs. 1 Satz 1 StPO ver­weist nur hin­sicht­lich der Grün­de auf die Ableh­nung eines Rich­ters, nicht aber hin­sicht­lich der für das Ver­fah­ren gel­ten­den Vor­schrif­ten. Das Unver­züg­lich­keits­ge­bot des § 25 Abs. 2 Satz

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Betreu­ungs­ver­fah­ren – und die Unter­su­chung durch den Sach­ver­stän­di­gen

Die Sach­ver­stän­di­ge muss in einer Betreu­ungs­sa­che schon vor der Unter­su­chung des Betrof­fe­nen gericht­lich bestellt wor­den sein und dem Betrof­fe­nen den Zweck der Unter­su­chung eröff­nen . Vor der Bestel­lung eines Betreu­ers hat nach § 280 Abs. 1 Satz 1 FamFG iVm § 30 FamFG eine förm­li­che Beweis­auf­nah­me ent­spre­chend der Zivil­pro­zess­ord­nung durch Ein­ho­lung eines

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Befan­gen­heit eines Sach­ver­stän­di­gen – und das einen Drit­ten erstell­te Pri­vat­gut­ach­ten

Ein Sach­ver­stän­di­ger kann wegen Besorg­nis der Befan­gen­heit auch dann abge­lehnt wer­den, wenn er für einen nicht unmit­tel­bar oder mit­tel­bar am Rechts­streit betei­lig­ten Drit­ten ein ent­gelt­li­ches Pri­vat­gut­ach­ten zu einer gleich­ar­ti­gen Fra­ge­stel­lung in einem gleich­ar­ti­gen Sach­ver­halt erstat­tet hat und wenn die Inter­es­sen der jewei­li­gen Par­tei­en in bei­den Fäl­len in glei­cher Wei­se kol­li­die­ren.

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Der gericht­li­che Sach­ver­stän­di­ge – und sei­ne frü­he­re Tätig­keit vor einer Gut­ach­ter- und Schlich­tungs­stel­le

Ein Sach­ver­stän­di­ger kann nach § 406 Abs. 1 Satz 1, § 41 Nr. 8 ZPO abge­lehnt wer­den, wenn er in der­sel­ben Sache in einem Ver­fah­ren der außer­ge­richt­li­chen Kon­flikt­bei­le­gung, wozu auch ein Ver­fah­ren vor der Gut­ach­­ter- und Schlich­tungs­stel­le einer Lan­des­ärz­te­kam­mer zählt, als Sach­ver­stän­di­ger mit­ge­wirkt hat. Die Ableh­nung des Sach­ver­stän­di­gen durch den Antrag­stel­ler ist

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Betreu­ungs­ver­fah­ren – und die Qua­li­fi­ka­ti­on des Sach­ver­stän­di­gen

Ergibt sich die Qua­li­fi­ka­ti­on des Sach­ver­stän­di­gen nicht ohne Wei­te­res aus sei­ner Fach­be­zeich­nung als Arzt, ist sei­ne Sach­kun­de vom Gericht zu prü­fen und in der Ent­schei­dung dar­zu­le­gen. Hier­für genügt regel­mä­ßig die tatrich­ter­li­che Fest­stel­lung, dass der beauf­trag­te Sach­ver­stän­di­ge Arzt mit Erfah­rung auf dem Gebiet der Psych­ia­trie ist . Gemäß § 280 Abs.

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Han­dy-Daten­Re­kon­struk­ti­on – und ihre Ein­füh­rung ins Ver­fah­ren

Liest ein Sach­ver­stän­di­ger mit Hil­fe eines Anwen­dungs­pro­gramms (gelösch­te) Daten aus einem Han­dy oder einer SIM-Kar­­te aus die ansons­ten nicht zu ermit­teln gewe­sen wären, ver­stößt die Ver­le­sung allein des die Daten­ge­win­nung doku­men­tie­ren­den Extrak­ti­ons­be­richts und der ein­zel­nen auf­ge­fun­de­nen Daten nicht gegen den Unmit­tel­bar­keits­grund­satz (§ 250 StPO), auch wenn der Sach­ver­stän­di­ge selbst nicht

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Ein­sicht in die Strafak­te – durch den im Insol­venz­eröff­nungs­ver­fah­ren bestell­ten Sach­ver­stän­di­gen

