Der 90minütige Schwächeanfall in der Sauna

Der 90minütige Schwä­che­an­fall in der Sau­na

Nach der vor­herr­schen­den Ver­kehrs­auf­fas­sung ist der Betrei­ber einer Sau­na nicht ver­pflich­tet, in engen Zeit­ab­stän­den regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len durch­zu­füh­ren, um das kör­per­li­che Wohl­be­fin­den der Sau­na­be­nut­zer zu über­wa­chen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge der hin­ter­blie­be­nen Kin­der einer 75-jäh­­ri­­gen Frau abge­wie­sen, die an den Fol­gen

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Flugverspätung ist kein Sachmangel

Flug­ver­spä­tung ist kein Sach­man­gel

Der Flug­be­för­de­rungs­ver­trag ist regel­mä­ßig nicht auf ein abso­lu­tes Fix­ge­schäft gerich­tet. Die Ver­spä­tung eines Flugs begrün­det regel­mä­ßig kei­nen Sach­man­gel der Beför­de­rungs­leis­tung. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof im Rah­men eines Rechts­streits um eine Aus­gleichs­zah­lung gemäß Art. 7 Abs. 1 Buchst. c i.V. mit Art. 4 Abs. 3 der „Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 des Par­la­ments und des Rates

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Dusche und allgemeines Lebensrisiko

Dusche und all­ge­mei­nes Lebens­ri­si­ko

Der Ver­an­stal­ter einer Pau­schal­rei­se haf­tet nicht für Ver­let­zun­gen, die ein Kun­de bei dem Sturz im Dusch­be­reich eines Hotels erlei­det, wenn sich hier­bei ledig­lich das all­ge­mei­ne Lebens­ri­si­ko ver­wirk­licht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Koblenz jetzt die Kla­ge gegen einen Rei­se­ver­an­stal­ter wegen eines Stur­zes in der Dusche eines Hotels abge­wie­sen.

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Heilbäder und Sauna in der Umsatzsteuer

Heil­bä­der und Sau­na in der Umsatz­steu­er

Nach einem neu­en Rund­schrei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums soll das BFH-Urteil, wonach die Ver­ab­rei­chung eines Heil­bads i.S.v. § 12 Abs. 2 Nr. 9 UStG der Behand­lung einer Krank­heit oder einer ande­ren Gesund­heits­stö­rung und damit dem Schutz der mensch­li­chen Gesund­heit die­nen muss, wovon bei der Nut­zung einer Sau­na in einem Fit­ness­stu­dio regel­mä­ßig kei­ne Rede sein

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Umsatzsteuer für die Sauna

Umsatz­steu­er für die Sau­na

Nach dem Umsatz­steu­er­ge­setz gilt für die Ver­ab­rei­chung von Heil­bä­dern der ermä­ßig­te Steu­er­satz von zur­zeit 7%. Seit 1968 erkennt die Finanz­ver­wal­tung Sau­na­bä­der grund­sätz­lich als ermä­ßigt besteu­er­te Heil­bä­der an, da ihnen im Ein­zel­fall eine hei­len­de Wir­kung nicht abge­spro­chen wer­den kön­ne.

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