Künstliche Befruchtung per Samenspende - und die Einwilligung des Lebensgefährten

Künst­li­che Befruch­tung per Samen­spen­de – und die Ein­wil­li­gung des Lebens­ge­fähr­ten

Eine Ver­ein­ba­rung, mit wel­cher ein Mann die Ein­wil­li­gung zu einer hete­ro­lo­gen künst­li­chen Befruch­tung einer Frau mit dem Ziel erteilt, die Vater­stel­lung für das zu zeu­gen­de Kind ein­zu­neh­men, ent­hält regel­mä­ßig zugleich einen von fami­li­en­recht­li­chen Beson­der­hei­ten gepräg­ten Ver­trag zuguns­ten des aus der künst­li­chen Befruch­tung her­vor­ge­hen­den Kin­des, aus dem sich für den Mann

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Biologischer Vater, rechtlicher Vater, Vertragsvater - Unterhaltspflicht des Lebensgefährten bei künstlicher Befruchtung

Bio­lo­gi­scher Vater, recht­li­cher Vater, Ver­trags­va­ter – Unter­halts­pflicht des Lebens­ge­fähr­ten bei künst­li­cher Befruch­tung

Den gemein­sam mit der Mut­ter in die hete­ro­lo­ge Inse­mi­na­ti­on mit Spen­der­sa­men ein­wil­li­gen­den Lebens­ge­fähr­ten trifft für das dar­aus her­vor­ge­gan­ge­ne Kind eine ver­trag­li­che Unter­halts­pflicht, auch wenn er nicht mit der Mut­ter ver­hei­ra­tet ist und das Kind nicht aner­kannt hat. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall mach­te ein 7jähriges Mäd­chen gegen den

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Adoption durch die Lebenspartnerin der Mutter - und die verweigerte Benennung des Samenspenders

Adop­ti­on durch die Lebens­part­ne­rin der Mut­ter – und die ver­wei­ger­te Benen­nung des Samen­spen­ders

Eine (Stiefkind)Adoption durch die Lebens­part­ne­rin der Mut­ter darf bei einer feh­len­den recht­li­chen Vater­schaft grund­sätz­lich nur aus­ge­spro­chen. wenn das Fami­li­en­ge­richt dem leib­li­chen Vater zuvor die Mög­lich­keit gege­ben hat, sich am Adop­ti­ons­ver­fah­ren zu betei­li­gen. Mög­li­cher leib­li­cher Vater kann dabei auch ein Samen­spen­der sein. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind die

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Künstliche Befruchtung mittels Samenspende - und der Auskunftsanspruch des Kindes

Künst­li­che Befruch­tung mit­tels Samen­spen­de – und der Aus­kunfts­an­spruch des Kin­des

Das mit­tels künst­li­cher hete­ro­lo­ger Inse­mi­na­ti­on gezeug­te Kind kann gegen den Repro­duk­ti­ons­me­di­zi­ner einen aus den Grund­sät­zen von Treu und Glau­ben fol­gen­den Anspruch auf Aus­kunft über die Iden­ti­tät des Samen­spen­ders haben. Die hier­für erfor­der­li­che recht­li­che Son­der­ver­bin­dung folgt aus dem Behand­lungs­ver­trag, bei dem es sich um einen Ver­trag mit Schutz­wir­kung zuguns­ten des Kin­des

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Keine Anonymität für Samenspender

Kei­ne Anony­mi­tät für Samen­spen­der

Ein Kind, das durch eine künst­li­che hete­ro­lo­ge Inse­mi­na­ti­on gezeugt wur­de, kann grund­sätz­lich von der Repro­duk­ti­ons­kli­nik Aus­kunft über die Iden­ti­tät des anony­men Samen­spen­ders ver­lan­gen, ohne dass hier­für ein bestimm­tes Min­dest­al­ter des Kin­des vor­aus­ge­setzt wer­den kann. Machen die Eltern den Anspruch als gesetz­li­che Ver­tre­ter ihres Kin­des gel­tend, setzt dies vor­aus, dass die

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Kindesunterhalt trotz fremder Samenspende

Kin­des­un­ter­halt trotz frem­der Samen­spen­de

Auch eine Ver­ein­ba­rung, mit der ein nicht ver­hei­ra­te­ter Mann sein Ein­ver­ständ­nis zu einer hete­ro­lo­gen Inse­mi­na­ti­on erteilt, ent­hält, ins­be­son­de­re wenn er die dafür erfor­der­li­che Samen­spen­de eines Drit­ten beschafft, regel­mä­ßig zugleich einen von fami­li­en­recht­li­chen Beson­der­hei­ten gepräg­ten berech­ti­gen­den Ver­trag zuguns­ten des aus der hete­ro­lo­gen Inse­mi­na­ti­on her­vor­ge­hen­den Kin­des, mit wel­chem sich der Mann ver­pflich­tet,

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