Der im Inso­lenz­ver­fah­ren bestell­te Sach­ver­stän­di­ge ist zu einer umfas­sen­den Ein­sicht in die über den Insol­venz­schuld­ner geführ­ten Strafak­ten berech­tigt, wenn sich dar­aus Hin­wei­se dazu erge­ben kön­nen, ob mit der Gel­tend­ma­chung von Ansprü­chen gegen den Insol­venz­schuld­ner zu rech­nen und mit wel­cher Wahr­schein­lich­keit von einer Durch­set­zung behaup­te­ter Ansprü­che Drit­ter aus­zu­ge­hen ist. Weil der

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Der Kol­le­ge als Sach­ver­stän­di­ger

Mit der Fra­ge der Befan­gen­heit eines medi­zi­ni­schen Sach­ver­stän­di­gen, der die jah­re­lan­ge wis­­sen­­schaf­t­­lich-kol­­le­gia­­le Zusam­men­ar­beit mit einem der Beklag­ten nicht unge­fragt anzeigt, hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le zu befas­sen: § 406 ZPO kann ein Sach­ver­stän­di­ger aus den­sel­ben Grün­den, die zur Ableh­nung eines Rich­ters berech­ti­gen, abge­lehnt wer­den. Ein Rich­ter unter­liegt gem. §

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Über­set­zer im Ermitt­lungs­ver­fah­ren – Zeu­ge im Straf­pro­zess

Das Gericht ist durch Umstand, dass der Über­set­zer im Ermitt­lungs­ver­fah­ren bei der Über­tra­gung auf­ge­zeich­ne­ter Tele­fon­ge­sprä­che in die deut­sche Spra­che als Sach­ver­stän­di­ge tätig war, nicht gehin­dert, sie in der Haupt­ver­hand­lung aus­schließ­lich als Zeu­gen zum Gegen­stand ihrer sinn­li­chen Wahr­neh­mung zu ver­neh­men . Dabei hat der Bun­des­ge­richts­hof vor­lie­gend aller­dings nicht ent­schie­den, ob die

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Rest­stra­fen­aus­set­zung – und die Aus­wahl des Sach­ver­stän­di­gen im Straf­voll­stre­ckungs­ver­fah­ren

Wel­chen Sach­ver­stän­di­gen die mit der Fra­ge der Rest­stra­fen­aus­set­zung befass­te Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer mit der Erstat­tung des Gut­ach­tens beauf­tragt, steht grund­sätz­lich in ihrem Ermes­sen, wobei die Aus­wahl von den Umstän­den des Ein­zel­fal­les abhängt. Eine grund­sätz­li­che Ver­pflich­tung des Gerichts, einen orts­na­hen Sach­ver­stän­di­gen aus­zu­wäh­len, besteht dabei nicht. Die Beauf­tra­gung einer kri­mi­nal­pro­gnos­tisch erfah­re­nen, erprob­ten Sach­ver­stän­di­gen ist

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Sach­ver­stän­di­gen­ver­gü­tung im Straf­voll­stre­ckungs­ver­fah­ren

Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 JVEG regelt das JVEG die Ver­gü­tung der Sach­ver­stän­di­gen, die vom Gericht her­an­ge­zo­gen wer­den. Nach § 8 Abs. 1 erhal­ten Sach­ver­stän­di­ge als Ver­gü­tung ein Hono­rar für ihre Leis­tun­gen, Fahrt­kos­ten­er­satz, Ent­schä­di­gung für Auf­wand sowie Ersatz für sons­ti­ge und für beson­de­re Auf­wen­dun­gen. Soweit das Hono­rar nach Stun­den­sät­zen zu bemes­sen ist, wird

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Der befan­ge­ne Sach­ver­stän­di­ge – und die Rechts­be­schwer­de

Ein Beschluss, durch den die Ableh­nung eines Sach­ver­stän­di­gen (hier: in einem die Rege­lung der elter­li­chen Sor­ge betref­fen­den Ver­fah­ren) für begrün­det erklärt wor­den ist, kann vom Geg­ner nicht mit der Rechts­be­schwer­de ange­foch­ten wer­den. Das gilt auch dann, wenn die Rechts­be­schwer­de in der betref­fen­den Ent­schei­dung zuge­las­sen wor­den ist. Nach § 574 Abs.

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Ver­le­sen eines ärzt­li­chen Attes­tes

Der Beschluss im Sin­ne von § 251 Abs. 4 Satz 1 StPO dient der Unter­rich­tung der Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten über den Grund der Ver­le­sung und der ein­deu­ti­gen Bestim­mung ihres Umfangs. Ent­schei­det ein Kol­le­gi­al­ge­richt, soll er zudem unter Beach­tung der Auf­klä­rungs­pflicht die Mei­nungs­bil­dung des gesam­ten Gerichts und nicht nur des Vor­sit­zen­den über das ein­zu­schla­gen­de Ver­fah­ren

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Inter­net­re­cher­chen eines Sach­ver­stän­di­gen – und die Besorg­nis der Befan­gen­heit

Ver­wer­tet der Sach­ver­stän­di­ge von ihm selbst durch Inter­­net-Recher­chen beschaff­te Infor­ma­tio­nen zum Nach­teil einer Par­tei, ohne sei­ne Recher­chen und die dabei gewon­ne­nen Infor­ma­tio­nen im schrift­li­chen Gut­ach­ten offen zu legen, kann dies eine Besorg­nis der Befan­gen­heit recht­fer­ti­gen. Ob bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung aus der Sicht der Par­tei eine par­tei­li­che Ten­denz des Sach­ver­stän­di­gen zu

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Sach­ver­stän­di­gen­kos­ten in der Ver­kehrs­un­fall­re­gu­lie­rung

Tritt ein Unfall­ge­schä­dig­ter bei der Beauf­tra­gung eines Sach­ver­stän­di­gen an die­sen sei­ne Ansprü­che gegen­über der Haft­pflicht­ver­si­che­rung und dem Unfall­ver­ur­sa­cher ab, erwirbt der Sach­ver­stän­di­ge die For­de­run­gen nur, soweit sie berech­tigt sind. Er kann also nicht ein unrecht­mä­ßig über­höh­tes Hono­rar ver­lan­gen. Der Sach­ver­stän­di­ge darf das "übli­che" Hono­rar berech­nen, bestehend aus Grund­ho­no­rar und Neben­kos­ten.

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Der Ange­stell­te der Ver­si­che­rung als vor­geb­lich Sach­ver­stän­di­ger

Ein Mit­ar­bei­ter einer Par­tei (hier: der Lei­ter der Sach­ver­stän­di­gen­ab­tei­lung der Ver­si­che­rung) ist kein Sach­ver­stän­di­ger im Rah­men des Sach­ver­stän­di­gen­ver­fah­rens nach A.02.18 AKB. Das ergibt für den Bun­des­ge­richts­hof die Aus­le­gung von A.02.18.1 und A.02.18.2 AKB. Wel­che Anfor­de­run­gen an die Per­son und die Sach­kun­de eines Sach­ver­stän­di­gen zu stel­len sind, rich­tet sich nach den

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Hin­zu­zie­hung eines sach­ver­stän­di­gen Rechts­an­walts durch den Betriebs­rat

Nach § 80 Abs. 3 BetrVG kann der Betriebs­rat bei der Durch­füh­rung sei­ner Auf­ga­ben nach nähe­rer Ver­ein­ba­rung mit dem Arbeit­ge­ber Sach­ver­stän­di­ge hin­zu­zie­hen, soweit dies zur ord­nungs­ge­mä­ßen Erfül­lung sei­ner Auf­ga­ben erfor­der­lich ist. Durch das Erfor­der­nis einer Ver­ein­ba­rung wird dem Arbeit­ge­ber ins­be­son­de­re die Mög­lich­keit eröff­net, im Hin­blick auf die von ihm zu tra­gen­den

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Kos­ten eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens – und der Auf­wand für Simu­la­ti­ons­soft­ware

Der Auf­wand für ein selbst­ent­wi­ckel­tes Soft­ware­pro­gramm stellt kei­ne auf­ge­wen­de­ten beson­de­ren Kos­ten dar, die nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 JVEG geson­dert ersatz­fä­hig wären. Simu­la­ti­ons­soft­ware, mit der Modell­an­nah­men berech­net wer­den kön­nen, gehört zur ange­mes­se­nen tech­ni­schen Aus­stat­tung eines hydro­lo­gi­schen Gut­ach­ters. Die Kos­ten für sie sind übli­che Gemein­kos­ten, die mit der stun­den­satz­mä­ßi­gen Ver­gü­tung

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Sach­ver­stän­di­gen­ter­mi­ne – und die Ter­mins­ge­bühr des Ver­tei­di­gers

Bei einer Teil­nah­me von Ver­tei­di­gern an Explo­ra­­ti­ons- oder Orts­ter­mi­nen gericht­lich bestell­ter Sach­ver­stän­di­ger fällt ana­log Nr. 4102 VV RVG eine Ter­mins­ge­bühr an. Das Land­ge­richt Frei­burg hält es im Ein­klang mit der Auf­fas­sung des Land­ge­richts Offen­burg und des Land­ge­richts Braun­schweig für zutref­fend, dass bei einer Teil­nah­me von Ver­tei­di­gern an Explo­ra­­ti­ons- oder Orts­ter­mi­nen

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Kin­des­wohl­ge­fähr­dung – und die Sach­ver­stän­di­gen­ver­gü­tung

Der im Rah­men eines Ver­fah­rens zur Prü­fung erfor­der­li­cher Maß­nah­men gemäß § 1666 BGB aus­drück­lich auch zu den Vor­aus­set­zun­gen für eine Rück­füh­rung meh­re­rer vor­über­ge­hend in unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen unter­ge­brach­ter Kin­der in die Her­kunfts­fa­mi­lie befrag­te Sach­ver­stän­di­ge kann die erfor­der­li­che Abklä­rung mit den maß­geb­li­chen Per­so­nen (Ver­ant­wort­li­che des Jugend­hil­fe­trä­gers, Pfle­ge­kin­der­dienst, Bereit­schafts­pfle­ge­müt­ter, Mit­ar­bei­ter der Sozi­al­päd­ago­gi­sche Fami­li­en­hil­fe,

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Sach­ver­stän­di­gen­ver­gü­tung – und die 3‑Monatsfrist

Der Beginn der drei­mo­na­ti­gen Aus­schluss­frist für den Ver­gü­tungs­an­trag des Sach­ver­stän­di­gen setzt zumin­dest vor­aus, dass die Her­an­zie­hung des Sach­ver­stän­di­gen abge­schlos­sen ist (hier: ein­schließ­lich Durch­sicht des Pro­to­kolls und Geneh­mi­gung sei­ner Erklä­run­gen). Zwar bestimmt sich der Frist­be­ginn grund­sätz­lich und vor­ran­gig nach den hier­für getrof­fe­nen Spe­zi­al­re­ge­lun­gen des § 2 Abs. 1 Satz 2 JVEG. Deren Frist­be­ginn deckt

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Gericht­li­che Fest­set­zung der Sach­ver­stän­di­gen-Ver­gü­tung

Bei der Fest­set­zung der Sach­­ver­­­stän­­di­gen-Ver­­gü­­tung durch Beschluss des (Beweisaufnahme-)Gerichts han­delt sich nicht um ein Erin­­ne­­rungs- oder kon­tra­dik­to­ri­sches Ver­fah­ren; das Gericht ent­schei­det durch Beschluss, soweit es dies für ange­mes­sen hält, unab­hän­gig davon, ob bereits eine Ent­schei­dung des Urkunds­be­am­ten vor­liegt. Der Antrag des vom Gericht beauf­trag­ten Sach­ver­stän­di­gen auf Fest­set­zung sei­ner Ver­gü­tung durch

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Der Sach­ver­stän­di­ge – und die ein­ge­zahl­ten Gerichts­kos­ten­vor­schüs­se

Mit der Pflicht des Sach­ver­stän­di­gen zur Prü­fung ein­ge­zahl­ter Vor­schüs­se im Rah­men von § 13 JVEG hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he befasst. Anlass hier­für bot ein Ver­fah­ren, in dem einer Par­tei, dem Beklag­ten, Pro­zess­kos­ten­hil­fe bewil­ligt wor­den war: Die beson­de­re Ver­gü­tung nach § 13 JVEG kann nur gewährt wer­den, wenn deren

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